Westliche Werte

UNHCR bestätigt schwere Verstöße gegen die Menschenrechte in der Ukraine

Der Anti-Spiegel hat immer wieder über die schweren Verstöße gegen die Menschenrechte in der Ukraine berichtet. Nun bestätigt der aktuelle UNHCR-Bericht über die Lage der Menschenrechte in der Ukraine diese Vorwürfe.

Ich habe immer wieder über das Rassengesetz und das Sprachengesetz in der Ukraine berichtet, die die ethnischen Minderheiten in der Ukraine massiv unterdrücken und zwangsweise ukrainisieren sollen. Außerdem habe ich über Massaker an der Zivilbevölkerung in von der Ukraine zurückeroberten Gebieten in den Gebieten Cherson und Charkow berichtet. All diese Vorwürfe hat der aktuelle Bericht des UNHCR über die Menschenrechte in der Ukraine nun bestätigt.

Der aktuelle UNHCR-Bericht

Am 24 März ist der 35. Bericht des UNHCR über die Menschenrechte in der Ukraine für die Periode 1. August 2022 bis 31. Januar 2023 veröffentlicht worden. Ich habe bereits über frühere Berichte des UNHCR über über die Menschenrechte in der Ukraine berichtet, weil die deutschen Medien die Kritik des UNHCR an Kiew weitgehend verheimlicht haben. Und zu kritisieren hatte das UNHCR in der Ukraine sehr viel, wie Sie hier nachlesen können.

Leider ist der aktuelle Bericht des UNHCR nicht objektiv, wenn es um die Frage der Kampfhandlungen und Kriegsverbrechen geht. Das UNHCR scheint nämlich die von Russland kontrollierten Gebiete nicht besucht zu haben, sondern von Kiew aus über die Lage dort zu berichten. Dabei wird das UNHCR mangels eigener Informationen natürlich zu einer „Geisel“ der ukrainischen Propaganda.

Dass das UNHCR nicht in den russisch kontrollierten Gebieten nach dem Rechten gesehen hat, kann man in dem Bericht zwischen den Zeilen lesen, weil es für seine Beobachtungen von Ereignissen unter „russischer Besatzung“ Beispiele aus den Gebieten in Charkow und Cherson anführt, die von der Ukraine zurückerobert wurden, das UNHCR aber nicht über eigene Beobachtungen zum Beispiel in Donezk berichtet.

Dass das UNHCR nicht in den russisch kontrollierten Gebieten arbeitet und von dort berichtet, liegt daran, dass Kiew das untersagt. Die UNO betrachtet die russisch kontrollierten Gebiete als ukrainisch und benötigt deshalb eine Erlaubnis aus Kiew, um sich dort zu bewegen. Diese Erlaubnis verweigert Kiew, wie ich selbst nach dem ukrainischen Angriff auf das Untersuchungsgefängnis in Jelenowka im Sommer 2022 im erlebt habe.

Was das UNHCR über die Lage in den von Russland kontrollierten Gebieten schreibt, ist daher Hörensagen und nicht allzu aussagekräftig. Zum Verständnis will dafür ein Beispiel zitieren:

„Das UNHCR hat dokumentiert, dass die Bewohner der besetzten Gebiete der Regionen Charkiw, Cherson und Saporoschschje, die kaum Zugang zu ihren Bankkonten und Ersparnissen haben, oft nur über wenig oder gar kein Bargeld verfügen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, da die ukrainischen Banken dort nicht operativ sind. In Zalyzhnichne, Region Charkow, berichtete ein Mann dem UNHCR, dass seine Großmutter, die von Januar bis September, als die Ukraine die Kontrolle über das Gebiet wiedererlangte, keinen Zugang zu ihrer Rente hatte, kein Bargeld besaß und nur von dem in ihrem Garten angebauten Gemüse leben konnte“

Das UNHCR berichtet also von einer alten Dame, mit der es nie gesprochen hat, was per Definition Hörensagen ist und eigentlich in so einem Untersuchungsbericht nichts zu suchen hat. Aber schauen wir weiter, worum es geht.

Die Episode ist aus dem Teil des UNHCR-Berichts, in dem es um die Lage in den russisch kontrollierten Gebieten geht. Darüber, dass die Menschen in den russisch kontrollierten Gebieten zu Anfang „kaum Zugang zu ihren Bankkonten und Ersparnissen“ hatten, habe ich oft berichtet. Das war allerdings nicht die Schuld der Russen, sondern von Kiew, das die Bankfilialen in russisch kontrollierten Gebieten vom ukrainischen Zahlungssystem abgekoppelt hat. Das war einer der Gründe, warum Russland in den Gebieten sehr schnell den Rubel einführen musste, denn ohne Geld konnten die Menschen dort nichts kaufen, was gerade in den ersten Monaten nach der russischen Intervention ein großes Problem war, über das ich damals mehrmals berichtet habe.

Man kann den UNHCR-Bericht daher durchaus als „pro-ukrainisch“ werten, weil er sich erstens praktisch ausschließlich auf ukrainische Quellen stützt, und weil er, wie das Beispiel zeigt, den Leser nicht vollständig informiert, indem er verschweigt, wer den Menschen den Geldhahn zugedreht hat. Und das war kein willkürliches Beispiel.

Drittens hat der Bericht auch das Kiewer Vokabular übernommen und spricht von „russisch besetzten“ Gebieten, anstatt es neutral zu formulieren und zum Beispiel von „russisch kontrollierten“ Gebieten zu sprechen. Wem die Sympathien der Autoren des UNHCR-Berichts gelten, kann man deutlich herauslesen.

Da der UNHCR-Bericht in meinen Augen „pro-ukrainisch“ ist, ist es umso interessanter, was das UNHCR über die Lage der Menschenrechte in der von Kiew kontrollierten Ukraine berichtet, denn angeblich verteidigt der Westen mit seinem Engagement für die Ukraine Demokratie und Menschenrechte und das UNHCR steht nicht in dem Verdacht, russische Propaganda zu verbreiten.

Schauen wir uns die Lage in der „Musterdemokratie“ Ukraine also einmal an.

Massaker an Zivilisten

Ich habe immer wieder berichtet, dass das Regime in Kiew den Menschen, die – ob sie Russland unterstützen oder gegen Russland sind – unter russischer Kontrolle nur weiter als Kindergärtner, als Lehrer oder als Mitarbeiter eines Kinderheimes gearbeitet haben, von Kiew als Verräter angesehen werden.

Aber was soll ein Mensch machen, der in einem Kinderheim für die Kinder verantwortlich ist? Die Kinder im Stich lassen? Nach der Kiewer Logik – ja.

Der damalige Berater des ukrainischen Präsidenten erklärte im Herbst 2022 öffentlich:

„Lehrer und Kindergärtnerinnen sollten bedenken, dass sie keine nette Tanten sind, sondern Kriminelle, denen gegenüber es keine Sentimentalitäten gibt. Das Wetter ist so, dass das entweder den Tod oder das Gefängnis bedeutet. Wir, als absolut europäisches Land, werden nicht mit irgendwelchen Sentimentalität oder Nachsicht spielen“

Das nur zum Verständnis, worum es tatsächlich ging.

Das UNHCR schreibt zum Verhalten der ukrainischen Armee in Gebieten, die sie zurückerobert hat:

„Das UNHCR bestätigte weiterhin Berichte über Dutzende von Morden an Zivilisten, die wegen ihrer angeblichen Kollaboration mit der Russischen Föderation in den von ihr besetzten oder von den russischen Streitkräften kontrollierten Gebieten seit dem 24. Februar 2022 als sogenannte „Verräter“ gegen die Ukraine angesehen werden. Zwar sind die Täter nach wie vor unbekannt, doch hat das UNHCR Bedenken, dass einige dieser Tötungen von Agenten der ukrainischen Regierung oder mit deren Duldung begangen worden sein könnten. Da es sich in den meisten der gemeldeten Fälle bei den Opfern offenbar nicht um legitime militärische Ziele handelte, sind gründliche und unparteiische Ermittlungen in solchen Fällen erforderlich.“

Das ist eine weichgespülte Formulierung, denn öffentliche Aussagen Kiewer Offizieller zur Ermordung von Zivilisten, die als Kollaborateure angesehen werden, gibt es reichlich. Und es gibt auch reichlich Bestätigungen dafür in Wort, Bild und Text in Telegram-Kanälen von Soldaten.

Pressefreiheit in der Ukraine

Ich habe gerade erst über das neue Mediengesetz berichtet, dass die totale Gleichschaltung der Medien angeordnet hat und es der ukrainischen Regierung erlaubt, den ukrainischen Medien nun direkte und bindende Anweisungen, oder Medien ohne Gerichtsverfahren zu schließen. Über dieses Gesetz schreibt das UHCR:

„Am 13. Dezember verabschiedete das ukrainische Parlament das Gesetz „Über die Medien“, mit dem der rechtliche Rahmen für die Medien aktualisiert und die Einhaltung internationaler Standards sichergestellt werden soll. Das UNHCR ist besorgt darüber, dass das Gesetz die Verwendung von Minderheitensprachen in den Medien unverhältnismäßig stark einschränkt, indem es die Anforderungen an die staatlichen Sprachquoten für Fernsehsender erhöht. Das neue Gesetz verpflichtet lizenzierte Fernsehsender, den Anteil der Sendungen in ukrainischer Sprache von 75 auf 90 Prozent auf nationaler und regionaler Ebene und von 60 auf 80 Prozent auf lokaler Ebene zu erhöhen. Das Gesetz sieht die Vorzugsbehandlung von Amtssprachen der Europäischen Union gegenüber anderen Minderheitensprachen vor, ohne dass dies begründet wird. Es enthält mehrere Bestimmungen, die das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränken, darunter ein Verbot der Veröffentlichung von Material, das die Handlungen des „Aggressorstaates“ fördert, und das Verbot für „Bürger und Einrichtungen des Aggressorstaates“, in der Ukraine zu senden. Nach Ansicht des OHCHR erfüllen diese Bestimmungen nicht die Standards für zulässige Beschränkungen der Meinungsfreiheit gemäß dem internationalen Recht über Menschenrechte.“

Das UNHCR kritisiert das neue ukrainische Gesetz nur sehr zurückhaltend, aber immerhin gibt das UNHCR zu, es das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränkt. Um von den vielen Einschränkungen abzulenken, wird dann aber ausgerechnet die Bestimmung als Beispiel angeführt, für die der unbedarfte Leser Verständnis aufbringen würde: „darunter ein Verbot der Veröffentlichung von Material, das die Handlungen des „Aggressorstaates“ fördert“.

Die Gleichschaltung der Medien bei absolut allen Themen wird hingegen genauso wenig erwähnt, wie die Tatsache, dass die ukrainische Regierung sich das Recht eingeräumt hat, Medien ohne Gerichtsverfahren zu verbieten und abzuschalten.

Außerdem wird das von mir immer wieder kritisierte Sprachengesetz bei dieser Gelegenheit nur indirekt erwähnt, wenn von der Erhöhung der „staatlichen Sprachquoten für Fernsehsender“ die Rede ist. Sie bedeutet, dass Fernsehsender auch in zum Beispiel mehrheitlich ungarisch besiedelten Gebieten der Ukraine zu 80 oder 90 Prozent auf Ukrainisch senden müssen, egal, ob die Menschen dort überhaupt Ukrainisch verstehen.

Das wäre so, als wenn die Schweiz beschließen würde, im ganzen Land nur noch auf (Schweizer-)Deutsch zu senden und Fernsehsendungen auf Französisch, Italienisch und Romanisch zu verbieten.

Religionsfreiheit

Ich habe in den letzten Tagen mehrfach über die Unterdrückung der kanonischen ukrainischen orthodoxen Kirche berichtet, die von der Kiewer Regierung derzeit gewaltsam zu Gunsten der von Poroschenko künstlich gegründeten schismatischen ukrainischen orthodoxen Kirche aufgelöst wird. Diese Maßnahme ist unter den ukrainischen Gläubigen verhasst, denn die neue Kirche hat kaum Anhänger gefunden, weil sie ein Kunstprodukt ist. Das UNHCR schreibt dazu:

„Während des Berichtszeitraums wurden drei Gesetzesentwürfe in diesen Bereichen im Parlament registriert. Der Gesetzentwurf Nr. 8221 verbietet die russisch-orthodoxe Kirche sowie die Tätigkeit religiöser Organisationen, die organisatorisch oder kanonisch mit ihr verbunden sind, und verbietet ihnen die Anmietung von staatlichem oder privatem Eigentum in der Ukraine. Der Gesetzentwurf sieht auch ein Verbot der Verwendung des Begriffs „orthodox“ im Namen religiöser Organisationen vor, die nicht mit der Orthodoxen Kirche der Ukraine verbunden sind. Das UNHCR stellt fest, dass die im Gesetzentwurf enthaltenen Einschränkungen der Religionsfreiheit aufgrund der vagen rechtlichen Terminologie und des Fehlens einer ausreichenden Begründung nicht als „gesetzlich vorgeschrieben“ und „notwendig“ angesehen werden können (…) Der SBU führte Durchsuchungen (von denen er einige als „Sicherheitsmaßnahmen“ bezeichnete) in mehreren Klöstern, Büros, Bildungseinrichtungen und anderem Eigentum der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche (UOC) in den Regionen Kiew, Riwne, Schytomyr, Iwano-Frankiwsk, Czernowitz, Dnipropetrowsk, Chmelnyzkij, Tscherkassy, Wolhynien, Cherson, Ternopil, Poltawa und Sakarpatien durch. In einigen Fällen befragten SBU-Beamte mehrere Geistliche mit Hilfe eines Lügendetektors. (…) Mindestens zwei Verdächtige stehen rund um die Uhr unter Hausarrest. Das UNHCR ist besorgt, dass die gegen die UOC gerichteten Maßnahmen des Staates diskriminierend sein könnten. Das UNHCR erinnert auch daran, dass sichergestellt werden muss, dass alle Personen, die strafrechtlich angeklagt sind, das gesamte Spektrum der geltenden Rechte auf ein faires Verfahren genießen.“

Das UNHCR formuliert zwar auch hier sehr zurückhaltend, aber es bestätigt die russischen Vorwürfe, dass die kanonische ukrainische orthodoxe Kirche in der Ukraine gewaltsam verboten wird und dass der Geheimdienst SBU gegen Priester vorgeht.

Das ist eine klare Einschränkung der Religionsfreiheit, wie das UNHCR offen schreibt. Außerdem macht sich das UNHCR Sorgen, ob die betroffenen Priester faire Verfahren bekommen, was eine sehr deutliche Aussage über den Zustand des ukrainischen „Rechtsstaats“ ist.

Minderheitenrechte

Dass die ethnischen Minderheiten in der Ukraine unterdrückt werden, habe ich oft berichtet. Darüber beschwert sich nicht nur Russland, sondern auch Ungarn und Rumänien. Das Sprachengesetz habe ich schon erwähnt, es gibt in der Ukraine aber auch ein Gesetz, dass ich wegen seines Inhaltes als „Rassengesetz“ bezeichne, weil es die ukrainischen Staatsbürger nach ethnischen Gesichtspunkten drei Kategorien mit unterschiedlichen Rechten einteilt.

Das beklagt auch das UNHCR:

„Das UNHCR nimmt die Verabschiedung des Gesetzes „Über nationale Minderheiten (Gemeinschaften) der Ukraine“ am 13. Dezember zur Kenntnis. Das OHCHR begrüßt zwar die zusätzlichen Garantien für nationale Minderheiten, ist jedoch besorgt darüber, dass das Gesetz verschiedene Bestimmungen der ukrainischen Gesetzgebung nicht aufhebt, die eine unterschiedliche Behandlung der Sprachen der Europäischen Union, der Sprachen ukrainischer Völker und anderer Minderheitensprachen in verschiedenen Bereichen vorsehen, unter anderem in der Sekundarstufe, in der Werbung, in den Printmedien, im Filmvertrieb und in der Filmvorführung, im Fernsehen und im Rundfunk, im Verlagswesen und im Vertrieb von Büchern, in wissenschaftlichen Publikationen und in der Computersoftware. Darüber hinaus sieht das Gesetz in den Gebieten, in denen Angehörige von Minderheiten in erheblicher Zahl leben, nicht ausdrücklich die Verwendung von Minderheitensprachen im Verkehr mit Behörden oder von geografischen Namen oder Toponymen in diesen Sprachen vor. Das UNHCR ist auch besorgt über die Bestimmung, die bestimmte Rechte nationaler Minderheiten, die „dem Aggressorstaat angehören“, für die Dauer des Kriegsrechts und für sechs Monate nach dessen Aufhebung einschränkt, was eine Verletzung mehrerer Rechte des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte darstellen kann.“

Auch das hat das UNHCR so harmlos wie möglich formuliert, aber es bestätigt trotzdem, was ich seit Jahren über die Unterdrückung der ethnischen Minderheiten in der Ukraine berichte.

Sexuelle Gewalt und öffentliche Folter

Ich habe immer wieder darüber berichtet, dass in der Ukraine öffentlich gefoltert wird. Dabei handelt es sich um von der Polizei geduldete Selbstjustiz. Wenn jemand verdächtigt wird, mit Russland zu kollaborieren, kann es einem passieren, dass man auf offener Straße mit Klebeband an einen Laternenfahl gebunden, ausgezogen und verprügelt wird, während man wehrlos und gefesselt ist.

Darüber hat das UNHCR, wenn auch recht verklausuliert, auch berichtet:

„Vom 24. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 dokumentierte das UNHCR 24 Fälle von sexueller Gewalt (18 Männer und 6 Frauen) in den von der Regierung kontrollierten Gebieten der Ukraine. Alle Fälle ereigneten sich zwischen März und Juli 2022. Sie betrafen vor allem Männer und bestanden in erster Linie aus der Androhung sexueller Gewalt durch ukrainische Strafverfolgungsbehörden in der Anfangsphase der Inhaftierung. In vielen Fällen wurden mutmaßliche Rechtsbrecher in der Öffentlichkeit entkleidet, meist von Zivilisten oder Angehörigen der territorialen Verteidigungskräfte. In 13 Fällen schlugen ukrainische Strafverfolgungsbeamte die Genitalien von Festgenommenen, drohten ihnen sexuelle Gewalt an und zwangen sie, sich zu entkleiden. In einem Fall schlugen SBU-Beamte einen Mann, entkleideten ihn und drohten, ihn zu vergewaltigen und ihm die Genitalien abzuschneiden, um ihn zu zwingen, eine Zusammenarbeit mit dem FSB zu gestehen. Ihm wurde gesagt, dass die Vergewaltigung gefilmt und das Video an seine Kinder geschickt würde.“

Der UNHCR-Bericht ist vom 24. März. Die deutschen „Qualitätsmedien“ haben es aber nicht für nötig gehalten, ihren Lesern davon zu berichten, schließlich stellen sie die Ukraine als Demokratie dar, die für die Freiheit des Westens kämpft.

Finden Sie dieses Verständnis von Freiheit, Menschenrechten, Meinungs- und Pressefreiheit, Demokratie und Minderheitenschutz verteidigenswert?

Anmerkung: Weil ich in den Kommentaren einige „Schlaumeier“ gesehen habe, die mir vorwerfen, ich würde einseitig berichten, weil ich nicht in die Ukraine reise, mich dort umschaue und dort an die Front fahre, sei daran erinnert, dass ich nicht in die Ukraine einreisen kann. Ich würde es sofort tun, um auch die andere Seite zu sehen, aber in der Ukraine stehe ich erstens auf der vom ukrainischen Innenministerium geförderten Todesliste Mirotvorets und zweitens würde ich dort verhaftet werden, weil ich zum Beispiel die Vereinigung der Krim mit Russland richtig finde, denn die Menschen auf der der Krim wollen zu Russland gehören und wollten nie zur Ukraine gehören.

Dass ich nicht von der ukrainischen Seite berichte, ist daher nicht meine Schuld, den Vorwurf muss man den „Demokraten“ in Kiew machen.


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

61 Antworten

    1. Genaugenommen hat die Ukraine gar kein Recht, einer UN-Organisation, wenn sie Verletzung der Menschenrechte untersucht, das Betreten des eigenen Territoriums zu verweigern. Das wäre so, als würde die Polizei die Wohnung eines auf frischer Tat verhafteten Amokschützen nicht betreten dürfte, sondern diesen deswegen um Erlaubnis bitten müsste.

    2. Hier kann man Dugin zustimmen, wenn er von der UNO als einem Verein der geplanten Weltregierung spricht:

      „… Die Geschichte des Haager Tribunals ist symbolisch. Russland hat sich noch nie gefragt, um was für eine Institution es sich handelt. In Wirklichkeit ist es Teil der Umsetzung der Weltregierung, eines supranationalen politischen Systems, das über Nationalstaaten geschaffen wurde, die eingeladen wurden, einen Teil ihrer Souveränität an diese Struktur abzutreten. Dazu gehören der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und die EU selbst, aber auch die Weltbank, der Internationale Währungsfonds, die WHO usw. Der Völkerbund und später die UNO waren als ein weiterer vorbereitender Schritt auf dem Weg zur Errichtung einer Weltregierung gedacht. …“

      https://uncutnews.ch/alexander-dugin-die-grenze-der-russischen-geduld/

      Viel sollte Russland von dieser Seite nicht erwarten.

  1. In Deutschland darf darüber nicht gesprochen werden, oder in den Kommentaren – hier zb. die BILD – darüber berichtet werden, oder Hinweise darauf gegeben werden, Das führt zur „Stillen Sperrung“ man bekommt keine aktuellen Beiträge mehr angezeigt. Vorher werden die Kommentare in der Reichweite beschränkt. Oder es kommen „Trolle“ und hauen drauf auf den Kommentar.

    Auch wenn man Quellen angibt, Videos einfügt (führt zur Einschränkung wegen Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards) oder nachprüfbare Hinweise einbringt, es wird rigeros gesperrt oder gelöscht.

    Übrigens, Frage – Erklären Sie mir doch einmal die Demokratie die dort verteidigt wird – bekommt man regelmäßig keine Antwort.

  2. Und während das UNHCR weiterhin Berichte über Dutzende von Morden an Zivilisten, die wegen ihrer angeblichen Kollaboration mit der Russischen Föderation in den von ihr besetzten oder von den russischen Streitkräften kontrollierten Gebieten seit dem 24. Februar 2022 als sogenannte „Verräter“ gegen die Ukraine angesehen werden, bestätigt, verliert in Deutschland seinen Job, wer öffentlich die Möglichkeit in Betracht zieht, dass in Butcha auch die ukrainische Seite (Mit-)Verantwortung tragen könnte.

    Und die deutschen Medien bejubeln den Zwölf-Punkte-Plan zur Befreiung der Krim, den der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates der Ukraine, Oleksij Danilow, am Sonntag präsentierte. Inklusive der Absicht der ukrainischen Regierung, Kollaborateure und Verräter „zur Rechenschaft zu ziehen“.

  3. ….nicht mehr lange – und solch Unkultur ist nicht mehr nur im ukri-Nazi-Bereich Gang-und-Gäbe… – sondern auf „Wunsch“ Derer, die dahinter stecken – auch Heute wieder in ganz „europa“ – und Morgen der ganzen Welt…..
    😡😡

  4. das Unhcr ist also nur objektiv wenn es um die Ukraine geht? Machen Sie sich nicht lächerlich und das Unhcr kritisiert die Kriegsverbrechen der russischen Armee sowie sexuelle Gewalt der russischen Armee und die verschleppten Kinder. Das unhcr bestätigte auserdem auch Folter durch die russische Armee und bemängelt das sie keinen Zugang zu ukrainischen Gefangenen in Russland bekommen

    1. @ Thomas Röper, mit Bitte um Überprüfung:

      Es ist das OHCHR, Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights. UNHCR ist United Nations High Commissioner for Refugees. Die russischen Abkürzungen sind anders, und es scheint, als hätte das Übersetzungsprogramm überwiegend die falsche englische Abkürzung gewählt.

      @ Dynamo

      Aber davon ab: Diese Organisationen sind nicht objektiv, sondern zutiefst korrumpiert, in Destabilisierung, Protektion des Terrorismus und Kriegstreiberei verstrickt. Nicht besser als UNICEF (Terrorismus, Impfskandale) oder die WHO.

      Nun ist deren Unterwanderung und Korrumpierung aber nicht total, es gibt in diesen Organisationen auch ehrliche Mitarbeiter. Und bei allem Vorbehalt sind es nun einmal bedeutsame Institutionen, deren Berichte es wert sind, zur Kenntnis genommen zu werden. In diesem Falle haben wir es mutmaßlich damit zu tun, daß die Menschenrechtsverstöße des Kiewer Regimes derart massiv sind, daß OHCHR nicht mehr so tun kann, als sei da gar nichts.

      1. @John Magufuli
        Anders gesagt: Wenn diese zutiefst korrumpierte, in Destabilisierung, Protektion des Terrorismus und Kriegstreiberei verstrickte Organisation einmal etwas Ukraine-schädliches oder Russland-freundliches berichtet, sind diese Berichte stets von den wenigen ehrlichen Mitarbeitern verfasst worden und daher absolut glaubhaft. Sofern die Berichte Ukraine-freundlich oder Russland-feindlich sind, so sind sie selbstverständlich unglaubwürdig und von den vielen nicht ehrlichen Mitarbeitern geschrieben.

        Die Welt kann so einfach sein.

        1. Sie haben große Probleme mit dem Sprachverständnis. Was ich geschrieben habe und was Sie daraus machen ist doch sehr unterschiedlich. Ich nehme die Berichte des OHCHR und die Äußerungen der Hochkommissarin Michelle Bachelet (inzwischen abgelöst durch Volker Türk) mit Vorbehalt zur Kenntnis. „Glaubhaft“ sind sie alle nicht. Daran ändern auch die ehrlichen Mitarbeiter dieser Organisationen nichts, die können sich gewöhnlich bei der Fassung der Berichte nicht durchsetzen.

          Glaubhaft sind die Berichte des nigerianischen Militärs, daß UNICEF Kinder als Kurierdienst für Terroristen eingesetzt hat, und die vielen Berichte, daß die UNO-Blauhelme MINUSMA und MINUSCA Terroristen vor den Behörden schützen und Waffen aus der EU, besonders aus Frankreich, an Terrorbanden weiterverteilen. Der Fachbegriff für dieses Prinzip ist „pyromanische Feuerwehrmänner“.

          Wenn die neuen Berichte des OHCHR Wahrheit enthalten, weshalb sind sie dann „Ukraine-schädlich“? Sind es nicht gerade Ukrainer, gegen deren Rechte durch dieses Kiewer Quislingsregime verstoßen wird? Schädlich sind diese Berichte nur, wenn sie nicht wahr sind, was leider gewöhnlich der Fall ist.

          1. @John Magufuli
            Dann muss ich mich für mein mangelndes Sprachverständnis entschuldigen und für den Versuch, Ihren Gedanken, die Berichte „mit Vorbehalt zur Kenntnis (zu) nehmen“, eifrig und überspitzt so ausgelegt zu haben, dass Sie sie für „absolut glaubhaft“ halten.

            Interessant finde ich dann allerdings, dass Sie die Berichte des nigerianischen Militärs für glaubhaft halten. Gerade das Militär eines Staates ist nicht unabhängig und gesteuert von den Interessen dieses Staates. Objektivität wäre bei einer solchen Organisation daher eher ungewöhnlich. Aber vielleicht braucht es auch keine Objektivität, um glaubhaft zu sein?

            1. Die Affäre hat ein Umfeld und eine Vorgeschichte. Boko Haram hat im Westen Protektion, damals Außenministerin Clinton und EU-Länder, besonders Frankreich und GB. Heute werden übrigens Waffen über die Ukraine an Boko Haram verschoben, laut Muhamadu Buhari, Präsident Nigerias.

              Die Regierung Nigerias war wenig bereit, sich deshalb mit dem Westen anzulegen. Aufgedeckt wurden diese „Boko-Haram-Connections“ durch nigerianische Bürgerrechtler, auf der anderen Seite auch durch Konservative in den USA. Der öffentliche Druck in Nigeria hat dazu geführt, daß die Regierung zwar nicht selber aufgeräumt hat, aber dem Militär ermöglicht hat, die Suspendierung der Tätigkeit von UNICEF durchzusetzen.

              Faktisch waren es also empörte Bürger, die die unwilligen nigerianischen Behörden zur Jagd getragen haben. Den letzten Stempel der Glaubwürdigkeit gab die unsachliche und giftige Reaktion von „Amnesty International“, einer Organisation, die immer wieder durch die Protektion von Terroristen auffällig wird.

  5. An Thomas und die gesamte community – sehr sehenswert – sehr verstörend – leider wahr…:

    https://www.youtube.com/watch?v=T0QcQzeLc0A

    Wir wußten das – doch es war stets verpönt darüber zu reden, es zu publizieren – sowie die Opferzahlen immer stark runtergespielt wurden – im Auftrage der Verbrecher, die ihre eigenen Schandtaten immer zu vertuschen suchen.

    Dies ist keine Verharmlosung der Verbrechen der deutschen Nazi’s – dies ist eine Dokumentation derer – die genauso mörderisch und z.T. sogar schlimmer waren – aber nie auch nur im Ansatze dafür bestraft wurden.

    Wenn schon „Gerechtigkeit“ – dann für ALLE – ohne Ausnahme!

    Augen auf – WER eure „Freunde“ sind! 😤😤

    Schützt das Videomaterial – ladet es runter, so daß dieses Wissen nicht verloren geht – tut es, bevor der „große Löscher“ sein Unwerk tut!

    1. Tja, trotz verlangter Anmeldung zu meinem Google-Konto kann ich das Video nicht starten:

      „Der folgende Inhalt wurde von der YouTube-Community für einige Zielgruppen als unangemessen oder beleidigend eingestuft.“

      1. …einen Augenblick warten – dann erscheint: „Ich habe das verstanden und möchte fortfahren“ – ansonsten

        https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20231/wie-churchill-und-roosevelt-das-deutsche-volk-vernichten-wollten/

        …da geht es auch auf english…

        Es betrifft ALLE Seiten der damals Beteiligten – und erklärt, wie es heute wieder soweit kommen kann – das Übel wurde NIE beseitigt, hat immer im Hintergrund weitergearbeitet – das Ergebnis sind ukri’s und mehr… – wenn sogar die eigenen Familienmitglieder wieder im alten Nazijargon sich ergehen – dann ist klar, wie es weitergehen soll…

        Eine komplette Aufarbeitung der damaligen Zeit ist NIE erfolgt, von keiner Seite – Deutschland ist definitiv NICHT schuldlos – doch die Anderen genauso wenig. 😡

        1. Ich empfehle die gesamte Hi-Story Reihe von Apolut:
          https://apolut.net/video/history/

          Wenn man der Frage nachgeht möchte woher die Nazi-Ideologie vom Judenhass ursprünglich stammt und woher das Geld kommt um Mussolini, Franko und Hitler aufzubauen oder wer einen Vorteil davon hatte Deutschland gegen das Kommunistische Russland zu lenken, dann landet man verblüffender Weise bei den gleichen Kräften die heute das Naziregime in der Ukraine unterstützen.

    2. @VladTepes:

      Danke, dass auch Sie diese Dokumentation hier verlinkt haben. Es wird Zeit, dass endlich darüber gesprochen wird.

      Und richtig, es geht nicht darum, Nazi-Deutschland von seiner Schuld reinzuwaschen oder irgendetwas an den Gräueltaten der Wehrmacht zu relativieren. Aber die Doku zeigt auf so eindringliche Weise, dass Krieg immer nur zu Unmenschlichkeit und Grausamkeit führt und das auf Seiten aller Beteiligten.

      Aber diese Doku zeigt eben auch, dass unsere “Freunde“ nie unsere Freunde waren. Und ich würde gerne jeden hardcore Transatlantiker zwingen, diese Doku zu sehen und ihn dann fragen, warum er glaubt, dass es im deutschen Interesse sein soll, diesen Mördern am eigenen Volk blind zu folgen.

      Wer diese Dokumentation nicht kennt, das dort beschriebene Verbrechen am deutschen Volk nicht kennt, denn nichts davon ist unseren Geschichtsbüchern zu finden, der versteht auch nicht, was heute abgeht. Wer sich die Doku anschaut, wird die Parallelen zu den heutigen Geschehnissen erkennen und vor allem auch begreifen, dass all diese internationalen Organisationen, die nach dem 2. WK zum “Schutz der Weltgemeinschaft“ gegründet wurden, zum Teil von Kriegsverbrechern gegründet wurden und daher von Anfang an nur als Werkzeuge gedacht waren, sicherzustellen, dass auch zukünftig die internationale Gemeinschaft nicht fähig sein wird, die von eben diesen Kriegsverbrechern begangenen Verbrechen anzuklagen oder gar zu bestrafen.

      Was in der Ukraine abgeht, liegt offen dar. Selbst die öffentlich-rechtlichen MS haben noch bis vor zwei, drei Jahren objektiv berichtet. Auch heute berichten Journalisten aus der Ukraine, aus den russisch kontrollierten Gebieten. Und? Hat es Konsequenzen? Wird es Konsequenzen haben? NEIN.

      Und es wird weiter NEIN lauten, solange die Kabale über die Welt regiert.

  6. Auch das Uno-Hochkommissariat kritisiert diese Blockadehaltung. «Dass uns Russland bisher permanent den Zugang verweigert hat, ist präzedenzlos», erklärt der OHCHR-Sprecher Krzysztof Janowski. «Sogar in den dunkelsten Momenten des Bosnien-Krieges arbeiteten wir auf allen Seiten.» Nur ein einziges Mal habe man eine Gruppe ukrainischer Soldaten treffen können, aber eine Befragung sei nicht möglich gewesen

    1. Das klingt hier aber ganz anders.
      Hier beklagt sich das UNHCR explicit über gesetzliche Änderungen der ukrainischen Regierung die die Arbeit schon seit 2015 stark einschränkt.

      In den anderen Gebieten klingt das angebliche „Problem“ so

      „UNHCR hat im Dezember eine Präsenz in Donezk eröffnet. Dieser Schritt ist Bestandteil einer breiter angelegten UN-Initiative, um den akuten Hilfsbedarf in der Region gerecht werden zu können. Die De facto Autoritäten vor Ort hatten zuvor entsprechende Sicherheitsgewährleistungen gegeben. “

      https://www.unhcr.org/dach/de/5885-unhcr-fordert-ungehinderten-zugang-in-die-ost-ukraine.html

    2. @Dynamo

      Sicher könnte man, wenn man denn aufmerksam liest, feststellen, dass hier „nur“ dokumentiert wird – das gilt diesbezüglich für beide Seiten.

      Es wurden bisher – zumindest von dieser UN-Organisation – keine Beweise gesichtet, ermittelt oder gar bewiesen!
      Anzeigen kann jeder alles – man muss es nachweisen können.

      Bisher ist es leider so, dass die Ukraine selber & das sogar von „hochgestellten“ Amtsträgern weltöffentlich aufgefordert hat zu Straftaten & wie auch oben im Artikel haben Ukrainer ihre Taten gefilmt oder Bilder davon ins Net gestellt.

      Bei den Russen ist so etwas bisher nicht bekannt.
      Zu den angeblichen Vergewaltigungen musste die Menschenrechtsbeauftragte der Ukraine weltöffentlich zugeben, dass sie gelogen hat & die angeblichen Taten erfunden waren….

      Was meinen Sie denn so dazu?

      1. „Was meinen Sie denn so dazu?“

        Natürlich nichts.
        Der Kamerad postet roboterhaft seine Unwahrheiten und geht auf nichts ein was sein dumpfes, krudes Weltbild und seine billigen Unwahrheiten klar und deutlich widerlegen.

  7. Ich bin einfach nur entsetzt. Wie kann sich so eine Organisation, die Menschenrechtsverletzungen untersuchen sollte, legitimieren, wenn sie gar nicht unabhängig untersuchen kann. Egal wo man hinschaut, WHO, UNO, IWF, etc. stehen alle unter den Einfluss der Macht derjenigen, die die Weltregierung für sich beanspruchen (miliärisch-industrieller Komplex), und wir Deutschen machen mit. Mir waren lange Zeit diese Zusammenhänge nicht klar. Aber je mehr ich lese, desdo mehr wird mir klar, dass das bereits seit dem 1. WK in diese Richtung ging unter Anleitung unserer sogenannten transatlantischen Freunde.

  8. Selenskijs Kriegsrhetorik verschärft die Bedingungen mehr und mehr

    Russlands Zehn-Punkte-Friedensplan für Ukraine vorgestellt

    https://www.freiewelt.net/nachricht/russlands-zehn-punkte-friedensplan-fuer-ukraine-vorgestellt-10092775/

    Der stellvertretende russische Außenminister Michail Galuzin nannte in einem von Eurasia Daily zitierten Interview mit RTVI am 29. März zehn Bedingungen, die erfüllt sein müssen, bevor man einem »nachhaltigen Frieden in der Ukraine und in Europa« zustimmt.

    Weil Selenskij aber in seiner ganz eigenen Form der Realitätsverweigerung immer wieder von einem grandiosen Endsieg schwafelte und jedwede Verhandlungen torpedierte, kam es bisher weder zu einem dauerhaften Waffenstillstand, ein etwaiger Friede war nicht einmal im Ansatz erkennbar.

    Die Bedingungen sind:

    1. Einstellung der Feindseligkeiten aus der Ukraine und Einstellung der Waffen aus dem Westen.

    2. Verbot für die Ukraine, der NATO beizutreten – oder der EU (die Forderung nach Neutralität seitens der EU ist neu).

    3. Bestätigung des Status der Ukraine als Nicht-Atomwaffenmacht.
    4. Die Ukraine und der Rest der Welt müssen »neue territoriale Realitäten« anerkennen

    5. „Entmilitarisierung“ und „Entnazifizierung“ der Ukraine.

    6. Schutz der Rechte der Russischsprachigen, der russischen Sprache und der nationalen Minderheiten. 7. Gewährleistung des freien grenzüberschreitenden Verkehrs gegenüber Russland.

    8. Aussetzung der antirussischen Sanktionen, Strafverfolgungen und anderer Maßnahmen der Ukraine und des Westens.

    9. Wiederherstellung des Rechtsstatus der Ukraine gegenüber Russland und der GUS.

    10. Der Westen muss für den Wiederaufbau der gesamten Infrastruktur aufkommen, die nach 2014 von den ukrainischen Streitkräften zerstört wurde. …ALLES LESEN !!!

  9. Baerbock fordert Ende russischer Verminungen in Ukraine von angeblich LANDWIRTSCHAFTLICHEN Gebieten.

    Russland schenkt den armen Staaten Afrikas Getreide, was vom Westen auch noch kritisiert und verhindert werden soll !!

    RUSSLAND SOLL EINFACH BÖSE SEIN DOCH DIE TEUFEL SITZEN IM WESTEN !!

  10. Friedensaufruf von Peter Brandt und Unterstützern: Hier die von Staatsfunkern und Hauptmedien weggedrückte Unterzeichnerliste

    https://opposition24.com/politik/friedensaufruf-von-peter-brandt-und-unterstuetzern-hier-die-von-staatsfunkern-und-hauptmedien-weggedrueckte-unterzeichnerliste/#comment-9625

    Der erneute Waffenstillstands- und Friedensaufruf zum Ukrainekrieg durch den Sohn des Friedensnobelpreisträgers Willy Prandt, Peter Brandt, und einer dreistelligen Zahl Unterstützer aus dem SPD-Umfeld, aber auch aus Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft, wird von den Staatsfunkern und den Gates- sowie Steuergeld-mitbezahlten Hauptmedien mit der Pinzette angefasst und der Cancel culture anheimgegeben. ….ALLES LESEN !!

    KOMMENTAR

    Melnyk zum FRIEDENAUFRUF von Peter Brandt: „Schert euch zum Teufel“

    Die ersten Reaktionen aus der angegriffenen Ukraine auf das Papier fallen harsch aus.

    „Hallo Peter Brandt & Co., schert euch zum Teufel“, twitterte Andrij Melnyk, Vize-Außenminister der Ukraine und vormals ukrainischer Botschafter in Deutschland.

    „Die Ukrainer lehnen diesen Firlefanz ab. Punkt. Schönen Samstag noch“.

    1. Ein Land mit Selbstachtung würde genauso die nächste Runde des Ukro-Schnorrens beantworten – mögen die sich mit den ständigen Forderungen nach Geld und Waffen zum Teufel scheren. Eventuell an Morawiecki wenden und ihm die „Kresy“ verkaufen – im RT-Liveticker:

      „13:42 Uhr / Russlands Auslandsgeheimdienst: Polen will keinen Frieden in der Ukraine, da es die Westukraine begehrt“

      „… „Die Kontrolle über die westlichen Gebiete der heutigen Ukraine, die sogenannten ‚Kresy‘ als Teil Polens, ist ein begehrter Traum der polnischen Nationalisten. Sie wird zu einem Bestandteil der nationalen Ideologie. Deshalb kann die polnische Führung diese Idee nicht mehr aufgeben.“ … Dem Sicherheitsbeamten zufolge glaubt Warschau, dass „die Bedingung für die Umsetzung dieser Idee der Zusammenbruch der ukrainischen Staatlichkeit als Ergebnis einer militärischen Niederlage ist“. …“

      Russland will doch Neurussland, genauso nach dem Zusammenbruch – sicherlich kann man es irgendwie brüderlich teilen – und noch je ein Stück den ferneren Verwandten in Ungarn und Rumänien abgeben.

      „… Diese Situation verschlimmere die Lage des ukrainischen Volkes, betonte Naryschkin. …“

      Was für ukrainisches Volk jetzt wieder? Wenn ich Putin und Lawrow richtig verstehe, es sei russisches Volk, welches durch die Jahrhunderte mit den anderen Slawen Russisch mit falschem Akzent redet. In Kiew will man allerdings die eroberte Krim „entgiften“ – das klingt wiederum nicht ganz so brüderlich => dann doch lieber einen Teil des Ärgers den Halbbrüdern überlassen?

  11. Spätestens seit der mainstreampropagierten Meinung,gibt es böse Nazis und gute Nazis.
    Unglaublich wie geschichtsvergessen der Beklopptdeutsche gehalten wird.
    6 Millionen getötete Juden=schrecklichste Verbrechen der Weltgeschichte!
    27 Millionen getötete Russen=war da was?

    Was gut und böse ist entscheidet immer die Siegerpropaganda.

    1. Die reine Unschuld war Stalin nicht. Verglichen mit den anderen Mächten Europas dieser Zeit, darunter den den „liberalen Demokratien“, war Stalins SU aber harmlos. Bei den Franzosen war es üblich, „Rebellen“ oder verdächtigen Elementen einfach die Köpfe abzuschneiden. Bei den Briten Giftgas, um „einen umfassenden Terror zu verbreiten“, KZ, Entlaubungsmittel, Napalm. Und so weiter. Warum ausgerechnet die es nötig haben, über Stalins Sowjetunion, bei allem das mildeste Regime unter den Mächten dieser Zeit, herzufallen, bleibt ein Rätsel.

  12. Ungefähr 50,9% der Buntland-Michels (in Berlin experimentell ermittelt) dürften die Menschenrechte ganz anders verstehen – als Recht auf Mehrwegverpackungen für Take Away bei einem der wenigen Gastronomiebetriebe, die noch nicht bankrott wurden. Gleich hat Greenpeace ein Denunziantentum-Meldeportal angelegt – wohl wissend, wie wichtig Denunziantentum in Schland ist (ob Ökofaschismus oder die herkömmliche Version):

    „Neues Greenpeace-Meldeportal: „MeldeheldIn“ oder schlichtes Denunziantentum“

    https://de.rt.com/meinung/166933-neues-greenpeace-meldeportal-meldeheldin-oder/

    „… Seit Anfang Januar 2023 muss die Gastronomie neben Plastik-Wegwerf-Verpackungen verpflichtend auch Mehrweg-Lösungen als Alternative anbieten. Laut Greenpeace-Vorstellungen bietet das die perfekte Kontrollaufgabe für Mitbürger mit einem politisch korrekten kritischen Blick. …“

    Da das Banderastan die Demokratie-Speerspitze im Sinne der Open Society ist, bleibt in Schland bisher aus, dass man Gemeldete ausgezogen an Straßenlaternen fixieren und verprügeln würde.

  13. Frage: Ist Ihnen Ihr wirres Gestammel selber nicht peinlich?

    „Zunächst in“ „Dann im“ „Aber dann doch“ „nicht die geringste Kompetenz bzgl. Wirtschaftstheorie oder Geopolitik hat und die mehrheit der Russischen Regierung noch weniger.“

    Vielleicht benötigen wir noch einen Gesten-Dolmetscher, sollten Sie uns noch öfter ‚beglücken‘. Sie, Flachzange!

  14. Immerhin, so viel Wahrheit darf wieder sein. Über ein Jahr lang hat das Gegeifer des Westens jede objektive Analyse verhindert. Allerdings: das nervt nur noch.

    Das wird noch mehr: auf die Deutschen kommt ein Wahrheits-Tsunami zu. Behaupte ich.

  15. „Leider ist der aktuelle Bericht des UNHCR nicht objektiv, wenn es um die Frage der Kampfhandlungen und Kriegsverbrechen geht. Das UNHCR scheint nämlich die von Russland kontrollierten Gebiete nicht besucht zu haben, sondern von Kiew aus über die Lage dort zu berichten. Dabei wird das UNHCR mangels eigener Informationen natürlich zu einer „Geisel“ der ukrainischen Propaganda.“

    Bei Lesen dieses Absatzes musste ich schmunzelnd an Herrn Röpers Berichte von der Front denken. Wenn er objektiver sein möchte als das UNHCR, wäre ein Besuch auf der ukrainische Seite sicherlich hilfreich. Aber ob er das überhaupt sein möchte?

    1. Zitat „Aber ob er (Röper) das (Besuch auf ukrainischer Seite) überhaupt sein möchte?“
      Gehen Sie zur oder kommen Sie gerade von der BDSM-Sitzung? Sie merken wohl, ‚mein hintersinniger Humor‘ steht dem Ihren in nichts nach. … noch nicht 🤣 doch auch sehr sehr schmunzelnd!

        1. Um jegliche Missverständnisse aufzuklären: Ich meinte das durchaus ernst. Ernsthafter Journalismus kann sich nicht nur auf die Quellen einer Seite beziehen. Aber ob Herr Röper überhaupt objektiv berichten möchte?

          1. Um auch meinerseits ‚jegliches‘ (sic!, Ihr Ausdruck, nicht mein) zu berichtigen: Forist mit konstruktiver Absicht, tut dies am Inhalt bzw. stellt Röper anhand offensichtlicher Fehler und stellt es darum besser. Aber wer auf Thomas Röper ‚gradwegs losgeht!‘ (oder dies hinterfotzig tut), sehe ich nur als ‚Schreiberling‘ an, der jede ernsthafte Diskussion hier vermeidet und sie allein zu sabotieren sucht.
            Also verstehe ich Sie richtig: sie erinnern dann nicht ‚schmunzelnd‘ an Röpers Berichte von der Front, sondern ‚voll Zweifel‘ und ‚Hohn‘? … da denk’ ich schon: Nerven haben Sie! Angesichts des beeindruckenden Zeitzeugnisses vom ‚Kinderchirurgen aus Donezk‘.
            „Aber da auch dies nur von einer Seite kam“, werden Sie auch das anzweifeln, dass es diesen Kinder-Chirurgen tatsächlich gibt … logisch!

            1. @patria.novaya_siempre
              Mit konstruktiver Absicht habe ich das Zitat aus dem Artikel genommen und dem Verfasser als Spiegel (man könnte auch sagen, als „Anti-Spiegel“) vorgehalten. Den Frontberichten von Herrn Röper mit all ihren Grausamkeiten glaube ich durchaus. Schließlich war er vor Ort und ich nicht. Aber er wird „mangels eigener Informationen natürlich zu einer „Geisel“ der russischen Propaganda“, wenn er sich nur die eine Seite anschaut.

              1. „… nur die eine Seite anschaut.“

                Wenn Sie mich nach Referenzen wirklich realer Eineseite-Propaganda fragen. Dann willkommen in den Versteh-Welten, Sie stiller Genießer; denen einseitigen von Rebecca Barth (freie Hörfunk-Journalistin und Autorin von ukraineverstehen.de), Andrea Beer (ehemals Südeuropa/Wien, jetzt Kiew); ARD-Neu Delhi (zeitweise total entvölkert, weil relegiert nach Ukraine) u.v.a. (Florian Kellermann) m. – Den ehrlichen Medien der ARD/DLF sind kein Weg zu lang und keine Kosten zu teuer.
                „Das wäre doch bei Thomas Röper – so die andere Seite zu beobachten – recht und billig?“ – Da, ja da würde ich Ihnen wirklich recht geben!

          2. Entsprechend Ihrer Definition (Ernsthafter Journalismus kann sich nicht nur … einer Seite) wünsche ich allein in Frankfurt schon die Frohe Osterei-Suche. Welcome!

            1. Vielen Dank. Das wünsche ich Ihnen auch. Was ich an der Ostereiersuche immer so mag: Man findet auch Tage später noch Schokolade im Garten, wenn die Kinder mal wieder was übersehen haben.

          3. Was sie schreiben ist völliger Quatsch.
            Das UNHCR hat den klaren Auftrag alle Fakten selbst vor Ort zu ermitteln und ausgewogen und neutral darüber zu berichten.
            Ein Journalist kann und darf sehr wohl einseitig berichten, wenn er dies kenntlich macht und büßt auch nichts an Glaubwürdigkeit ein, solange er bei dem bleibt was er selbst erlebt hat oder über das berichtet was Zeugen gesehen haben.

          4. Herr Röper steht auf der Todesliste von „Mirotvorez“, hat sich nach den Gesetzen des Kiewer Regimes auf vielfältige Weise strafbar gemacht, und in Deutschland drohen ihm drei Jahre Gefängnis; gleiche Paragraphen wie Alina Lipp. So einen Abenteuerurlaub haben Sie für ihn im Sinne?

        1. Vermutlich ein Fehler. Mein Kommentar ist auch im Nirwana geendet, also hänge ich ihn nun hier an. Betreffend eine Reise Röpers auf die ukrainische Seite:

          Herr Röper steht auf der Todesliste von „Mirotvorez“, hat sich nach den Gesetzen des Kiewer Regimes auf vielfältige Weise strafbar gemacht, und in Deutschland drohen ihm drei Jahre Gefängnis; gleiche Paragraphen wie Alina Lipp. So einen Abenteuerurlaub haben Sie für ihn im Sinne?

        2. Wenn nicht Rebecca Barth (freie ARD/DLF-Journalistin und Autorin von ukraineverstehen.de), Andrea Beer (ehemals Südeuropa/Wien, jetzt Kiew); ARD-Neu Delhi (zeitweise total entvölkert, weil relegiert nach Ukraine) einseitig sind und dies niemand wirklich interessiert … dann halte ich ‚wirklich niemand‘ für recht clever! Logischer Schluss: Thomas Röper interessiert wirklich ALLE!

  16. …ob die WEST – brd – Hetzmedien, davon was schreiben oder den brd – Insassen abends in der „LÜGEN – Schau“, etwas vorlesen ??.. ..darf stark bezweifelt werden.. ..wichtig ist, dass die NATO – EU – Vasallen möglichts VIEL von ihrem Kriegsgerät, in die Ukraine schicken !!😎😈

  17. Danke Herr Röper für Ihre wertvolle Aufklärungsarbeit-Arbeit , mangels Alternativen. Bitte bleiben Sie gesund und am Leben.

    An alle Nörgler , Besserwisser und Neunmalkluge (siehe als Beispiel obigen Kommentar): singt doch wieder wie früher “ all we can do is sit and wait ….“ oder streitet Euch wieder mit Eurem Nachbarn im Treppenhaus wegen der Kehrwoche oder so. Das hier ist zu Ernst für unnütze Kommentare . Ich hoffe nach wie vor das sich die Wahrheit Bahn bricht (zugegeben : Geduld ist auch nicht meine Stärke)

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