Die Spur führt in den Westen

Der aktuelle Stand der Ermittlungen zum Mord an Darja Dugina

Die neuesten Erkenntnisse zum Mord an der jungen russischen Journalisten Darja Dugina führen, wie von mir vermutet, in den Westen.

Vor etwas über einer Woche wurde meine Freundin Kollegin Darja Dugina brutal ermordet. Die ersten russischen Ermittlungsergebnisse und auch Äußerungen in Kiew haben mich sofort an einem im Westen in Auftrag gegebenen Mord denken lassen. Der Mann, der sich in Kiew öffentlich zu dem Mord bekannt hat, hat sich früher selbst seiner engen Kontakte zu George Soros gerühmt.

Dass Alexander Dugin, der Vater von Darja Dugina und das wahrscheinlich wichtigste Ziel des Anschlags, im Westen wesentlich bekannter ist, als in Russland, ist ein weiterer Hinweis auf eine westliche Spur. Dugins Rolle und sein Einfluss in Russlands wurden im Westen aufgebauscht und über seine Ideen wurden reichlich Unwahrheiten verbreitet, wie ich in meinem Artikel darüber ebenfalls aufgezeigt habe, und wie jeder selbst überprüfen kann, weil die Artikel und Schriften seines Think Tanks auch auf Deutsch veröffentlicht werden.

Der Mord an Darja Dugina und der Stand der Ermittlungen war am Sonntag ein Thema im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens und ich habe den russischen Beitrag übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Für wen waren der Philosoph Alexander Dugin und seine Mitstreiterin und Tochter Ziele? Dugin selbst war im Westen bekannter als in Russland. Ja, hier ist er ein Philosoph, ein Professor mit drei Doktortiteln, ein Polyglott, Autor von Lehrbüchern und Dutzenden von Büchern…

Aber Hand aufs Herz: Kennen Sie viele moderne Philosophen? Menschen mit anderen Berufen werden in unserem Land schließlich populärer. Aber im Westen ist Dugin, nun ja, einfach ein Star. Aber nicht, weil er ein Philosoph ist. Dort, wie auch bei uns, sind Philosophen vor allem denen bekannt, die sich für Philosophie interessieren. Sie sind eine klare Minderheit. Dugin hat eine andere Art von Ruhm.

Er wird als Ideologe des modernen Russlands bezeichnet. Das ist schon etwas anderes. Ein Ideologe ist kein Philosoph. Das ist ein Schimpfwort, wie Propaganda. Ein weiteres, in westlichen Sprachen negativ besetztes Wort. So wurde Dugin als russischer Ideologe, ja sogar als „Putins Gehirn“ bezeichnet, obwohl Dugin sich nicht mit Putin trifft und nie irgendwelche Aufträge für den Kreml ausgeführt hat. Aber da er klug, offen und bereit für Debatten und Interviews ist und die Motive des aufstrebenden Russlands verdreht werden müssen, hat der Westen begonnen, alle Hunde auf Dugin zu hetzen.

Schon im Jahr 2014 schrieb Foreign Affairs einen großen Artikel über Dugin, der den Titel „Putin’s Gehirn“ trug. Im Jahr 2022 ist das bereits ein Klischee. Die Washington Post berichtet: „Der Mann, der als Putins Gehirn bekannt ist“ sieht die Spaltung Europa und den Fall Chinas voraus. Die französische Tageszeitung Le Figaro berichtet: „Das ist ihr Vater, Alexander Dugin, 60, ein dem Kreml nahestehender Ideologe der „russischen Welt“ und glühender Befürworter der Militäroperation.“ Die türkische Zeitung Türkiye: „Alexander Dugin ist einer derjenigen, die Putins Außenpolitik bestimmen.“ Die polnische Polityka: „Alexander Dugin ist der berühmteste Geopolitiker des Kremls.“

Natürlich sind das, vorsichtig ausgedrückt, viele Übertreibungen. Die meisten sind absolut bösartig, wie beim Project Syndicate: „Alexander Dugin ist ein quasi-faschistischer Stratege und Analytiker, von dem weithin angenommen wird, dass er Putins Weltanschauung beeinflusst hat.“ (Anm. d. Übers.: Project Syndicate ist eine von George Soros geschaffene und finanzierte „Nachrichtenfabrik“ mit Sitz in Prag. Da Soros engste Kontakte zu dem Mann hat, der sich in Kiew zu dem Mord an Darja Dugina bekannt hat, ist die „Berichterstattung“ von Project Syndicate, dessen Narrative Medien weltweit aufgreifen, wenig überraschend. Details zu Project Syndicate finden Sie hier )

Das heißt, der Westen selbst hat Dugin dämonisiert, selbst den Mythos geschaffen, ihn selbst geglaubt und Dugin gehasst. Um noch mehr Angst zu schüren, wurde Dugin auch als Rassist und Antisemit bezeichnet, obwohl er weder das Eine noch das Andere ist. Selbst der berühmte französische Philosoph und Publizist Bernard-Henri Levy hat solche falschen Anschuldigungen ausgesprochen. Vor drei Jahren lieferten sie sich im Amsterdamer Opernhaus ein intellektuelles Duell, bei dem Dugin Levy antwortete:

Rassismus ist mir völlig fremd, denn ich glaube, dass die Menschen ihre eigenen Beschützer haben, dass die Menschen ihre eigenen Archetypen haben. Die Menschen vereint nicht nur, dass sie alle eine körperliche, physische Verkörperung haben, sondern auch, dass sie eine Seele haben. Es gibt die Seele des jüdischen Volkes, die ich bewundere, die ich respektiere. Ich habe viele Freunde aus Israel, in traditionalistischen Kreisen in Israel, die meine Meinung teilen. Sie sind Juden, die an Gott glauben. Und das steht im Widerspruch zu Ihnen. Sie definieren sich als Jude, der nicht an einen jüdischen Gott glaubt. Für meine Freunde wäre das eine antisemitische Äußerung, weil die Juden Gottes Volk sind. Und das ist das Wesentliche. Das heißt, ohne Gott würden die Juden ihr Wesen, ihr religiöses Ziel, ihren Platz in der Geschichte verlieren. Wichtig ist jedoch, dass es einen Unterschied zwischen den Menschen gibt. Und ich bestehe auf der Unterschiedlichkeit der Seelen der Menschen, auf der Unterschiedlichkeit der Beschützer der Menschen, aber ich bin gegen jede Art von Hierarchie oder Rassismus. Ich sage nicht, dass indoeuropäische oder griechische oder deutsche, indische oder iranische Kulturen oder Traditionen besser sind als semitische, islamische oder jüdische. Ich denke, sie sind unterschiedlich. Und was den Prozess der Globalisierung angeht, den Sie beschrieben haben: Wenn es so wäre, wie Sie sagen, bräuchten wir uns nicht dagegen zu wehren. Wenn es ein Dialog wäre, an dem alle – Christen, Muslime, Chinesen – beteiligt sind und ihre Werte verteidigen, wenn die Globalisierung ein offener und wirklich demokratischer Dialog wäre, um das Beste aus jeder Kultur herauszuholen, würde sich niemand gegen diese Erscheinung wehren.“

Ein paar Worte zur Person von Bernard-Henri Lévy selbst. Ein ist ein reicher Erbe. Sein Vater war ein Holzhändler. Aufgewachsen ist er in Neuilly-sur-Seine, einem Vorort von Paris für Millionäre und Milliardäre. Levy selbst ist auch ein erfolgreicher Geschäftsmann – er leitet inzwischen fast ein Dutzend Investmentfonds, Finanz- und Beratungsunternehmen. Er ist ein Intellektueller mit extravaganter Erscheinung und ein guter Redner. Die Philosophie ist sein Hobby. Er lernte den späteren französischen Präsidenten Mitterrand 1971 kennen, als der noch Abgeordneter war. Sie wurden Freunde. Mitterrand öffnete ihm die Tür zum höchsten politischen Establishment. Seitdem ist Levy ein Freund aller französischen Präsidenten. Hier ist er mit Chirac. Und hier ist er mit Sarkozy. Levy nutzte seinen Einfluss, um die Intervention in Jugoslawien zu provozieren und zu rechtfertigen. Und dann die Zerstörung von Libyen. Er nennt das alles gerechtfertigte humanitäre Interventionen. Dann die Unterstützung des Staatsstreichs in Kiew und die Organisation eines Besuchs in Kiew für ein Treffen der Präsidenten Hollande und Poroschenko und mit Klitschko. Jetzt ist Levy ein Freund von Macron. Unter dem Deckmantel der Verteidigung der Demokratie und der westlichen Werte macht er Lobbyarbeit zur Unterstützung des Nazi-Regimes in der Ukraine. Im Bezug auf Russland leidet er an Russophobie. (Anm. d. Übers.: Levy ist eine in Deutschland wenig bekannte Figur, aber er hat bei den meisten Farbrevolutionen und Putschen der letzten Jahrzehnte eine Rolle gespielt)

Levy antwortete Dugin:

Die Art und Weise, wie Sie die Idee der Menschenrechte, der persönlichen Freiheiten, der Besonderheiten des Einzelnen durch große Blöcke von Gemeinschaften durch den Glauben an etwas Heiliges und so weiter verdrängen hat einen deutlichen Geruch von Nihilismus

Daraufhin sagte Dugin:

Ich denke, man kann mich nur insofern als Nihilisten bezeichnen, als ich die Universalität der modernen westlichen Werte ablehne. Ich halte sie nicht für universell, ich halte sie für westlich. Es sind die Werte der Moderne, und der Westen ist immer noch stark genug, um sie zu verteidigen, aber ich bestreite entschieden, dass die Herrschaft der Minderheit über die Mehrheit die einzige Möglichkeit der Demokratie ist. Die einzige Möglichkeit, Freiheit als persönliche Freiheit zu interpretieren, besteht darin, die Menschenrechte zu interpretieren, indem man eine westliche, modernistische, individualistische Version der Menschheit auf andere Kulturen projiziert. Es ist offensichtlich, dass ich den Rassismus nicht verteidige, sondern ihn verurteile, weil er ein angelsächsisches liberales Konstrukt ist, das auf der Hierarchie zwischen den Völkern beruht. Ich halte das für kriminell.

Wie wir sehen können, erklärt Dugin alles im Detail, aber er ist trotzdem der ideologische Feind, der künstlich zur zentralen Figur der russischen Politik gemacht wurde. Genau aus diesem Grund ist er das Ziel des albtraumhaften Terroranschlages geworden. Ein Ziel ist er gerade für den Westen, er ist ein westliches Ziel. Das Auto, in dem er mit seiner Tochter fahren sollte, wurde in die Luft gesprengt, aber im letzten Moment stieg er in ein anderes Auto um.

So war Dugin nicht für die ukrainischen Nazis ein wichtigste Ziel, aber für den Westen konnte der Terroranschlag auf Dugin die größte Resonanz hervorrufen…

Klar, „Putins Gehirn“ wurde in die Luft gejagt. Das ist für den Westen entscheidend. Ich will damit sagen, dass die wichtigsten Interessenten daran offensichtlich nicht in der Ukraine sind. Der ganze Mord hat eine deutliche westliche Handschrift. Von der minutiösen Planung des Verbrechens und der Organisation des Grenzübertritts über die Auswahl der Täterin – wer würde schon eine Mutter mit ihrer Tochter verdächtigen? – bis hin zur akribischen Herstellung falscher Papiere für die Autokennzeichen…

Und höchstwahrscheinlich waren es nicht die Amerikaner, sondern die Briten. In den USA muss man, um einen Menschen so zu beseitigen, viel zu viele Unterschriften von ganz oben bekommen. Und dann würden sie auch direkt sagen, dass sie es gewesen sind. So war es in Afghanistan mit dem Anführer der Al-Qaida, Bin Laden. Das Attentat wurde mit der Unterschrift von Präsident Obama gebilligt. So war es auch bei der Ermordung des iranischen Generals Suleimani auf persönlichen Befehl von Präsident Trump. Die Briten arbeiten leiser und ohne Unterschriftensammlung. Und sie lieben ihre Autos. Den MINI Cooper, zum Beispiel. Das ist eine Schwäche. Und der nächste Schritt – für die Schönheit rein englischer Morde – wäre es, Natalia Vovk irgendwo zu erwürgen und Russland die Schuld zu geben. So könnte man das Ganze abschließen. Und die Spuren wären verwischt.

Über den Stand der Ermittlungen berichtet unsere Reportage.

Es werden immer mehr Fakten und unwiderlegbare Beweise. Der Mord an der Journalistin und Sozialaktivistin Darja Dugina wurde vom russischen FSB innerhalb kürzester Zeit aufgeklärt. Trotz aller Bemühungen ist es den Drahtziehern des Anschlags nicht gelungen, ihre Spuren zu verwischen.

Natalia Vovk, eine 43-jährige ukrainische Staatsbürgerin, ist nun die Hauptperson in diesem Strafverfahren. Sie war es, wie die russischen FSB-Beamten feststellten, die den Mord an Darja Dugina begangen hat.

Es war der 20. August, halb elf Uhr abends. Auf der Autobahn Mozhaiskoe, in der Nähe des Dorfes Bolshiye Vyazemi, explodierte das Auto, in dem sie fuhr. Alles geschah vor den Augen ihres Vaters, des Philosophen und Publizisten Alexander Dugin. Darja befand sich auf dem Rückweg vom Festival der russischen Kultur „Tradition“ in der Siedlung Zakharovo und war etwas mehr als zwei Kilometer gefahren, als sich die Explosion ereignete.

Dies ist der Parkplatz, auf dem die Teilnehmer des Festivals ihre Autos am Puschkin-Museum abgestellt haben. Jetzt ist er leer. Aber am Tag der Veranstaltung war fast jeder Meter besetzt. Alles war überfüllt mit Autos. Das Auto von Darja Dugina war in dieser Reihe geparkt. Den vorläufigen Ermittlungsergebnissen zufolge wurde der Sprengsatz auf dem Parkplatz an der Unterseite des Fahrzeugs angebracht. Den Schäden am Auto nach zu urteilen, war die Bombe unter dem Fahrersitz platziert.

„Es gab Absperrungen auf dem Festivalgelände, es gab Zäune. Und dort wurde alles kontrolliert. Etwas anderes war es, dass man sein Auto irgendwo stehen lassen musste, um das Festivalgelände zu betreten. Das war wahrscheinlich das Kalkül der Organisatoren des Terroranschlags“, sagt Eduard Bojakow, Direktor und Leiter des Festivals.

Natalia Vovk und ihre zwölfjährige Tochter gehörten zu den Gästen des Festes. Wie die Ermittler feststellten, kam die ukrainische Staatsbürgerin Ende Juli mit ihrer Tochter in Moskau an. Es ist bekannt, dass sie einen kasachischen Reisepass auf den Namen Julia Zaiko, wohnhaft in Almaty, bei sich trug.

Wie sich herausstellte, legte Natalya Vovk den Maklern, über die sie die Wohnung gemietet hatte, ebenfalls den gefälschten Ausweis auf den Namen Zaiko vor. Es wurde festgestellt, dass die mutmaßliche Mörderin, Natalia Vovk, absichtlich eine Wohnung in demselben Gebäude gemietet hatte, in dem auch Darja Dugina lebte. Um näher an ihrem Opfer zu sein und alle seine Bewegungen zu sehen, ohne Aufmerksamkeit zu erregen.

Natalia Vovk hat keinen Verdacht erregt. Die Strafverfolgungsbehörden schließen nicht aus, dass die ukrainische Staatsbürgerin ihre Tochter als Tarnung benutzt hat, als sie ihr Opfer beobachtete.

„Kinder zu benutzen ist zynisch und kriminell. Wenn ein Mann um einen Menschen herumläuft, wird er beachtet, wenn eine Frau mit einem Kind herumläuft, wird sie nicht beachtet“, sagte Igor Grischakow, Leiter der Rechtsabteilung der Moskauer Polizeigewerkschaft und ehemaliger Kriminalbeamter der Hauptdirektion des russischen Innenministeriums in Moskau.

Wie aus den Unterlagen des Strafverfahrens hervorgeht, reiste Natalia Vovk in ihrem MINI Cooper mit Donezker Kennzeichen nach Russland ein. Sie fuhr mit kasachischen Nummernschildern durch Moskau.

Der Moskauer Leninsky Prospekt. Hier wurde der MINI Cooper von Natalia Vovk mit kasachischen Nummern von Ferkehrsüberwachungs-Kameras fotografiert. Das Nummernschild eines fremden Landes war eine Tarnung. Verkehrspolizisten waren nicht in der Lage, Informationen über die Frau zu erhalten und sie anhand ihres Fotos und ihrer Autonummer schnell zu identifizieren, da der Zugang zu ausländischen Datenbanken beschränkt ist.

Das Wechseln der Nummernschilder war für Vovk kein Problem. In der Hauptstadt bieten zahlreiche Unternehmen ihre Dienste an, um jedes beliebige Autokennzeichen herzustellen. In nur wenigen Minuten ist das Nummernschild fertig. Hier ist eine schöne Autonummer und wir haben sie ohne Ausweis oder Fahrzeugpapiere machen lassen. Das ist nur eine Frage des Geldes. Die Verwendung eines gefälschten Kennzeichens ist eine Straftat. Die Strafen reichen von hohen Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen. Aus diesem Grund fuhr Natalia Vovk mit dem Pass einer echten kasachischen Staatsbürgerin. Sie benutzte auch deren Namen, um die russische Haftpflichtversicherung für ihr Auto abzuschließen. Nur für den Fall, dass jemand plötzlich beschließt, die Daten von Julia Zaiko in Datenbanken zu suchen.

Vovk parkte ihr Auto direkt vor dem Haus, in dem sie eine Wohnung gemietet hatte. Außerdem gibt es dort eine Tiefgarage. Trotzdem stellte sich heraus, dass die ukrainische Staatsbürgerin eine weitere Garage gemietet hatte. Der vier Kilometer von der gemieteten Wohnung entfernte Garagenkomplex wurde bereits von den Ermittlern untersucht. Wie aus den Unterlagen des Strafverfahrens hervorgeht, könnte sie den Ort gebraucht haben, um einige Dinge zu verstecken und unentdeckt zu bleiben.

Unmittelbar nach dem Mord an Darja Dugina fuhr Natalia Vovk zur estnischen Grenze. Es ist der 21. August um 12.00 Uhr. Das sind Aufnahmen mit der Brustkamera eines Zollbeamten an dem Fahrzeugkontrollpunkt während der Kontrolle von Natalia Vovks MINI Cooper. Im Auto befanden sich keine verbotenen Gegenstände. Hier sieht man eine Handtasche, daneben eine Dose mit einem Energydrink. Vovk ist die ganze Nacht gefahren. In einer speziellen Tiertransporttasche befand sich eine Katze. Daneben stand ein Kind. Alles muss auf einen sehr ruhigen Umzug hingedeutet haben.

Die Eltern von Natalia Vovk erfuhren aus den Nachrichten, was passiert war. Sie berichteten, dass sie ihre Tochter seit langem nicht mehr gesehen hatten. Der Vater von Natalia Vovk glaubt, dass die Frau das Verbrechen wegen des Geldes begangen haben könnte: „Sie war eine Zeit lang arbeitslos und ging dann zu einer Militäreinheit, weil das Gehalt dort mehr oder weniger gut war. Sie diente dort sechs Monate, vielleicht ein Jahr lang.“

Das russische Ermittlungskomitee will alle möglichen Komplizen und Auftraggeber des Mordes an Daria Dugina identifizieren.

„In Medien und sozialen Medien gab es bereits zahlreiche Spekulationen über den Mechanismus der Detonation des Sprengkörpers sowie über seine Stärke. Ich möchte betonen, dass solche Schlussfolgerungen nur auf der Grundlage der Ergebnisse der Untersuchung gezogen werden können, die derzeit durchgeführt wird“, sagte Svetlana Petrenko, die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees.

Nach Abschluss aller Untersuchungen wird Natalia Vovk international zur Fahndung ausgeschrieben.

Ende der Übersetzung


Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

152 Antworten

  1. Der Philosoph Alexander Dugin ist ein Menschenfreund und tut niemandem etwas zu leide. Auch seine Tochter hatte diese edle Gesinnung. Diese Aussage lässt sich bequem und einfach glaubwürdig verifizieren:
    Man studiere die feinen Gesichtszüge dieses Mannes.
    Im Gegensatz dazu die Verlogenheit in den Gesichtszügen des Georges Soros.
    Dies sagt eigentlich schon alles.

    Vorankündigung:
    Bevor ich zu den Siegeln Nr 6 und 7 aus dem Buch der Offenbarung meinen Kommentar abgeben werde, möchte ich diese Woche zuerst als Auftakt die Hure Babylons eingehend betrachten. Denn dies ist für das tiefere Verständnis des eigentlichen Zorngericht Gottes von entscheidender Bedeutung.

    1. Zunächst mal eine dringende Warnung an Herrn Röper:
      Ich hoffe Sie sehen ein dass Sie ab sofort ein legitimes Ziel sind. Die Zahl der Leute, die Sie liquidieren möchten, dürfte stündlich größer werden. An Ihrer Stelle würde ich die Vorsichtsmaßnahmen erhöhen.

      Des weiteren stimmt an der causa Dugina so einiges nicht. wie kann es sein, dass keine 24 Stunden nach dem Attentat die Täterin, mit Fotos, Identität, Name, Wohnort, Tochter, sämtliche zurückgelegte Strecken mit insgesamt 3 verschiedenen Nummenschildern, alles komplett bekannt ist? Will uns der FSB erzählen, dass die vor’m Attentat nicht den leisesten Schimmer hatten und danach innerhalb weniger Stunden ALLES aufgeklärt haben?
      Nope! Man muss weiß Gott kein Geheimdienst-Angehöriger sein um zu merken dass hier was nicht ganz stimmt. Was Propaganda und Manipulation angeht, sind die Russen leider auf Hobby-Niveau, weshalb dieses Märchen von dieser „Vovka“ nicht stimmen KANN. Hier soll von irgendwas abgelenkt werden. Es scheint wesentlich plausibler zu sein, dass man von den Plänen ganz genaue Kenntnis hatte, aber aus irgendwelchen Gründen das Attentat nicht verhindert hat.

      1. Das sehe ich genau so.
        Ist so ähnlich wie bei dem Attentat in Hanau.
        Da wusste man auch 5 Min. nachdem geschossen wurde, wer der Täter
        war und hat diesen und seine Mutter gleich mal vorsorglich erschossen.
        Das diese Frau das Haus beschattet hat kann gut sein.
        Aber ein Sprengstoffanschlag ist nochmal ein ganz andere Nummer.

        1. „Das diese Frau das Haus beschattet hat kann gut sein.“

          Ich denk mir mal so als Laie, das müsste eigentlich vor jedem Attentat ein Standard-Vorgehen sein. Der Attentäter muss ja die Gewohnheiten seines Opfers kennen, um einen möglichst günstigen Zeitpunkt zu erwischen.

      2. @oTTo

        „:
        Ich hoffe Sie sehen ein dass Sie ab sofort ein legitimes Ziel sind. Die Zahl der Leute, die Sie liquidieren möchten, dürfte stündlich größer werden. An Ihrer Stelle würde ich die Vorsichtsmaßnahmen erhöhen….“

        Vor allem neu Hinzugezogene in der Nachbarschaft im Auge behalten. Wenn sie obendrein noch seltsam neugierig sind….

        1. Legitim im Sinne des Rechts oder des Faschismus? Ziel ist vermutlich hauptsächlich Prigoshin, der „Chef von Wagner“, als dessen Ideengeber und Vertrauter Dugin gilt. Da an den schlecht heranzukommen ist, war das nächstbeste Ziel Dugin, dessen „Gehirn“. Dugin und Dugina standen unter US-Sanktionen wegen ihrer Kontakte zu Prigozhin und Prigozhin war auf Duginas Beerdigung, Nähe haben sie wirklich.

          Hier ein Artikel von Kanal 24 Ukraine, der ein wenig „riecht“:

          — Welche Verbindung besteht zwischen Dugin, Prigoshin und Kabajewa

          Gestern, am 20. August, wurde die Tochter von Alexander Dugin, dem Chefideologen der „russischen Welt“, in der Nähe von Moskau getötet. Ihr Auto wurde in die Luft gesprengt. Es wurde erwartet, daß der Propagandist selbst in das Auto einsteigt.

          Dugin ist der ideologische Inspirator von Putin, insbesondere für den blutigen Krieg in der Ukraine. Darüber hinaus ist er der Schöpfer einer ziemlich primitiven Philosophie über eine „separate russische Zivilisation“, an die die Russen aufrichtig glauben. Der politische Technologe Michail Scheitelman erklärte gegenüber Kanal 24.

          Putin glaubt an Parallelwelten
          Der Kreml-Diktator lebt die Idee der Wiederbelebung des Imperiums. „Die Grundphilosophie ist die angebliche Existenz einer separaten russischen Zivilisation, was völliger Blödsinn ist, man findet kaum Worte dafür. Nicht wenige Menschen in Rußland sind damit infiziert“, so der Politologe.

          Es gibt eine westliche Zivilisation, bemerkte Scheitelman, in der Milliarden von Menschen seit Tausenden von Jahren gelebt haben.

          Rußland ist flächenmäßig groß, aber bevölkerungsmäßig klein. Sie haben den gleichen Anspruch auf eine eigene Zivilisation wie Nigeria mit seinen 200 Millionen Einwohnern oder Äthiopien, – sagte er.

          Dugins Tochter war ein zufälliges Opfer
          Scheitelman ist sich sicher, daß niemand die Absicht hatte, die Tochter zu töten. Alle wußten jedoch, daß nicht Dugin das Auto fuhr, sondern seine Tochter Daria am Steuer saß. Man beachte, daß das Mädchen ihren Vater nachahmte und Russenpropaganda betrieb.

          „Die Tochter von Dugin hat den Tod nicht verdient, auch wenn sie eine anti-ukrainische Propagandistin war. Seien wir ehrlich: Hätten wir nach dem Krieg einen Prozeß geführt, wäre sie nicht zum Tode verurteilt worden, sondern hätte für ihre Aussage ein Jahr Gefängnis bekommen“, so der Politologe.

          Aber der Vater des Mädchens verdient die härteste Strafe. „Er ist sicherlich schuld an Putins Wahnsinn. Übrigens gibt es in der Medizin einen solchen Begriff – „religiöses Delirium“. Sowohl Dugin als auch Putin leiden unter religiösem Wahn“, sagt Scheitelman.

          Die Sonderdienste haben einen nüchternen Ausblick
          Der politische Stratege merkte an, daß Leute in den russischen Spezialdiensten Putin zur Vernunft bringen wollten. … Sie verstehen, daß Putin weiterhin Wahnvorstellungen hat. Und sie könnten versuchen, Putin von seinem inneren Kreis abzuschneiden, was ihm dies ermöglicht, – betonte er.

          Dugin, Prigozhinin, Kabajeva
          Sheitelman stellte fest, daß sie gestern versucht haben, Dugin und vor einer Woche Priobzhin zu töten. Letzterer sollte zwar von der ukrainischen Armee „beseitigt“ werden, indem unsere Truppen zum Hauptquartier der PIK Wagner in Popasna geschickt wurden.

          Es wird vermutet, daß die Sonderdienste den Aufenthaltsort von Prigoshin an die AFU „weitergegeben“ haben, um ihn zu töten. Sie haben einfach die Nase voll von seinem Einfluß auf den russischen Präsidenten. …

          Dugin ist krank, er hat Putin mit seinen Ideen infiziert: Video ansehen

          Autor: Ekaterina Serdjuk – Екатерина Сердюк – 21. August 2022
          https://24tv.ua/ru/shejtelman-zametil-svjaz-mezhdu-prikljuchenijami-dugina-prigozhina_n2139982

        2. Paranoia: Prigoshin und Dugin hatten Trump zum Präsidenten gemacht:

          „WASHINGTON, 28. Juli. /tass/. Das US-Außenministerium hat für Informationen über den russischen Geschäftsmann Jewgeni Prigoschin und die „Internet Research Agency“, die der Einmischung in die US-Wahlen verdächtigt wird, eine Belohnung von bis zu 10 Millionen US-Dollar angekündigt. Das heißt es in einer am Donnerstag verbreiteten Mitteilung des Pressedienstes des US-Außenministeriums.

          „Das Außenministerium sucht nach Informationen über die „Internet Research Agency“, Jewgeni Viktorowitsch Prigoschin und die damit verbundenen russischen Organisationen und Partner im Zusammenhang mit ihrer Beteiligung an der Einmischung in die US-Wahlen“, heißt es im Text.“

          https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/15337653

        3. U.S. DEPARTMENT OF THE TREASURY
          PRESSEMITTEILUNGEN
          Finanzministerium sanktioniert Russen, die Putin und von Russland unterstützte Einflussnehmer finanzieren

          WASHINGTON – Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums und das US-Außenministerium haben heute den Druck auf Russland erhöht, indem sie zahlreiche russische Eliten und ihre Familienmitglieder mit Sanktionen belegt, bestimmte Vermögenswerte dieser Personen als gesperrt gekennzeichnet und vom russischen Geheimdienst gesteuerte Desinformationskanäle mit Sanktionen belegt haben. …

          Im Jahr 2020 entwickelte die Medienbeeinflussungsorganisation Project Lakhta, deren Eigentümer Prigozhin ist, eine neue Website, United World International (UWI). Seit mindestens 2014 hat Project Lakhta unter anderem fiktive Online-Personen benutzt, die sich als US-Personen ausgaben, um sich in US-Wahlen einzumischen, wie es die IRA (Internet Research Agency) während der US-Wahl 2016 getan hat. Im Jahr 2022 behauptete UWI, dass die Ukraine „untergehen“ würde, wenn sie in die NATO aufgenommen würde.

          Die Chefredakteurin der UWI, Darya Aleksandrovna Dugina (Dugina), suchte nach Mitarbeitern, die Artikel über die UWI schreiben.

          Duginas Vater, Alexander Dugin (Dugin), wurde 2015 zum ersten Mal gemäß E.O. 13660 benannt, weil er für Handlungen oder politische Maßnahmen, die den Frieden, die Sicherheit, die Stabilität oder die Souveränität oder territoriale Unversehrtheit der Ukraine bedrohen, verantwortlich oder daran beteiligt ist. Dugin war ein Anführer der Eurasischen Jugendunion, die aktiv Personen mit Militär- und Kampferfahrung rekrutierte, um für die selbsternannte Volksrepublik Donezk zu kämpfen, und die nach eigenen Angaben eine verdeckte Präsenz in der Ukraine unterhält.

          Dugin kontrolliert Geopolitica, eine Website, die russischen Ultranationalisten als Plattform für die Verbreitung von Desinformationen und Propaganda dient, die sich an westliche und andere Zielgruppen richtet. Am 8. Februar 2022 veröffentlichte Geopolitica beispielsweise einen Artikel, in dem die USA und die NATO fälschlicherweise beschuldigt wurden, einen Krieg mit Russland zu provozieren, um „das amerikanische Volk auf alle möglichen bösartigen Arten weiter zu terrorisieren“.

          Die UWI wird gemäß E.O. 13661, E.O. 13694 in der geänderten Fassung und E.O. 13848 benannt, weil sie Prigozhin gehört …

          Dugina wird gemäß E.O. 13661, E.O. 13694 in der geänderten Fassung und E.O. 13848 benannt, weil sie direkt oder indirekt für oder im Namen von UWI handelt oder zu handeln vorgibt.

          Geopolitica wird gemäß E.O. 13660 benannt, weil es Dugin gehört oder von ihm kontrolliert wird oder weil es direkt oder indirekt für oder im Namen von Dugin gehandelt hat oder zu handeln vorgab.

          AUSWIRKUNGEN AUF DIE SANKTIONEN
          Infolge der heutigen Maßnahme sind alle Vermögensgegenstände …
          3. März 2022
          https://home.treasury.gov/news/press-releases/jy0628

        4. Bewährte Praktiken aus den baltischen Staaten, die ausgefeilte Methoden zur Bekämpfung russischer Desinformation entwickelt haben, beruhen auf koordinierten Bemühungen zwischen kommerziellen Technologieunternehmen, Nachrichtendiensten, Social-Media-Plattformen und Regierungsbehörden. …

          Die Sanktionen des US-Finanzministeriums gegen Jewgeni Prigoshin wegen seiner destabilisierenden Aktivitäten im Sudan und der Zentralafrikanischen Republik sind sinnvoll und sollten ausgeweitet werden. Auch wenn solche Sanktionen Prigoshin und seine Verbündeten nicht sofort stoppen können, erfüllen sie doch einen wichtigen Zweck, indem sie den afrikanischen Regierungen und Medien die kriminelle Natur von Prigoshins Aktivitäten auf dem Kontinent signalisieren.

          Dadurch wird nicht nur das Bewusstsein geschärft, sondern den afrikanischen Gesprächspartnern auch vor Augen geführt, daß diese Engagements mit potenziell lähmenden Kosten verbunden sind. Um diesen Punkt zu bekräftigen, sollten die US-Sanktionen auch auf die Netzwerke russischer Banken und halbstaatlicher Unternehmen im Bereich der natürlichen Ressourcen sowie auf die afrikanischen Begünstigten ausgedehnt werden, die dieses bösartige Verhalten ermöglichen.

          https://www.marshallcenter.org/en/publications/marshall-center-books/russias-global-reach-security-and-statecraft-assessment/chapter-10-russia-and-africa-expanding-influence-and

        5. Malofeev ist der Herausgeber und Finanzier von Dugins Denkfabrik und Internetseite „Katehon“

          — UNTERFRABER

          KONSTANTIN MALOFEEV
          GESCHÄTZTES VERMÖGEN:
          $160 Mio. (Stand 2011), von Finans.

          GEMELDETE VERBINDUNGEN ZUR KOMMUNISTISCHEN PARTEI, ZUR KGB ODER ZUM ORGANISIERTEN VERBRECHEN:
          Keine direkten Berichte, obwohl der Einsatz von Söldnern eine Verbindung zum FSB vermuten lässt

          UNTERGRABUNG DER DEMOKRATIE:
          IMMENSE

          – Er hat die Safe Internet League gegründet, die sich für die Zensur im russischen Teil des Internets einsetzt;

          – Er hat die Website Katehon gegründet, die illiberale und antidemokratische Botschaften in mehreren Sprachen verbreitet;

          – Er hat Tsargrad TV gegründet, das illiberale und antidemokratische Botschaften in russischer Sprache verbreitet;

          – Er hat zum Aufbau des internationalen homophoben und rechtsextremen Netzwerks beigetragen;

          – Nach Ansicht des Rates der Europäischen Union hat er „die Destabilisierung der Ostukraine unterstützt“.

          https://www.underminers.info/publications/2017/12/5/profile-konstantin-malofeev

        6. — Katehon, Dugins Internetseite und Denkfabrik:

          KONSTANTIN MALOFEEV
          Bekannte russische Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, Publizist, Rechtswissenschaftler und Historiker. Mäzen.
          Leiter der Gesellschaft „Doppeladler“. Monarchist.
          Stellvertretender Vorsitzender des Weltrates der Russen.
          Gründer und Eigentümer des Fernsehsenders Tsar-Grad TV. Begründer der intellektuellen Gruppe Katechon.
          https://katehon.com/ru/person/konstantin-malofeev

          Konstantin Malofeev: „Russia is a partner of strategic importance to Africa”
          https://roscongress.org/en/materials/konstantin-malofeev-rossiya-dlya-afrikanskikh-stran-yavlyaetsya-prioritetnym-partnerom/

          Вагнеровцы и тролли. Как «повар Путина» отстаивает интересы России в Мозамбике
          https://nv.ua/world/geopolitics/chvk-vagnera-v-mozambike-chego-hochet-dobitsya-rossiya-novosti-mira-50056543.html

          The Russian billionaire carrying out Putin’s will across Europe
          Konstantin Malofeev finances what the Kremlin can’t.
          JUSTIN SALHANI, JAN 4, 2017
          https://thinkprogress.org/putins-man-in-europe-a4fe6bb48d76/

          Putin‘s List Malofeev Konstantin
          https://www.spisok-putina.org/en/personas/malofeev-2/

        7. — Atlantic Council über Dugins Freunde Malofeev und Prigoshin:

          Wie Putin seine Einmischung auslagert

          Am 7. und 8. Februar griffen syrische Soldaten und private russische Militärunternehmer einen Stützpunkt in Deir Ezzor (Syrien) an, der von kurdischen Kräften gehalten wurde und in dem sich US-Militärberater aufhielten. …

          Das russische private Militärunternehmen Wagner ist nach dem deutschen Komponisten benannt, dessen Opern der Gründer des Unternehmens, Dmitri Utkin, sehr schätzt. Die Firma behauptet, nach dem Vorbild von US-Militäraufträgen wie Academi von Erik Prince, früher bekannt als Blackwater, zu arbeiten.

          Wagner ist jedoch ein Arm des russischen Staates und der russischen Streitkräfte. Es scheint Teil der Befehlskette des GRU, des russischen militärischen Auslandsgeheimdienstes, zu sein und steht unter der Kontrolle von Jewgeni Prigoschin.

          Wenn Ihnen dieser Name bekannt vorkommt, dann deshalb, weil Prigozhin eine von dreizehn russischen Personen ist, die im Zusammenhang mit den Ermittlungen des Sonderstaatsanwalts Robert S. Mueller zur russischen Einmischung in die US-Wahl 2016 angeklagt werden.

          Prigozhin ist ein ehemaliger Hochstapler … Nicht zufällig ist er der Mann, der die Internet Research Agency finanziert hat, die ebenfalls im Zusammenhang mit den Wahlen 2016 angeklagt wurde.

          Doch Prigoschin ist nur einer von mehreren Oligarchen, die Putin ihre Gelder und Unternehmen für sogenannte schwarze Geschäfte zur Verfügung gestellt haben.

          Konstantin Malofeev, ein weiterer Oligarch, finanzierte russische Auslandsinterventionen auf der Krim und im Donbass.

          Der Einsatz solcher privater Kräfte ermöglicht es Putin, diese Operationen vom offiziellen Staatshaushalt getrennt zu halten und gleichzeitig den Anschein einer plausiblen Bestreitbarkeit zu erwecken. Diese vermeintlich neue Form des Krieges verkörpert in Wirklichkeit einen mittelalterlichen Ansatz des Regierens.

          Die Bedeutung von Männern wie Prigoschin und Malofejew zeigt, dass der russische Dienstbarkeitsstaat und die patrimoniale moskowitische Autokratie, die auf das mittelalterliche Russland zurückgehen, in dem das Recht auf Eigentum an die Leistung von Diensten für den Zaren geknüpft war, Bestand haben.

          Prigoschin und Malofejew stehen für das Phänomen, dass Männer aus verschiedenen sozialen Schichten oder, um den altrussischen Begriff zu verwenden, Ständen, einschließlich der kriminellen Klasse, rekrutiert werden, um aufgrund ihrer Dienste, Fähigkeiten und Kontakte zu Lieblingen des Zaren und zu großem Reichtum zu gelangen.

          Sie agieren außerhalb der Grenzen des regulären Staates. Aufgrund ihres Status als Günstlinge Putins sind sie in der Lage, Aufträge auszuführen, die sich ansonsten in der Bürokratie verheddern würden oder mit internationalen Komplikationen verbunden wären.

          Auch dies ist ein weiteres Zeichen für die anhaltenden traditionellen Aspekte der zaristischen Herrschaft. …

          Prigoschin hatte offenbar einen Vertrag mit der syrischen Regierung, um einen Teil der Gewinne aus den vom Islamischen Staat befreiten Ölraffinerien zu erhalten und dabei mehrere Millionen Dollar zu verdienen. Welche strategischen Gründe auch immer für den Angriff am 7. Februar vorlagen, sie waren sicherlich mit eher prosaischen Zielen der Bereicherung vermischt.

          Mit anderen Worten, Putin griff, wie schon so oft, auf außergesetzliche und außersystemische Akteure zurück, die, nicht unähnlich den Abenteurern, die Nikolaus II. in den Russisch-Japanischen Krieg führten …

          Stephen Blank, Senior Fellow des American Foreign Policy Council.
          Atlantic Council – How Putin Outsources His Meddling
          https://www.atlanticcouncil.org/blogs/new-atlanticist/how-putin-outsources-his-meddling/

        8. Russlands „Trollfabrik“ lebt in Afrika

          (CNN) – Im Vorfeld der Wahlen 2020 feilen die Absolventen von Russlands berüchtigter „Trollfabrik“ an ihren Fake-News-Fähigkeiten. Diesmal tun sie das ganz offen, indem sie Afrika als Versuchsfeld nutzen – und mit Hilfe von Alexander Malkevich, einem russischen Propagandisten, der in den USA im Exil lebt.

          Am Mittwoch gab Facebook bekannt, dass es drei Netzwerke von Konten mit insgesamt Dutzenden von Seiten entfernt hat, die auf eine Reihe afrikanischer Länder abzielen. Die Seiten waren mit dem russischen Geschäftsmann Jewgeni Prigoschin verknüpft, der von den russischen Medien als „Putins Koch“ bezeichnet wird und von den USA wegen der Finanzierung der Internet Research Agency sanktioniert wurde, die sich laut US-Staatsanwaltschaft in die Präsidentschaftswahlen 2016 eingemischt haben soll. …

          Es ist Teil einer breiteren Ausrichtung des Kremls auf Afrika. Die Löschung von Facebook erfolgte nur wenige Tage nach dem großzügigen Empfang von Präsident Wladimir Putin bei einem Gipfeltreffen von 54 afrikanischen Ländern in der russischen Ferienstadt Sotschi.

          Nach Angaben von Facebook zielte die Operation auf Madagaskar, die Zentralafrikanische Republik, Mosambik, die Demokratische Republik Kongo, die Elfenbeinküste, Kamerun, den Sudan und Libyen ab und wurde teilweise von Afrika aus über authentische lokale Konten betrieben.

          Zumindest eine der deaktivierten Online-Seiten mit dem Namen AFRIC ist sowohl in Russland als auch in Afrika sehr präsent.

          AFRIC, das sich selbst als „eine Gemeinschaft unabhängiger Forscher, Experten und Aktivisten“ beschreibt, war auf dem Forum in Sotschi prominent vertreten und kündigte sogar seine Partnerschaft mit einer Stiftung an, die von Malkevich geleitet wird, der von den USA im Zusammenhang mit Prigozhins Wahlbeeinflussungsversuchen sanktioniert wurde. …

          Malkevich leitet jetzt eine obskure Denkfabrik, die Stiftung für den Schutz traditioneller Werte, die die Idee vertritt, dass Afrika viel mehr von einer Zusammenarbeit mit Russland profitieren würde, das nicht versucht, seinen Partnern „fremde Normen“ aufzudrängen, anders als westliche Länder mit ihrer jeweiligen kolonialen Vergangenheit.

          By Mary Ilyushina, CNN, Fri November 1, 2019
          Russia’s ‘troll factory’ is alive and well in Africa
          http://edition.cnn.com/2019/10/31/europe/russia-africa-propaganda-intl/index.html

    2. Warum nur auf Soros schauen?…..da gibts seit jüngster Zeit drei deutsche Vorzeigefrauen, die u.a. sich viel um Ausland kümmern und besonders um die Ukraine besorgt sind. Ich übrigens auch.

  2. „Und der nächste Schritt – für die Schönheit rein englischer Morde – wäre es, Natalia Vovk irgendwo zu erwürgen und Russland die Schuld zu geben. So könnte man das Ganze abschließen. Und die Spuren wären verwischt.“

    Genau das befürchte ich und wäre auch keine Überraschung. Außerdem wird die Int. Fahndung ins Leere laufen, denn wenn die N.Vovk sich in der EU versteckt hällt, wird der Westen sie natürlich selbst nicht finden sondern eher helfen, sie zu verstecken. Da wird (wahrscheinlich) der Auslandsgeheimdienst sich allein auf die Suche machen müssen. Und ich bin eigentlich recht sicher, dieser wird sie auch finden.

    Vielen Dank für die Übersetzung, auch wenn noch nicht viel Neues dabei war. Das zeigt aber, man bleibt am Ball.
    Ich hoffe man kann die N.V. recht schnell finden und vor allem, lebend!

    1. Ja, für ein perfektes Attentat gehört > töte den Attentäter.

      Jeder, der so blöd ist, sich für ein politisches Attentat einspannen zu lassen, muss wissen, das er/sie selbst der Nächste auf der Liste ist.

  3. Zitat Dugin Levy: „… Wenn es ein Dialog wäre, an dem alle – Christen, Muslime, Chinesen – beteiligt sind und ihre Werte verteidigen, … “

    Kommentar: Wenn ich schon höre oder lese, dass Jemand eine Religion mit einer Volkszugehörigkeit oder einer Kultur in den gleichen Topf wirft, ist das für mich ein Zeichen von fehlender Intelligenz. Ein Kind ist auch nicht gleich sein Vater oder seine Mutter und Christen, Muslime und Chinesen weisen noch nicht einmal die Gleichheit von Sandalen, Pumps und Stiefeln, die man gemeinhin als Schuhe bezeichnen könnte, auf. Aber hier hat sich Jemand (eben dieser Levy) öffentlich eitel, hochmütig und zugleich überaus dümmlich wichtig getan. Es gibt auf der Welt nur ganz wenige geistig absolut klare Philosophen – der Rest tut sich nur wichtig 🙁

    1. @dr. listemann

      Es geht nicht darum etwas in „einen Topf“ zu werfen sondern wie diese Genannten „sich selbst verstehen“ – Muslime besonders sehen sich als Weltreligion & man wird IMMER zu einem Muslimen halten statt zu einem Landsmann. War bei Christen mal ähnlich – im Westlichen Christentum wird das nicht mehr so praktiziert, aber das Christentum ist ja nun auch im Sterben begriffen….

      Man sollte sich solchen Religionen nur weil man selber der westlichen unreligiösen Gesellschaft angehört nicht aneignen, deren eigenes Verständnis zu negieren. Das führt nur zu Spannungen & das Ziel wird nicht erreicht….

      1. @gmt
        “ nur weil man selber der westlichen unreligiösen Gesellschaft angehört“
        Nein, es war ein Argument: Religions- und Volkszugehörigkeit sind zwei verschiedene Paar Stiefel. Seit dem 18. Jhdt. hat dann die Staatszugehörigkeit die Volkszugehörigkeit abgelöst.
        Das Selbstverständnis der Religionsgemeinschaften ist dabei natürlich ein Problem, das oft genug Fanatiker hervorbringt.
        Voltaire (Philosophisches Taschenwörterbuch, Art. „Fanatismus“):
        „Diese Leute [die Fanatiker] sind davon überzeugt, dass der heilige Geist, der sie heimsucht, über den Gesetzen steht, dass ihr Enthusiasmus das einzige Gesetz ist, dem sie zu folgen hätten. Was soll man einem Menschen antworten, der einem sagt, dass er lieber Gott gehorche als Menschen und der sich folglich sicher ist, sich den Himmel zu verdienen, wenn er einen erwürgt“.

        1. „Was soll man einem Menschen antworten, der einem sagt, dass er lieber Gott gehorche als Menschen“

          Das was man heute einem Menschen sagen würde, der angibt, er folge Grundwerten, die im Zweifel über formell irgendwo geltendem staatlichem Gesetz stünden?

        2. @routard

          „Nein, es war ein Argument: Religions- und Volkszugehörigkeit sind zwei verschiedene Paar Stiefel….“

          Das mag ja alles theoretisch so sein. Doc was nützt es wenn die Religionsgemeinschaften – hier als lebendes Beispiel die Muslime – es selber so praktizieren?!

          Wenn man , wie Dugin das ausdrückt – DIALOGE MIT den Menschen führen will & nicht ÜBER sie, dann muss man die so einbeziehen wie die sich selber „sehen“!
          Es ist einfach eine Tatsache, dass Muslime sich als Muslime betrachten & nicht als „Staatsangehörige“…

          Kann man alles negieren & ablehnen, dann sollte man sich nicht wundern wenn die Genannten keinen Dialog eingehen wollen nur weil man auf seine eigene Rechthaberei besteht.

          Verstehen funktioniert nur wenn man sich gegenseitig zuhört & akzeptiert!

          1. „Staatsangehörige“

            Religionen spalten Völker. Das als erstes, zweitens sind Staaten schon lange keine Völker mehr.
            Drittens werden durch die Eiwanderung in die westlichen Staaten alle Völker der Welt zerrissen.

              1. @ dr.listemann

                „Christen, Muslime, Chinesen“
                „Kommentar: Wenn ich schon höre oder lese, dass Jemand eine Religion mit einer Volkszugehörigkeit oder einer Kultur in den gleichen Topf wirft“

                Nun gibt es allerdings eine „chinesische Religion“, die traditionelle Religion der Han. Das ist eine Synthese aus Taoismus, Konfuzianismus, mit Elementen aus dem Buddhismus. Über den Neokonfuzianismus auch mit weltlichen philosophischen Ideen nach Han Fei Zi und Mo Zi verbunden, und das sind nur die Fundamente des religiösen Gebäudes.

                Daß Han-Chinesen entweder Konfuzianer, Taoisten oder Buddhisten seien, ist ein kulturelles Mißverständnis im Westen. Die chinesische Religion ist sehr viel älter als Lao Zi oder Konfuzius, die sie beide gemeinsam hatten. Lao Zi hat die mystische Seite beleuchtet und Konfuzius die Sittenlehre und Staatsführung gemäß dem Willen des Himmels.

                Religion, Volkszugehörigkeit und Kultur gehören meistens untrennbar zusammen, was aber nicht ausschließt, daß oft mehrere Religionen und Nationalitäten zu einer Kultur gehören. Das ist in China der Fall, wo es Minderheiten anderer Sprache und Religion gibt, die ebenfalls zur chinesischen Kultur gehören.

                Die Vietnamesen wiederum haben eine Variante der chinesischen Religion, gehören aber nicht zum chinesischen Volk und bei allen Ähnlichkeiten auch nicht zur chinesischen Kultur.

                Diese (auf Unkenntnis beruhende) extreme Ideologie im „Westen“, die Religion, Volkszugehörigkeit und Kultur einfach so trennt, ist genau das, was Dugin ablehnt.

      2. 1. Hast Du meinen Kommentar überhaupt nicht verstanden, also denke erst mal darüber nach, bevor Du hier irgend Etwas zerfledderst, nur um auch Dich gleichermaßen wie Dugin Levy wichtig zu tun !

        2. Was weißt Du über Religionen wirklich ? Du kratzt hier nur an Oberflächen und glaubst, damit Religionen erklären zu können ! Offensichtlich nimmst Du Deine Weisheiten aus dem her, was man so am Stammtisch „diskutiert“, oder hast Du Dich tiefgründig (darauf liegt die Betonung) mit Religionen befasst (z.B. durch Studium und Praktiken) ?

        3. Zur allgemeinen Weiterbildung: Philosophien sind atheistisch, materialistisch und exoterisch, d.h. sie betrachten die Welt nur in ihren äußeren Erscheinungen ohne Bezug auf die ursprüngliche(n) Quelle(n) dieser Erscheinung(en). Religionen hingegen sehen in allen äußeren Erscheinungen lediglich die materialisierten Abbilder vorangegangener geistiger Prozesse, und diese sind ausnahmslos immer spiritueller Natur und daher auch esoterisch. Wer oder was die jeweilige geistige Quelle ist und eine individuelle Quelle an eine höhere Quelle angebunden bzw. sogar von ihr abhängig ist, wird in den Religionen erklärt. Äußere Verhaltensweisen (incl. Rituale usw.) von Menschen (-gruppen), die sich mit der Quelle aller Geistigkeit befassen (Gläubige, Wissende, Zweimalgeborene usw.) werden einem Atheisten (auch Philosophen), welcher Kultur oder welchen Volkes auch immer, nahezu unverständlich bleiben, wenn sie sich nicht selber intensiv (theoretisch und praktisch) mit irgendeiner Religion befassen. Und von daher schmeißen solche eitlen Wichtigtuer, wie u.a. Dugin Levy, Religionen und Volkszugehörigkeiten in den gleichen Topf …

            1. Da sollte man schon genau lesen, was der Platon „wollte“

              „Ein Kernthema ist für Platon die Frage, wie unzweifelhaft gesichertes Wissen erlangt und von bloßen Meinungen unterschieden werden kann. In den frühen Dialogen geht es ihm vor allem darum, anhand der sokratischen Methode aufzuzeigen, warum herkömmliche und gängige Vorstellungen über das Erstrebenswerte und das richtige Handeln unzulänglich oder unbrauchbar seien, wobei dem Leser ermöglicht werden soll, den Schritt vom vermeintlichen Wissen zum eingestandenen Nichtwissen nachzuvollziehen.
              In den Schriften seiner mittleren Schaffensperiode versucht er, mit seiner Ideenlehre eine zuverlässige Basis für echtes Wissen zu schaffen. Solches Wissen kann sich nach seiner Überzeugung nicht auf die stets wandelbaren Objekte der Sinneserfahrung beziehen, sondern nur auf unkörperliche, unveränderliche und ewige Gegebenheiten einer rein geistigen, der Sinneswahrnehmung unzugänglichen Welt, die „Ideen“, in denen er die Ur- und Vorbilder der Sinnendinge sieht. Der Seele, deren Unsterblichkeit er plausibel machen will, schreibt er Teilhabe an der Ideenwelt und damit einen Zugang zur dort existierenden absoluten Wahrheit zu. Wer sich durch philosophische Bemühungen dieser Wahrheit zuwendet und ein darauf ausgerichtetes Bildungsprogramm absolviert, kann seine wahre Bestimmung erkennen und damit Orientierung in zentralen Lebensfragen finden.

              Die Aufgabe des Staates sieht Platon darin, den Bürgern dafür optimale Voraussetzungen zu schaffen und Gerechtigkeit umzusetzen.

              Platon gründete die Platonische Akademie, die älteste institutionelle Philosophenschule Griechenlands, von der aus sich der Platonismus über die antike Welt verbreitete. Das geistige Erbe Platons beeinflusste zahlreiche jüdische, christliche und islamische Philosophen auf vielfältige Weise.“

              Dann wäre ja auch Platon aus ihrer Sicht ein Wichtigtuer? Immerhin gilt er als Vater aller Philosophen….

              Exoterisch & esoterisch sind übrigens zwei Seiten EINER Medaille….

        1. @dr.listemann

          1.“Kommentar: Wenn ich schon höre oder lese, dass Jemand eine Religion mit einer Volkszugehörigkeit oder einer Kultur in den gleichen Topf wirft, ist das für mich ein Zeichen von fehlender Intelligenz.“

          Vielleicht sollten Sie einfach mal die im Artikel aufgezeigten Zitate der Beiden im Zusammenhang lesen.
          Ich halte es persönlich für ziemlich unintelligent Religion, Volkszugehörigkeit & Kultur nicht als teil der Menschen zu bezeichnen oder gar, nicht zu verstehen, dass das zusammengehört & die unterschiedlichen Ansichten ausmacht!

          2. Was weißt Du über Religionen wirklich ? Du kratzt hier nur an Oberflächen und glaubst, damit Religionen erklären zu können ! Offensichtlich nimmst Du Deine Weisheiten aus dem her, was man so am Stammtisch „diskutiert“, oder hast Du Dich tiefgründig (darauf liegt die Betonung) mit Religionen befasst (z.B. durch Studium und Praktiken) ?

          Ich arbeite ganz praktisch seit Jahrzehnten mit Menschen, tagtäglich. Unterschiedlichste Herkünfte, Religionen, Bildungen & international!
          Am interessantesten war die zeit in einem internationalen Unternehmen, in dem man als DE & ‚Ungläubige‘ in der Minderheit war. Offensichtlich habe ich im Gegensatz zu Ihnen, keine Berührungsängste mit echten Menschen – egal welcher Religion, Herkunft, Hautfarbe, Bildung & Weltanschauung.
          Und rotzfrech war ich immer neugierig auf deren Lebenserfahrungen & habe Fragen gestellt wenn ich mir etwas ‚fremd‘ erschien oder gar in unserer „zivilisierten Welt“ anders dargestellt wurde…. Da gab es keine Tabus, warum, weshalb, wieso Anschauungen so ganz anders sind als hier& da…
          Kann ich Ihnen wärmstens empfehlen! Allerdings sollte man sich verabschieden vom Besserwissertum über „fremde Welten“

          3. „Und von daher schmeißen solche eitlen Wichtigtuer, wie u.a. Dugin Levy, Religionen und Volkszugehörigkeiten in den gleichen Topf“

          Arroganz sollte man sich leisten können – allerdings nicht mit Besserwissertum indem man einfach die Lebensrealität ignoriert weil sie nicht zum eigenen Studium ( evt. an westlichen Unis) passt.

          Ist ja fast wie Lauterbach als „Mediziner“……

        2. @ dr.listemann

          Sie verbreiten hier eine sehr stramme Ideologie. In der Welt, wie sie ist, haben auch Religionen ihre philosophischen Seiten und Philosophien ihre religiösen Grundlagen. Im Grunde sind es zwei Seiten desselben. In vielen Fällen voneinander gar nicht zu trennen. In anderen versucht eine Seite ohne die andere auszukommen.

          War Konfuzius nun ein Philosoph oder ein Fundamentalist der chinesischen Religion?

      3. „War bei Christen mal ähnlich – im Westlichen Christentum wird das nicht mehr so praktiziert,“

        Was das Christentum angeht, erkenne ich da keine grundsätzliche „Wagenburgmentalität“ solcher Art. Im Islam sehe ich schon verbreitet solche Haltungen.

        „aber das Christentum ist ja nun auch im Sterben begriffen“

        In Deutschland z.B. wohl eher die aus Sünde (Spaltung) geschaffenen Strukturen staatlicher Macht in denen versucht wurde das Christentum zu dominieren und zu instrumentalisieren, genehme religiöse Deutungen mehr oder weniger zum Monopol zu erheben.

        1. @Hase: „Sünde“ ist ein weit verbreitetes und großes Wort, um die Menschen zu verunsichern und mit Schuldgefühlen herumlaufen zu lassen. Erkläre uns bitte einmal, was Du unter „Sünde“ verstehst bzw. die Mehrheit sich unter „Sünde“ vorstellen sollte – ich bin da ganz gespannt 😉

          1. Ich antworte aus christlicher Perspektive:

            „Denn als ihr Sklaven der Sünde waret, waret ihr Freie in Hinsicht der Gerechtigkeit. Welche Frucht hattet ihr da? Solche, deren ihr euch jetzt schämt; denn ihr Ende ist der Tod. Nun ihr aber von der Sünde frei und Gottes Sklaven geworden seid, habt ihr eure Frucht zur Heiligung, ihr Ende aber ist ewiges Leben.“ Röm 6,20-22

            Es geht um die Freiheit, Leichtigkeit des Herzens aus Gottes Geist (als „Vater“/“Herr“ dessen Joch im Gegensatz zu Gesetzesfrömmigkeit leicht ist; eben das, was das Herz in seinem Streben bestimmt).

            1. @Hase: Gut – ich beziehe mich mal auf die Jahrtausende alten VEDEN, die sich in anderen Religionen (auch im ursprünglichen Christentum) wiederfinden – man muss dabei vom Schöpfungsprozess ausgehen:

              Aus der rein spirituellen Intelligenz (Krishna = Der Allanziehende) ging die unmanifestierte Materie (Pradana) hervor, die dann über die drei Erscheinungsweisen (Guna’s) der Natur und den Faktor Zeit (Kala) zu den 24 Grundbausteinen der Materie (Prakiti) umgeformt wurde. Dieser Prozess wurde von Krishna in seiner Erscheinungsform als Vishnu (= Der Alldurchdringende) vollzogen. Die individuellen spirituellen Seelen (Jiva’s) sind ewige Bestandteile der spirituellen Überseele (Krishna = Gott) und verfangen sich in der nun geschaffenen Materie – sie werden durch deren Eigenschaften bedingt (bedingte indviduelle Seelen). Da sie qualitativ Gott-ähnlich, nicht aber quantitativ Gott selber sind, neigen sie dazu, die sie umgebende Materie selber beherrschen zu wollen, aber diese Materie hat ursprünglich Gott (s.o.) erschaffen, er ist ihr eigentlicher Eigentümer und Genießer …

              Der Fall in die materielle Bedingtheit wird als „Sünde“ bezeichnet und ist mit dem zunehmenden Vergessen seiner eigenen spirituellen Herkunft verbunden. Die Aufmerksamkeit der individuellen spirituelen Seele, die in einem sich ständig ändernden materiellen Körper residiert, wird hauptsächlich auf die von ihr selber und von Anderen erschaffenen materiellen Formen und Zuständen gerichtet, die eigene Spiritualität hingegen vergessen. Das bedingte Lebewesen glaubt nun in diesem Vergessen, selber Schöpfer und Eigentümer gewisser materieller „Errungenschaften“ zu sein, mehrt sie, verteidigt sie usw. – die Folgen kann man in der menschlichen Gesellschaft gut beobachten. Da sich die eigene materielle Verkörperung ständig ändert (Zeugung, Geburt, Wachstum, Krankheit, Altern. Verfall, Tod) und die ursprüngliche unveränderliche spirituelle Herkunft im Denken verloren gegangen ist, entstehen schwerwiegende Existenzängste, die man über die Flucht nach vorne (u.a. Kampf) oder die Selbstaufgabe (u.a. Depressionen) zu überwinden versucht …

              Alleine jene Menschn, die diese Zusammenhänge tief ergründen und verstanden haben, sind weitestgehend frei von unbegründeten Ängsten und Gewalt, und diese Menschen befassen sich über die Sinnsuche u.a. mit irgend einer Religion. Dass Philosphien und Religionen verfälscht oder fehlinterpretiert werden können, ist menschlich – man prüfe daher deren Wahrheitsgehalt lebensnah in der Praxis. Alleine nur noch die Frage, ob die „Sünde“ auch mit einer „Schuld“ verbunden ist, wird weithin diskutiert – handelt die bedingte individuelle Seele wirklich völlig alleinverantwortlich (ist sie also völlig „frei“) oder wird sie vom Höchsten (Gott, Krishna, Vishnu …) nahezu wie eine Marionette gelenkt ? Aber auch darauf geben die VEDEN eine klare Antwort, und der möchte ich an dieser Stelle nicht mehr vorgreifen 🙂

              1. „Aus der rein spirituellen Intelligenz (Krishna = Der Allanziehende) ging die unmanifestierte Materie (Pradana) hervor“

                Also nach meinem Stand gilt im Hinduismus Krishna eher als einer der Avatare Vishnus.

                „Die individuellen spirituellen Seelen (Jiva’s) sind ewige Bestandteile der spirituellen Überseele (Krishna = Gott) und verfangen sich in der nun geschaffenen Materie“

                Das Christentum verneint eher ein solches Konzept. Je nach Interessenlage könnte es aber z.B. auch in dem Forum weiterbesprochen werden, zu dem man durch einen Klick auf „Hase“ über meinem Text gelangt. Dort gibt es schon diverse ähnliche Threads, auch zu solchen Punkten:

                „Der Fall in die materielle Bedingtheit wird als „Sünde“ bezeichnet und ist mit dem zunehmenden Vergessen seiner eigenen spirituellen Herkunft verbunden.“

                1. @Hase: Ja – es ist tatsächlich auffällig, dass die Christen die Seele als etwas betrachten, was sie haben, und sich selber als Körper betrachten, was in den VEDEN genau anders herum ist, d.h. die eigentlichen Lebewesen sind die individuellen Seelen, die zeitweilig in einem Körper residieren. Beiden ist klar, dass der Körper veränderlich und damit sterblich ist, doch die Anhänger der VEDEN haben damit kein Problem, weil sie sich selber als unsterbliche Seele wahrnehmen, während dessen den Christen der unvermeidbare Tod eine Greuel ist … und den Atheisten ohnehin, denn danach gäbe es nach ihrer Vorstellung überhaupt Nichts …

                  So und zu Krishna Folgendes: Er ist tatsächlich die absolute Wahrheit und ursprünglichste Quelle, erweitert sich zuweilen in verschiedene (personifizierte) Formen oder inkarniert auch mal als Avatar o.ä. – es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Der „Krishna“, von dem Du hier sprichst, ist vor gut 5.200 Jahren in Nordindien erschienen, um das Dharma wieder herzustellen. Die ganze Geschichte findet man im MAHABHARAT, der BHAGAVAD-GITA und im SRIMAD-BHAGAVATAM sehr ausführlich beschrieben. Es ist für viele Menschen nicht nachvollziehbar, warum Gott auf der Erde auch mal als Mensch erscheinen kann, mal sogar mit dem gleichen Namen (Krishna) – das kann man erst mit der Zeit begreifen. Aber wäre er sonst nicht die absolute Wahrheit, wenn er nicht auch eine solche Relativität zustande brächte … ?

                2. „während dessen den Christen der unvermeidbare Tod eine Greuel ist“

                  Was, ich würde sagen, ganz im Gegenteil?

                  „es ist tatsächlich auffällig, dass die Christen die Seele als etwas betrachten, was sie haben“

                  Christen gehen überwiegend nicht davon aus, daß sie „im Himmel“ mit dem irdischen Körper existieren werden.

                  „Der „Krishna“, von dem Du hier sprichst, ist vor gut 5.200 Jahren in Nordindien erschienen, um das Dharma wieder herzustellen.“

                  Gibt es zu deiner Version z.B. eine Anmerkung in diesem Wikipedia-Artikel oder einer anderen verlinkbaren Quelle? https:||de.wikipedia.org/wiki/Krishna

                  „Es ist für viele Menschen nicht nachvollziehbar, warum Gott auf der Erde auch mal als Mensch erscheinen kann“

                  Für Christen schon.

                3. @Hase

                  „…„Die individuellen spirituellen Seelen (Jiva’s) sind ewige Bestandteile der spirituellen Überseele (Krishna = Gott) und verfangen sich in der nun geschaffenen Materie“

                  Das Christentum verneint eher ein solches Konzept. …“

                  Weil die Christen eine Irrlehre pflegen, die an einen persönlichen Gott glaubt. Nur wie kann eine Allseele, die in jedem Atom existiert, eine „Person“ sein?

                  Selbst Jesus, den die Christen allgemein wohl nie wirklich verstanden haben, sagte doch schon „Es gibt nichts außerhalb von Gott“ – sagt genau das aus, was ich oben geschrieben habe.

                4. @Aktakul

                  „Es gibt nichts außerhalb von Gott“

                  Wie wäre es mit einer Versangabe?

                  „Nur wie kann eine Allseele, die in jedem Atom existiert, eine „Person“ sein?“

                  Die Kommentarfunktion ist für solche längeren Diskussionen wohl nicht ausgelegt, eine Alternative bei Interesse benannte ich oben schon.

                  So wie ich es verstehe, ist dieses Konzept von „Seele“ als Teil von Gott fragwürdig. Als Formulierung in Begriffen nicht, wirlich relevant werden diese Fragen erst bei gewissem spirituellen Grunderkennen. Und da können es dann sehr bedeutende Fragen werden.

                  Zu deinem Punkt leße sich aber soweit wohl einfach antworten: „Frag doch Krishna, wenn er dir als Mensch (Avatar) über den Weg liefe.“

    2. Sie haben seine Idee gar nicht verstanden. Sie haben seine Philosophie nicht gelesen. Und deswegen sagt Ihre Kritik eher über Sie aus.
      Oder vielleicht Troll?
      Zum Artikel: Ich bin mir nicht so sicher, dass der Anschlag nur dem Vater galt.

      1. Sie haben seine Idee gar nicht verstanden. Sie haben seine Philosophie nicht gelesen. Und deswegen sagt Ihre Kritik eher über Sie aus.
        Oder vielleicht Troll?
        Kommentar galt dem „dr.listemann“

    3. „Wenn ich schon höre oder lese, dass Jemand eine Religion mit einer Volkszugehörigkeit oder einer Kultur in den gleichen Topf wirft“

      Im Redebeitrag ging es, soweit ich lese, um Kulturen und Traditionen. Sind Religionen keine kulturellen Gebilde?

      „Zitat Dugin Levy:“

      Dieser Satz in der Übersetzung war etwas mißverständlich: „Vor drei Jahren lieferten sie sich im Amsterdamer Opernhaus ein intellektuelles Duell, bei dem Dugin [Person 1] Levy [Person 2] antwortete:“

      1. @Hase: „Sind Religionen keine kulturellen Gebilde ?“ – Nein, Religionen sind nicht an irgendwelche Kutur-, Staats- und sonstige Zugehörigkeiten gebunden, auch wenn in einer bestimmten Kultur, einem bestimmten Staat usw. eine bestimmte Religion traditionell oder (z.B. von der Gesetzgebung) deklariert überwiegen sollte. Im überwiegend atheistisch und materialistisch orientierten Westen hat man über die Säkularisierung ja auch dafür gesorgt, Religionen von den Menschen möglichst fern zu halten, d.h. man hat sie in Erwartung, dass sich Religionen von selber verflüchtigen und erübrigen können, zur Privatangelegenheit erklärt. Das spielt dann dem Atheismus und Materialismus in die Hände und letzterer führt zwar zu beeindruckenden materiellen Errungenschaften, zugleich aber auch zur geistigen Verarmung, zu Ängsten, Neid, Gier, Hass, Gewalt usw.. Um Kulturern oder Völker mit weit verbreiteten Religionen zu destabilsisieren, werden dort Religionen absichtlich fehlinterpretiert und politisierte – es entsteht dann der -ismus, der gerade bei unbebildeten sozialen Schichten leicht Fuss fasst.

        Im Fazit sind Philosophien nur oberflächliche, relativ einseitige und daher unvollkommene Weltbetrachtungen.

        1. Das ändert gar nichts an der Tatsache, dass es trotzdem in Zusammenhang der Menschen in den „betroffenen“ gebieten so ist!

          DIE leben das ganz real & betrachten es als zusammengehörig & damit als „Einheit“ ihrer Lebensweisen.

          Nur weil Ihnen das nicht passt weil Sie theoretisch mal was anderes im Studium gelernt haben, werden die sich nicht an Ihren „Glauben“ halten.

          Hat ja fast etwas von der „Herrenmenschentheorie“, an deren Wesen die Welt zu genesen hat….

        2. „@Hase: „Sind Religionen keine kulturellen Gebilde ?“ – Nein, Religionen sind nicht an irgendwelche Kutur-, Staats- und sonstige Zugehörigkeiten gebunden“

          Wieso „gebunden“? Meine (rhetorische) Frage lautete, wieso Religionen nicht selbst kulturellen Charakter aufweisen sollen.

          „d.h. man hat sie in Erwartung, dass sich Religionen von selber verflüchtigen und erübrigen können, zur Privatangelegenheit erklärt“

          Und soeine Gewichtung hast du dir selbst auch zu Herzen genommen?

          1. Manche Atheisten verwechseln da auch etwas & machen ihre eigene „Ungläubigkeit“ zum Fanatismus & einem „Glauben“, die sie nicht mal selber erkennen wenn sie ihnen aus dem Spiegel entgegenschaut, wie man hier sehr schön lesen kann.

  4. In der Haut dieser Natalia Vovk möchte ich jetzt nicht stecken. Ich glaube, dass sie sich Zeit ihres restlichen Lebens verfolgt fühlen wird, denn sie weiß genau, dass sie irgendwann gefasst werden oder einen bedauerlichen Unfall erleiden wird.

    1. Hier kann man alle Videos der Wowk und des Komplizen sehen:
      https://test.rtde.world/europa/147374-wowks-komplize-identizifiert-fsb-veroffentlicht-weitere-beweis-videos-mordfall-dugina/

      Was man eieht sind Grenzübertritte, Autofahrten, Einkauf in der Tanke, und einen Kerl wie er etwas (Nummernschild ???) bei der Post abholt.
      Was man nicht sieht ist irgendetwas im Bezug zu einem Sprengstoffanschlag, wirklich gar nichts.
      Ich bleibe dabei und gehe zum aktuellen Zeitpunkt weiter von einem false-flag aus.

  5. Mal zum Nachdenken:

    Aufklärung verneint den Anspruch auf Selbstbestimmung.

    Der Beweis ist das og. Zitat von Voltaire (@roztard) der bekanntermaßen vom Sklavenhandel lebte und sich ideologisch nahtlos zu Soros&Co. gesellt:

    Was sagt er denn in diesem Zitat anderes, als dass dem Menschen ohne die Knute des Staates misstraut werden muss?

    Würde er heute leben, wäre er Philanthrop.

    Warum manche hier keine Anhänger der Rockefellers Ideologie sind? In Wahrheit sind sie es, wünschen nichts mehr als ihre eigene Versklavung.

    Sie sind einfach nur inkonsequent im Denken, bzw. noch elender: fürchten die Härte des Übergangs und laufen zu dem scheinbar mehr Bietenden.

    1. Im Voltaire Zitat geht es um Mörder, womit es uns zum Thema des Artikels zurückführt.

      Hier in der BNF ist eine etwas längere Passage aus dem fraglichen Artikel „Fanatisme“ im „Dictionnaire philosophique“ (London 1764). Sofern Voltaire dort konkrete Mörder erwähnt, sind die Stellen allerdings auch nicht enthalten. Dafür drei Beispiele aus dem Alten Testament, die sozusagen als Rechtfertigung und „mind control“ fungieren, als geistige Fremdsteuerung.

      Der Artikel richtet sich gegen die Religion und propagiert stattdessen die Philosophie. Erstere führe zu Fanatismus und Mord, letztere verhindere beides.

      Was natürlich total falsch ist. Denn die Mörderin Vovk wird nicht religiös motiviert gewesen sein. Das sehe ich schon an ihren Photos.

      Ein persönliches Motiv kann sie nicht gehabt haben, denn sie kannte Darja oder ihren Vater nicht, die zudem niemandem etwas zuleide getan haben.

      Sie kann hingegen ein ideologisches Motiv gehabt haben (Slava Ukraini!), was sie zu einer Fanatikerin im Sinne Voltaires machen würde; oder ganz schnöde ein materielles Motiv, indem man ihr Wohlstand versprochen hat, in welchem Fall man argumentieren könnte, daß auch die vollständige Ersetzung aller Religion durch Materialismus gleiche, wenn nicht noch schlimmere konkrete Auswirkungen bis hin zum Mord haben kann – ganz ohne Fanatismus, einfach durch Habsucht.

      Jedenfalls liegt Voltaire historisch nachweislich total falsch mit seiner Argumentation gegen die Religion und mit seiner Betonung der Wichtigkeit des Fanatismus. Habe mal gehört, er sei eigentlich ein englischer Agent gewesen, dessen Aufgabe die freimaurerische (= „philosophische“) Unterwanderung Frankreichs zwecks Sturz des Königs gewesen sei, des „Fils aîné de l’Église“. Jedenfalls kann man ihn ja mal so lesen.

      1. Eben. Hier wird über einen Mord ein religiöses Motiv untergeschoben. Ein rhetorischer Trick, der Mord ist das trojanische Pferd für die eigene Ideologie, auch wenn es absolut keinen Zusammenhang gibt.

        Freimaurer ist ein hübsches Stichwort

        An Dich richte ich meine Bitte, Gott aller Welten, aller Wesen, aller Zeiten.

        Du hast uns Herzen gegeben, nicht, damit wir einander hassen, und Hände, nicht, damit wir uns gegenseitig erwürgen. Gib, daß die winzigen Unterschiede in den Kleidern, die unseren gebrechlichen Leib bedecken, in unseren unzulänglichen Sprachen, in unseren lächerlichen Bräuchen, in unseren unvollkommenen Gesetzen, in unseren sinnlosen Überzeugungen, gib, daß alle diese winzigen Unterschiede, die uns so ungeheuer erscheinen und die nichtig sind vor Dir, gib, daß sie nicht ein Signal des Hasses und der Verfolgung werden.

        Gib, daß die Menschen Tyrannei über die Seelen genauso verabscheuen und in den Bann tun wie Raub und Gewalt. Und wenn Kriege unvermeidlich sind, dann gib, daß wir uns wenigstens nicht auch mitten im Frieden gegenseitig hassen und zerreißen, sondern unsere Existenz dazu verwerten, in tausend Sprachen, doch in einem Gefühl, von Siam bis Kalifornien, Deine Güte zu preisen, die uns den kurzen Augenblick geschenkt hat, den wir Leben nennen.

        Voltaire

        https://www.freimaurer-wiki.de/index.php/Voltaire

      2. @Lumi
        Natürlich geht es im Voltaire Zitat um religiösen Fanatismus. So wie bei dem Attentat gegen Salman Rushdie. Dieser Fanatiker stellte seinen persönlichen Glauben über jedes bürgerliche Gesetz.
        Als Rushdie zum ersten Mal von Islamisten bedroht wurde, haben sämtliche Westmedien den Schwanz eingezogen, sein Buch „Die satanischen Verse“ verschwand aus den Regalen – ebenso bei Charlie Hebdo,: die Karikaturen wurden von den allermeisten Zeitungen nicht veröffentlicht. Damit haben sie die Türen für weitere ähnliche Attentate sehr weit aufgemacht. Ich habe das Zitat gebracht, weil es meine Überzeugung wiedergibt, dass man dem religiösen Fanatismus nicht mit Nachgiebigkeit begegnen darf und gegenüber der Religion, der er entspringt, mag das Verstehenwollen gegenüber einzelnen Individuen akzeptabel sein, nicht aber gegenüber der zutiefst mittelalterlichen Religion selbst.
        Das Vorbild für das Dugin-Attentat sehe ich eher in den Attentaten der USA gegen Bin-Laden und danach den Lynchmord an Gaddafi und weiteren mörderischen Attentaten von der selben Seite. Hier wird zumindest das Recht auf einen fairen, rechtstaatlichen Prozess komplett ausgehebelt (Quantanamo sei noch angefügt) und ein Verfahren etabliert, das man nur als faschistisch bezeichnen kann (d.i. die bürgerlich kapitalistische Gesellschaftsordnung ohne bürgerliche Rechte). Und es ist ähnlich wie bei Rushdie: der Aufschrei bleibt aus.
        Wenn hier im Forum Leute auf die heuchlerische Forderung der USA & Vasallen gegenüber anderen Staaten (China), sie sollten „die Menschenrechte“ einhalten, hereinfallen und als Konsequenz das Einfordern nach Menschenrechten selbst ablehnen, haben sie weder das einen noch das andere begriffen, oder sie sind Finsterlinge (was ich vermute).
        Warum Voltaire falsch liegen sollte „mit seiner Argumentation gegen die Religion“ begründen Sie nicht. Er war derjenige, der in mehreren aufwendigen Kampagnen der Inquisition in die Räder griff, ihm ist es zu verdanken, dass sie sich nicht mehr getraute, Scheiterhaufen anzuzünden – und deshalb lebte er zeitlebens in Gefahr.
        Wo Sie Ihre Agententheorie hernehmen, würde mich interessieren – es würde mich nicht wundern, wenn sie aus einer trüben erzkatholischen Quelle stammte, die Voltaire immerzu mit Schmutz besudelten und noch immer besudeln. Diese Agenten-These ist jedenfalls an Absurdität nicht zu überbieten. Das ist ungefähr so, wie wenn man Putin für einen WEF-Agenten hält – auch dafür machen sich hier einige Spinner stark.

        1. Die Agenten These ist, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, von Webster Tarpley. Hier ist ein PDF, Venice’s War against Western Civilization. Aber ich habe es nicht gelesen, sondern seine Thesen in Vorträgen gehört, die ich von Youtube geladen habe, Stichwort „Venetian conspiracy“, glaube ich.

          Ich hab nix von Salman Rushdie gelesen, aber mein Bauchgefühl sagt mir, daß es dabei um Provokation und Anstachelung extremistischer Tendenzen geht, welche die Briten seit langer Zeit für ihre eigenen Zwecke zu instrumentalisieren verstehen, ob nun religiös oder politisch motiviert, ob nun links oder rechts, alles wurscht und wumpe, solange nur gewaltbereit.

          Charlie Hebdo ist meines Wissens eine widerliche Dreckschleuder.

          Das Vorbild für das Dugin-Attentat sehe ich eher in den Attentaten der USA gegen Bin-Laden und danach den Lynchmord an Gaddafi

          Ich wüßte nicht, was ich rauchen müßte, um das auch so zu sehen.

          Warum Voltaire falsch liegen sollte „mit seiner Argumentation gegen die Religion“ begründen Sie nicht.

          Doch, tu ich. Sie müssen es nur lesen. Er reduziert den Mord kausal auf die Religion. Und das ist historisch nachweislich total falsch.

          1. @Lumi
            Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Webster Tarpley in Sachen Voltaire keine ernstzunehmende Quelle ist.

            Wenn Sie nicht kapieren, was ein staatlich beauftragtes Attentat von einem durch religiöse Fanatiker verübten unterscheidet, haben SIe evtl. schon vorher ein Pfeifchen geraucht? Und ihr letzter Satz: naja.

            Im Übrigen fällt mir auf, dass das Attentat gegen Rushhdie (ein dutzendmal auf ihn eingestochen) auf Ihr unbelesenes Verständnis stößt, ich glaube, Opfer-Täter-Umkehr nennt man das gewöhnlich.

            1. Ich habe mich zu dem Attentat auf Rushdie doch bis jetzt überhaupt nicht geäußert. Wieso schließen Sie auf Verständnis?

              Daß Rushdie in erster Linie provozieren sollte, erkennt man doch, ohne je auch nur eine Zeile von ihm gelesen zu haben, an der absolut exorbitanten Medienpräsenz, welche er genießt, was ihm materiell zugute kommt:

              Salman Rushdie book sales soar after knife attack that left him fighting for life in hospital – Daily Mail

              Dort ist ein Video, „Moment Salman Rushdie knifeman is tackled by audience members“. Was genau passiert, sieht man nicht, da die Aktion hinter einer Plakatwand stattfindet. Offenbar ein Todd Beamer Moment, nur halt nicht imaginär, sondern im Bewegtbild festgehalten.

              Im übrigen sind die Berichte zum Attentat etwas widersprüchlich. Von einem „dutzend“ Messerstichen lese ich nichts, nur von „mehreren“ („multiple stab wounds“). Im initialen Polizeibericht der NYSP heißt es nur, „Rushdie suffered an apparent stab wound to the neck, and was transported by helicopter to an area hospital. His condition is not yet known.“ Also nur eine Wunde, maximal („apparent“).

              Später werden daraus zwei Wunden: „Rushdie suffered an apparent stab wound to the neck and chest and was transported by helicopter to an area hospital. His condition is not yet known.“

              Quelle Polizeibericht NYSP: www nyspnews com state-police-are-investigating-an-attack-on-author-salman-rushdie.htm

              In der Daily Mail vom 25. August heißt es: „He suffered severe injuries to his eye, arm and liver and is recovering in hospital.“ Es ist merkwürdig, daß die ernsthafte Verletzung am Auge anfänglich übersehen wurde.

              Da in den USA (und auch in Frankreich, GB und der BRD) schon Anschläge und Massenmorde erfunden und inszeniert wurden (z.B. Boston Marathon, Sandy Hooks), kann man auch in diesem Fall aufgrund der Ungereimtheiten und medialen Aufbauschung eine solche Manipulation nicht ausschließen.

        2. @routard

          Ob Voltaire tatsächlich gegen „Religionen“ anschrieb oder nur die von der katholischen Kirche initiierte Inquisition als „religiösen Fanatismus“ meinte, ist eine Interpretation – offensichtlich aus dem Zeitgeschmack heraus.
          Rushdies „satanischen Verse“ sind 1988 erschienen – ich sehe die nicht als „großartiges polit. Werk an sondern halte sie eher für billigen Klamauk, die die Religionen benutze um sie gegeneinander auszuspielen. Benutzt wurde das „Werk“ eher von den Preisverteilern & den Medien in Zusammenhang der Weltpolitischen Lage & natürlich den Vorgängen der Westlichen Regierungen ( besonders USA&GB) bezüglich des Iran.
          Auch das „Attentat“ auf ihn rührt eher von der medialen Hetze des Westen her.
          Anderenfalls hätte es – wenn man es unbedingt mit Religion als Fanatismus“AUSLÖSER“ – schon viele Attentate auf ihn geben müssen.
          Ihre Ausführungen zu den Medien, die sich angeblich nicht getraut haben, kann ich nicht nachvollziehen… Selbst Menschen, die noch nie etwas von Rushdie gehört hatten oder sich auch nur annähernd interessierten wurden durch die Medien & da besonders durch Charlie Hebdo regelrecht belästigt!
          Deren „Vorgehensweise“ in der Angelegenheit hat erst recht zu Hetze gegen den Islam grundsätzlich & damit gleichzeitig einen „Fanatismus der Menschen untereinander“ ausgelöst.
          Ich halte die Medien für schlimmere Fanatiker als die Religionen der Welt, denn sie benutzen dieses Religionen um deren Gläubige gegeneinander aufzuhetzen.

          Voltaire selber hatte schon „Gottvertrauen“ also auch eine Art Glauben den man „religiös“ bezeichnen kann & beschrieb es in seinem Philosophischen Wörterbuch:
          „Es gibt einen guten und mächtigen Gott“, der ohne Grausamkeit die Verbrechen bestraft und mit Güte die Taten der Tugendhaften belohnt. Wir wissen nicht, wie Gott das tut, aber wir wissen, dass er handelt und gut ist.“
          Er kritisierte die Christen, die alle anderen verfolgten, die Kirche SELBST, die grundsätzlich dazu aufrief gegen „Ungläubige“ aktiv & brutal zu sein & das in unzähligen Kriegen im Mittelalter bewies.

          Es gibt definitiv im Islam die Fundamentalisten, so wie es die wohl in zahlreichen Religionen auch immer wieder gibt, nur machen die nicht diese Religion grundsätzlich aus.
          Das, was wir in der Moderne sehen/hören/erleben können, sind die unreligiösen selbsternannten Menschenrechtler des Westens die schlimmsten Fanatiker & keineswegs besser als damals, sie nennen ihr „Projekt“ nur anders & predigen Hass via Medien statt von der Kanzel!

          1. @gmt
            Über Voltaires Haltung zu den Offenbarungsreligionen kann es keinen Zweifel geben: er hält sie alle drei für betrügerisch und für tendenziell mörderisch. Die Kirchen, die aus diesen Offenbarungsphantastereien hervorgingen, sieht er als gewalttätige, machtbesessene und menschenfeindliche Organisationen an.
            Im Übrigen vertrat er eine deistische Position, meinte, dass, weil es auf der Welt recht gesetzmäßig zugeht (Naturgesetze), es einen Uhrmachergott habe geben müssen, der dieses große Räderwerk irgendwann erschaffen habe. Verständlich, denn Darwin kam ja schließlich erst einige Jahrzehnte später….

            Weil im 18. Jahrhundert die Kirchen die wichtigste ideologische Stütze (so wie es heute die MSM sind) der Macht waren (Gottesgnadentum), musste er mit seiner Kritik an ihnen äußerst vorsichtig sein, oft baut er deshalb in seine Werke Sicherheitsfromulierungen ein: Ihr Zitat gehört dazu. Bei Bedarf kann ich Ihnen dutzende Stellen aus seinem Werk nennen, die die Offenbarungsreligionen so deutlich kritisieren, wie man es sich nur wünschen kann.

            Man muss den religiösen Fanatismus vom weltlichen trennen. Der religiöse geht meist mit Monotheismus einher: Wenn ein Paranoiker an eine innere Stimme glaubt, steckt man ihn in die Klapse, insofern er alleine ist – hat er eine Religion und eine Kirche um sich herum aufgebaut, steckt er jene – auf den Scheiterhaufen – die seinen Glauben an die innere Stimme bestreiten. So ist es Salman Rushdie ergangen.
            Der weltliche Fanatismus hat ganze andere Wurzeln. ich möchte Sie an Karl Marx erinnern: „Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens“.
            Mich wundert, selbst Leute, die in der DDR zur Schule gingen, diesen Unterschied nicht verstehen und den weltlichen, mischmasch, wischwasch, mit dem religiösen Fanatismus in einen Topf werfen.

            Übrigens: In der DDR hat man die meisten und besten Voltaire Übersetzungen in deutscher Sprache angefertigt, sie standen den Bürgern in preiswerten Ausgaben zur Verfügung. Kein einziger dieser Verlage hat selbständig überlebt, alle plattgemacht, aufgekauft, enteignet.

            1. @routard
              „Der weltliche Fanatismus hat ganze andere Wurzeln.“ &

              „Mich wundert, selbst Leute, die in der DDR zur Schule gingen, diesen Unterschied nicht verstehen und den weltlichen, mischmasch, wischwasch, mit dem religiösen Fanatismus in einen Topf werfen.“

              Das ist eine Ansichtssache!
              Es ist für mich völlig uninteressant, wie man die „Wurzeln“ nennt, Fanatismus bedient sich IMMER der gleichen Mittel & deshalb gibt es keinen „guten/schlechten Fanatismus“ – denn auch das Ziel ist letztendlich immer gleich!

              „Übrigens: In der DDR hat man die meisten und besten Voltaire Übersetzungen in deutscher Sprache angefertigt, sie standen den Bürgern in preiswerten Ausgaben zur Verfügung. Kein einziger dieser Verlage hat selbständig überlebt, alle plattgemacht, aufgekauft, enteignet.“

              Wir wissen es doch, warum die nicht überlebt haben! Es lag sicher nicht an Voltaire sondern am weltlichen Fanatismus des Westens, der unbedingt überleben wollte & aggressiv sein Parasitentum auslebte & dann die Macht, die sich bot- teilweise auch durch Dummheit der angeblichen Opposition in der DDR & durch Sprachlosigkeit der restl. Bevölkerung – gnadenlos nutzte….

              1. @gmt
                Mit Ihrem letzten Absatz haben Sie mich wieder etwas „beruhigt“, da sind wir einmal ganz auf der gleichen Seite der Barrikade.
                Apropos „Barrikade“: Ich lese gerade das Buch von Karin Leukefeld: Flächenbrand, Syrien, Irak, Die Arabische Welt und der islamische Staat (2015), ein ganz trockenes, aber sehr faktenreiches Buch. Es ist absolut erschreckend, wieviele Parallelen es zum Ukrainekonflikt heute gibt. Am Ende wurde aus dem florierenden Syrien, auch durch Wirtschaftssanktionen, der zweitärmste Staat der arabischen Welt und über 250 Monumente kulturellen Welterbes durch die US-angeleiteten Fanatiker sind unwiederbringlich zerstört. Dort ging es Hand in Hand, das weltliche und das religiöse Fananatikertum.

            2. Man muss den religiösen Fanatismus vom weltlichen trennen. Der religiöse geht meist mit Monotheismus einher: Wenn ein Paranoiker an eine innere Stimme glaubt, steckt man ihn in die Klapse, insofern er alleine ist – hat er eine Religion und eine Kirche um sich herum aufgebaut, steckt er jene – auf den Scheiterhaufen – die seinen Glauben an die innere Stimme bestreiten.

              Monotheismus: Weiter oben kam ja schon der Hinduismus und dessen Konzept einer obersten Gottheit zur Sprache.

              Rate ich richtig, wenn ich dich so verstehe, daß du Spiritualität und ein Sichbefassen mit dem Teil der Realität, dem sie zugewandt ist, für „geisteskrank“ hältst? Und dies müsse man immer durch „Klapsenzwangseinweisung“/Internierungslager eindämmen, entsprechend dem, was du für real hältst, denn sonst würden „die“ immer zu mordenden Horden heranwachsen? Könnte es sich hier um das handeln, was im Bereich der Psychologie als „Projektion“ bekannt ist?

  6. Tut mir leid Herr Röper, aber ich kam bei dem ersten Durchdenken dieses feigen Mordanschlags auch auf London, die City und den teuflisch agierenden Menschenpool, der das alles bestimmt. Diese feigen Eliten der Briten haben immer noch zu viel Zeit Dinge zu beurteilen, die sie nicht verstehen und mit heimtückischer Hinterlist zu bekämpfen. Dabei denke ich vor allem auch an den 1. Weltkrieg und den Burenaufstand, alles in Wirklichkeit ein Geschäft der Banken und des Profits.

    1. @Guenter Duesterhus

      Sehe ich leider genauso. Wäre ich ich berührt davon , wenn mann sie irgendwo Tot findet ? Nein. Würde sie wieder einen Menschen für Geld Töten ? Ja .
      Meine gedanken gehen an das kleine Kind,und Katze.
      Wünsche beide eine schöne Zukunft.
      Wer will schon unter Mördern eine Zukunft gestalten.

  7. Kann man denn den menschlichen Geist und die Philosophie vom Spirituellen und entsprechend die Religion von der Politik wirklich immer so eindeutig und scharf trennen? Spielt den nicht das eine immer auch in das andere hinein?

    Man kann Religion als etwas Gutes und Verbindendes leben oder auch als Waffe gegen Andersgläubige benutzen. Und das Gleiche kann man auch mit den Menschenrechten tun.

    Im Grund genommen läuft die Diskussion im Artikel genauso an einander vorbei wie hier in den Beiträgen.

  8. Die Ukraine als Mordwerkzeug der westlichen Elite! Alexander Dugin muss wahrlich viele Feinde haben und mit vielem was er sagt und schreibt recht haben. Strategisch war der Mord an seiner Tochter für die Elite der Globalisierung und des Great Reset’s aber ein fataler Schachzug. Sie arbeiten an ihrem eigenen Untergang und dieser feige Mord beschleunigt ihn und bring Dugin einen Schritt seinem Ziel näher. Wenn er im Westen unter der „normalen“ Bevölkerung kaum bekannt war, dann änderte dieser feige Mord diese Tatsache. Er bringt leider auf Kosten von Darja’s Tod frischen Wind auf die Segel der Globalisierungs- und Great Reset Gegner. Der Widerstand fängt im Herzen an… RIP Darja

    Es sind doch mehrere Bücher von Dugin erhältlich, ich habe mir jetzt einmal das Buch „Das Grosse Erwachen gegen den Great Reset“ zugelegt.

    1. @scrooge

      „…Er bringt leider auf Kosten von Darja’s Tod frischen Wind auf die Segel der Globalisierungs- und Great Reset Gegner. Der Widerstand fängt im Herzen an… RIP Darja…“

      Wieso leider? Seit die Globalisierung von Großkonzernen so voran getrieben wurde, geht die Schere Arm/Reich auseinander. Die Globalisierung nützt niemandem – außer diesen Eliten. Die konzentration des Kapitals hat uns die Mangel-Wirtschaft gebracht – sonst nichts (Handel kann man nämlich auch fair betreiben, nicht so wie der Westen!)

      Ich kenne das Leben vor dieser allseits angehimmelten Globalisierung, es war viel freier dazu noch MIT Bürgerrechten, billiger, reichhaltiger und wir hatten auch die „Regale voll“. Das geht nämlich auch regional recht gut (sogar besser, weil weniger überflüssiger Transportverkehr).

      Zustimmen würde ich nur bei den letzten Worten „RIP Darja“.

  9. BHL ist französischen Patrioten vor allem als Kotzbrocken und Symbol der Judenherrschaft über Frankreich bekannt. Ähnlich wie früher hier Paolo Pinkel, nur schlimmer. (Und bei beiden gibt es eine Verbindung zur Ukraine, wenn auch nicht auf der gleichen Seite der Gürtellinie.)

    Die Auszüge aus der Diskussion von BHL und Dugin zeigen schön den Widerstreit von einerseits Liberalismus / Universalismus / Individualismus / Droitdelhommismus und andererseits Nationalismus* / Partikularismus / Kollektivismus / Transzendenz.

    Sehr schön in der historischen Entwicklung im 19. und 20. Jh. erklärt von Rolf-Peter Sieferle in seinem Buch Epochenwechsel (Antaios Verlag).

    (*) Es wurde definitorisch etabliert, daß Nationalismus schlecht und nur Patriotismus zulässig sei. Das ist Willkür. Letztlich geht es zurück auf patria (Vaterland) und natio (Geburt, Abstammung). Kann ja nicht sein, daß Geburt und Abstammung schlecht sein sollen. Wäre sogar frauenfeindlich. Daher bin ich auch gerne Nationalist.

    1. Nationalisten streben eine Welt an, deren Organisationsprinzip souveräne Nationalstaaten sind. Deren Völker sind die Souveräne, die die auf ihrem Gebiet geltenden Regeln bestimmen, nach demokratischen Mechanismen, die sie sich selber geben, oder nach anderen dort akzeptierten. Das Volk sind alle Bürger des Nationalstaates, gleich welcher Sprache oder Religion. Manche Staaten haben ja ziemlich viele.

      Gegner des Nationalismus sind Tribalismus und Imperialismus / Globalismus. Nun kommen deren Erscheinungen allerdings auch oft als „Nationalismus“ daher. Völkisch-ethnisch wie das „arische“ Ukrainertum, oder Überlegenheitsdünkel mit imperialen Ansprüchen wie die Vorläufer des Globalismus. Dieser chauvinistische Nationalismus hat seine Nationen erst zu Kolonialreichen aufgebläht und dann über Bord geworfen, da sie ihm zu eng wurden.

      Globalisten haben nun Allianzen mit dem Ethnozirkus völkischer Nationalismen, um die Nationalstaaten, die sie sich einzuverleiben gedenken, zu schwächen oder in verspeisbare Portionen zu zerlegen. Diese Nationalismen, die bei genauerer Betrachtung gar keine sind, sondern das Gegenteil, haben dem Nationalismus in einen schlechten Ruf eingebracht.

      Dugin ist ein genialer Kompilator, der die vielen einander feindlichen „antiglobalistischen“ Ideen in eine Synthese gebracht hat, die Stalinisten, Monarchisten, Demokraten, Nationalisten und allen Religionen akzeptabel ist. Die „russische Ideologie“, der panafrikanische Nationalismus, der Antiimperialismus in Lateinamerika und Nahost, das „Europa der Vaterländer“, Alt Right und Libertarians in den USA – überall sind Dugins Ideen eingeschlagen. Mit der Neuen Ära der Seidenstraßen sind sie auch kompatibel.

      Dugin selber kennt kaum einer. Aber seine Ideen und seine Anhänger, die „Populärduginisten“, sind überall. Der Mann ist gefährlich – für unsere Gegner.

      1. Super die verschiedenen Ismen differenziert.

        Ich habe auch nichts von Dugin selber gelesen, aber die Ideen, die mit seinem Namen verbunden werden, sind mir bekannt und eigentlich ganz lieb (auch wenn ich jetzt nicht unbedingt zu einer völkischen Tradition zurück muß).

  10. @York1812,

    bitte übernehmen Sie, Herr General. Stehe mit meinen tapferen Pommern ca. 500 km von Königsberg entfernt und warte auf Ihren Marschbefehl. In wieviel Tagen erscheint Tauroggen am Horizont?

    Nebenbei gesagt zeigt Levys Aussage klar und deutlich, welch Geisteskind er ist,

    „Ich sage nicht, dass indoeuropäische oder griechische oder deutsche, indische oder iranische Kulturen oder Traditionen besser sind als

    1.semitische, islamische oder 2.
    jüdische.“

    indem er zwischen 1. und 2. unterscheidet. Für mich die klare Aussage eines Khasaren .

    1. „Nebenbei gesagt zeigt Levys Aussage klar und deutlich, welch Geisteskind er ist,

      „Ich sage nicht, dass indoeuropäische oder griechische oder deutsche, indische oder iranische Kulturen oder Traditionen besser sind als 1.semitische, islamische oder 2. jüdische.““

      Diese Aussage stammt laut dem Artikel oben von Dugin.

  11. Es ist doch immer wieder interessant, zu lesen, wie sich die Leute hier selbst „zerfleischen“.

    – nochmal:
    [https://anti-spiegel.com/2022/geht-es-um-artikel-5-die-logik-hinter-dem-beschuss-des-akw-saporischschja/#comment-95158]
    „…
    Und natürlich die völlige Marginalisierung der Bevölkerung im politischen und Entscheidungsprozess des Landes. Mit einer derart anomischen, verwirrten und kopflosen Bevölkerung und derart moralisch und ethisch bankrotten politischen Parteien/Führungen – und ihrer verblendeten und naiven Militanz – ist kein Staatsstreich (mehr) wirklich notwendig
    …“

    q.e.d.

  12. Alles vom Westen, bzw. Soros-gesteuert.

    In diesem Zusammenhang möchte ich gern auf den Artikel des von mir hoch geschätzten MANFRED KLEINE-HARTLAGE zu Pussy Riot und der deutschen OCHLOKRATIE hinweisen.

    https://korrektheiten.com/2022/08/17/pussy-riot-und-die-deutsche-ochlokratie/

    Dass die ukrainischen, nackten Aktivistinnen, bekannt als Femen,
    kürzlich auf Olaf Scholz losgelassen wurden und ein sofortiges Embargo für Gas aus Russland forderten, zeigt mir wieder, dass Russland und Deutschland (damit meine ich bewusst nicht die BRiD) einen gemeinsamen Feind haben.

    Es wirft sich nun die Frage auf: „Wie sind sie an den Sicherheitskräften vorbeigekommen?“

  13. Ob die Juden Gott so nahe stehen, wie sie das unermüdlich und zeitlos verkünden, das kann ich nicht beurteilen. Dass eine Menge Teufel eine jüdische Abstammung haben, das darf man leider täglich erfahren. In diesem Artikel werden zwei dieser Teufel genannt. Die Namen der jüdischen Oberteufel sind kaum bekannt.
    * „Der Prophet sprach zu den Jisraéliten: Rafft eure Beute zusammen. Sie fragten ihn: Plündern oder verteilen? Er erwiderte ihnen: Wie die Heuschrecken raffen; wie bei den Heuschrecken jede für sich besonders rafft, ebenso rafft auch ihr jeder für sich besonders.“
    * (Synhedrin XI 94b)

    1. Jüdische Teufel: ja dann bereiten Sie doch schon mal die Scheiterhaufen vor, Nullratio.
      Schon wieder ein Judenhasser, jetzt ist bald das Dutzend voll. Ich habe es schon einmal gesagt, wenn sie hier so fortfahren, braucht man gar keine große Mühe aufwenden, um Herrn Röpers Anti-Spiegel Seiten in den braunen Sumpf zu ziehen, denn der breitet sich in diesen Kommentaren bereits unablässig aus.
      So kann man eine sehr wertvolle Internetplattform – neben RT fast die einzige, auch kaputt machen. Die Kommentarfunktion bei RT – ich habe es schon einmal geschrieben – wurde genauso versenkt.
      Wenn ich beim BND wäre, würde ich ihm genau diese braune Flutung empfehlen.

      1. @routard

        „…So kann man eine sehr wertvolle Internetplattform – neben RT fast die einzige, auch kaputt machen. Die Kommentarfunktion bei RT – ich habe es schon einmal geschrieben – wurde genauso versenkt.
        Wenn ich beim BND wäre, würde ich ihm genau diese braune Flutung empfehlen….“

        Könnte mir aber auch recht gut vorstellen, das einige der BND Mitarbeiter hier selber mitschreiben, um dann ihre eigenen Kommentare als „Beispiele für ein rechtsradikales Forum“ zu. Ein False Flag sozusagen 😀

        (bei den gewalttätigen Störern von Demos gern angewandte Taktik des VS z.B. oft V-Leute!)

        1. Das ist leider zu befürchten, sie haben ja auch entsprechende Stiftungen dafür alimentiert, die nichts anders tun – ich kann mir durchaus vorstellen dass es Tausende sind. Die eigene Phantasie reicht ja oft nicht so weit, wie die Realität traurig ist.

          1. sich den Glauben abzugewöhnen, das es sich bei unserer tatsächlichen Staatsführung um gutwillige Leute handelt, ist oft nicht leicht. Ich musste diesen Schritt schon vor langer Zeit vollziehen.

  14. Mich erinnert der ganze Plot doch sehr an das Kennedy-Attentat in Dallas: eine subalterne, irgendwie gescheiterte Person ohne klares Motiv führt scheinbar ganz alleine einen Mordanschlag aus und wird für alle sichtbar durch die Medien gezerrt. In beiden Fällen ganz offensichtlich, um von den eigentlichen Haupttätern und Hintermännern abzulenken und um die Strafverfolgung einseitig vorzuprägen. Die wichtigste Frage ist doch immer noch völlig ungeklärt: Wer lieferte den Sprengsatz? Den wird diese obskure Frau wohl nicht alleine gebaut haben.

  15. War die Frau, die Darja Dugina in die Luft sprengre, eine Mörderin im Auftrag?
    Laut Wikipedia ist eine originäre Täterschaft in Fällen, in denen der unmittelbar Handelnde vorsätzlich und schuldhaft handelt, an sich nicht möglich. Einzig eine Zurechnung der Handlung über die Mittäterschaft wäre möglich, was in Fällen des Schreibtischtäters jedoch gewisse Probleme bereiten kann. Denkbar wäre noch eine mittelbare Täterschaft (§ 25 Abs. 1 Alt. 2 StGB). Hierfür notwendig wäre jedoch ein „Defekt“ des Tatmittlers, welcher sich in Fällen des vorsätzlich und schuldhaft handelnden Täters an sich nicht begründen lässt. Hierfür wurde die Figur des Täters hinter dem Täter entwickelt. Entscheidend hierfür ist, dass der Hintermann das Geschehen kraft seiner Organisationsherrschaft frei nach seinem Willen lenken kann und der unmittelbar handelnde Täter quasi beliebig austauschbar ist.Somit liegt seitens des Hintermannes nicht bloß Anstiftung, sondern eigene Täterschaft vor (Wikipedia, Schreibtischtäter). Eine originäre Täterschaft ist in Fällen, in denen der unmittelbar Handelnde vorsätzlich und schuldhaft handelt, an sich nicht möglich. Einzig eine Zurechnung der Handlung über die Mittäterschaft wäre möglich, was in Fällen des Schreibtischtäters jedoch gewisse Probleme bereiten kann. Denkbar wäre noch eine mittelbare Täterschaft (§ 25 Abs. 1 Alt. 2 StGB). Hierfür notwendig wäre jedoch ein „Defekt“ des Tatmittlers, welcher sich in Fällen des vorsätzlich und schuldhaft handelnden Täters an sich nicht begründen lässt. Hierfür wurde die Figur des Täters hinter dem Täter entwickelt. Entscheidend hierfür ist, dass der Hintermann das Geschehen kraft seiner Organisationsherrschaft frei nach seinem Willen lenken kann und der unmittelbar handelnde Täter quasi beliebig austauschbar ist. Somit liegt seitens des Hintermannes nicht bloß Anstiftung, sondern eigene Täterschaft vor (Wikipedia, Schreibtischtäter).
    Gehen wir davon aus, dass die Mörderin im Auftrag gehandelt hat, ist also noch die Frage zu klären, in wessen Auftrag sie gehandelt hat. Und da nur der so genannte Westen hier in Frage kommt, können als Auftraggeber die USA, die NATO (zu der auch Deutschland gehört) betrachtet werden. Oder der Hegemon, der hinter diesen Staaten und Organisationen steht und den man nicht nennen darf, da er dafür gesorgt hat, dass seine Benennung arg geahndet wird.

    1. @Sari „Frau, die Darja Dugina in die Luft sprengre“

      Natalia Vovk ist den Indizien zufolge deutlich / aktiv an dem Mord beteiligt. Trotzdem wissen wir bisher nicht mit Sicherheit, wer die Bombe montiert hat, wer warum getötet werden sollte, wer die Detonation auslöste und ob damit eine Beobachtung des Wagens / Opfers verbunden war; Täterwissen quasi, schwer zu klären.
      Auch die Vorgeschichte der Verdächtigen ist interessant und die vermutlichen Verrenkungen Estlands.

  16. Sowohl die gesamte obige Diskussion als auch das eigentliche Ziel des Attentats zeigen unübersehbar, dass der Auseinandersetzungen (Hass, Attentate, Kriege usw.) immer auf geistig-spirituelle Quellen zurückzuführen sind. Das individuelle Bild von sich selber und der uns umgebenden Welt (Ego), die geistig-körperlichen Veranlagungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die individuellen Bedürfnisse und Wünsche werden von der eigenen (mehr oder weniger ausgeprägten) Intelligenz auf die eigenen Sinnenswahrnehmungen und Handlungen gelenkt. Im Ergebnis wird das gleiche Sinnesobjekt von verschiedenen Menschen auch ganz verschieden wahrgenommen und mehr oder weniger oder gar nicht behandelt …

    Wenn nun Jemand, der diese Zusammenhänge sehr gut erkannt hat, diese auch klar öffentlich benennt, ist er für Jene, die eine Verwässerung bevorzugen, um ihre eigenen (niedrigen) Interessen oder zumindest Eitelkeit und Selbstüberschätzung zu verschleiern, eine Gefahr. Diese kann man dann ganz verschieden bemänteln, aber (geistig-spirituelle) Klarheit ist eine sehr scharfe und gefährliche Waffe für dubiose (atheistisch-materialistische) Elemente. Wir haben in der Weltgeschichte immer wieder beobachten können, wie zunächst Intellektuelle ab- und ausgesondert wurden, weil sie die wahren Ursachen bzw. Quellen allen Leids offengelegt und manchmal auch mögliche Lösungen für deren Überwindung benannt haben. Aus diesem Grunde galt das Attentat eigentlich auch Alexander Dugin …

  17. Trotz aller Bemühungen ist es den Drahtziehern des Anschlags nicht gelungen, ihre Spuren zu verwischen.

    Davor wird allerdings vermutet, mit dem Mini Cooper habe sozusagen Großbritannien seine Visitenkarte und damit absichtlich eine Spur hinterlassen – und eben nicht die USA. Nicht ganz abwegig.

    Es gibt in Rußland eine Hoffnung und eine Sehnsucht, an eine Zeit des guten Verständnisses mit den USA anzuknüpfen. Eine ähnliche Hoffnung hinsichtlich Großbritanniens gibt es nicht.

    Die USA, meinen viele interne und externe Beobachter, werden nicht im Interesse ihrer Bürger gesteuert. Vielmehr werden sie plutokratisch gesteuert. Worin viele eine Fremdsteuerung sehen – entweder durch „die Juden“ oder durch London. Die zweite Variante ist natürlich eher salonfähig. Aber auch da kann zum Beispiel über das Haus Rothschild ein Nexus mit „den Juden“ gesehen werden.

    Sehr auffällig ist jedenfalls, wieviele der öffentlich in Erscheinung tretenden antirussischen Planer, Hetzer und Strategen in der Tat Juden sind. Mit Zufall ist das nicht zu erklären.

    Da man diesen plutokratischen Nexus aus London, Washington und dem Judentum mit Bordmitteln nicht gut weiter aufklären kann, sprechen manche einfach von Anglozionismus. (Ich glaube, dieser Begriff kommt vom sogenannten „Saker“ – bevor er den Schwerpunkt auf „ukronazis“ legte.)

    Jedenfalls strebt dieser Nexus nach der Herrschaft über die Welt (was man lustigerweise uns vorwarf). Dies angelsächsische Streben nach der Weltherrschaft läßt sich nicht bestreiten. Man braucht nur die Weltkarte mit den amerikanischen Militärstützpunkten zu betrachten. Oder die Geschichte der letzten 200 Jahre.

    Jeder Gedanke an eine friedliche und gedeihliche Entwicklung in Eurasien ist eine uverschämte Provokation für dies Streben. Ob sie nun aus Rußland, China oder Deutschland kommt. Denn es bedeutet ein zivilisatorisches Gelingen unabhängig von (und vielleicht sogar in Abschottung zu) den angelsächsischen Heilsbringern. Und das darf nicht sein. Das muß verhindert werden. Dazu ist jedes Mittel recht.

    Ich sehe den Mord an Darja, über den natürlich auch ihr Vater getroffen wird, auch symbolisch als Terror gegen den Eurasien Gedanken.

    1. „Ich sehe den Mord an Darja, über den natürlich auch ihr Vater getroffen wird, auch symbolisch als Terror gegen den Gedanken Eurasiens.“

      Das ist auch meine Lesart, weshalb Dugina als mögliches Ziel eines Attentats für destruktive Akteure ein durchaus wertvolles gewesen ist. Die Familie Dugin wurde im Westen mit ideologischen Deutungen und somit zu einem anti-liberalen politischen Feindbild aufgeladen und durch A. Dugin personalisiert.

      Allerdings sind die beiden Familienmitglieder vollkommen ungeschützte Repräsentanten der russischen Zivilgesellschaft ohne Amt. Sie stehen für ein Russland, das aus seinem Inneren auf Basis von Werten zu einer Unabhängigkeit, Stärke und Selbstbewusstsein wächst und auch parallel zur Regierungszeit von Putin, der gewisse Säulen von einem Weltbild mit den Dugins teilt (ein Europa befreit von US-Hegemonie = Eurasien, souveränes Russland).

      Die US-Eliten sehen ihre sogenannte „liberale regelbasierte Weltordnung“ bedroht, weshalb Biden direkt bei seinem Amtsantritt zu einer Ära der Konfrontation mit Russland und China aufrief, die diese Hegemonie der Globalisten gefährden, was durch die internationale Unterstützung deutlicher bestätigt wird, als erwartet, indem nur die US-Satelitten ihrem Hegemonen folgen.

      Frauen und Mütter haben in der russischen Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Sie schenken Leben und sind Bewahrer des Fortbestands. Der alte Dugin kann alsbald auf natürliche Weise verschwinden, wenn seine Saat ausgelöscht wird, schwindet die Zukunft der Familie mitsamt ihrer geistigen Errungenschaften und Ideen. Daher wirkt es wie eine symbolische Nachricht, wie eine unerbitterliche Kampfansage einer alten und überdauerten Idee, die mit allen Mitteln an ihren Privilegien festhalten will und bereit ist, dafür jede frische und junge Konkurrenz zu zerstören.

      Moskau gilt als ein Meister in der Anwendung von Symbolen und Metaphern in der internationalen Diplomatie. Ich wäre nicht überrascht, wenn Akteure im Kreml das Attentat als eine Botschaft in diese Richtung einordnen würden.

      Und Großbritannien ist ein Ort, an dem sich russische Exilanten in einem Sammelbecken befinden und von staatlicher sowie privater Seite gefördert werden für die Vorstellung von einem Gegen-Russland. Diese Fabrikation einer Terrorgruppe mit der Selbstbezeichnung „russische Partisanen“, die die Ermordung von Dugina als Ereignis zum Bekenntnis ihres Manifests sowie ihrer Existenz nutzte, ist ebenfalls interessant.

      1. Moskau gilt als ein Meister in der Anwendung von Symbolen und Metaphern in der internationalen Diplomatie. Ich wäre nicht überrascht, wenn Akteure im Kreml das Attentat als eine Botschaft in diese Richtung einordnen würden.

        Dazu fällt mir folgende Weltraum Anekdote ein, Sputnik 5 (bzw. Korabl-Sputnik 2), erste Rückkehr eines Lebewesens aus dem Orbit:

        The launch of Korabl-Sputnik 2 occurred on 19 August 1960, using a Vostok-L carrier rocket […] The spacecraft carried two dogs (Belka and Strelka), forty mice, two rats and a variety of plants, as well as a television camera, which took images of the dogs. The spacecraft returned to Earth […] All of the animals were recovered safely, and a year later Strelka had a litter of puppies, one of which was sent to First Lady of the US Jacqueline Kennedy as a goodwill present from the Soviet Union. President Kennedy’s advisers initially opposed taking the dog for fear that the Soviets might have planted microphones in its body to listen in on national defense meetings.

        Zwar glaube ich nicht an diese Weltraum Aventuiren, finde die diplomatische Geste aber umso genialer. Ebenso bezeichnend die kommunizierte Reaktion der Amis.

    2. Im letzten Teil der Hörbuchreihe „Das Islamisierungskomplott“ geht Wolfgang Eggert auf den Ursprung des Anglozionismus ein. Er beginnt 1688 mit der „glorious revolution“.
      Das ganze hatte er auf Youtube veröffentlicht. Darin wird auch erklärt, wie die britische Regierung und deren Geheimdienste zu ihrem Exzeptionalismus kamen.

      Anhänger des britischen Israelismus glauben bis heute, dass 10 angeblich verlorene Stämme Israels nach Norden zogen und die Skythen, Kimmerier und Goten sowie die Vorfahren der germanischen Invasoren Großbritanniens wurden. (Quellen bei Wikipedia)
      Natürlich gab es diese Völker schon vorher.
      Das Märchen schwappte aus England in die USA. Im 20. Jahrhunderts wurde der britische Israelismus von Herbert W. Armstrong, dem Gründer der „Worldwide Church of God“, propagiert.
      Z.B. durch Gen-Analysen ist seine Lehre von den zehn verlorenen Stämmen als Irrlehre entlarvt.

      Trotzdem glaubt die britische Regierung bis heute nicht nur dieses Märchen, sie sehen sich sogar auf dem Thron Davids – mit dem Gott vor 3000 Jahren einen Bund für ein Königreich schloss:
      Psalm 89:4 „Einen Bund schloss ich mit meinem Auserwählten. Ich schwor David, meinem Knecht:
      89:5 «In Ewigkeit hat deine Dynastie Bestand….“
      Das erklärt vielerlei Überheblichkeit. Es gibt mehr nach London weisende Indizien als nur das Mini-Auto.

  18. KORREKTUR:

    @York1812,

    bitte übernehmen Sie, Herr General. Stehe mit meinen tapferen Pommern ca. 500 km von Königsberg entfernt und warte auf Ihren Marschbefehl. In wieviel Tagen erscheint Tauroggen am Horizont?

    Nebenbei gesagt zeigt Levys Aussage klar und deutlich, welch Geisteskind er ist, wenn man sich die Liste seiner Freunde anschaut und die scheinbar gegen Dugin gerichteten Anschuldigungen auf

    „Ich sage nicht, dass indoeuropäische oder griechische oder deutsche, indische oder iranische Kulturen oder Traditionen besser sind als

    1.semitische, islamische oder 2.
    jüdische.“

    in denen er zwischen 1. und 2. unterscheidet.

    Für mich sind Levys Aussagen die eines Khasaren bzw. Internationalzionisten.

    PS: Ich wünsche mir schon lange eine Korrekturfunktion!

    1. The Khazarian Mafia invades England after being expelled for hundreds of years:
      To accomplish their invasion, they hired Oliver Cromwell to murder King Charles 1, and make England safe for banking again. This began the English Civil Wars which raged for nearly a decade, resulting in regicide of the royal family and hundreds of the genuine English nobility. This is how the City of London was set up as the banking capital of Europe and launched the beginning of the British Empire.

  19. Informationen zur Spiritualität der NWO, der schönen neuen Welt, findet man in einer ausgezeichneten 4teiligen Serie von Cynthia Chung auf strategic culture.

    Leider ist diese Seite in Deutschland zensiert.

    2 Folgen des Vierteilers hat Axel BC Krauss übersetzt

    https://axelkra.us/der-krieg-gegen-die-wissenschaft-und-die-abstammung-des-menschen-im-20-jahrhundert-cynthia-chung/

    Er hat auf seiner Seite immer wieder Übersetzungen qualitativ empfehlenswerter Autoren wie auch corey lynn (coreysdigs ihre Website. Sie arbeitet mit cathrin ausfindig fitts zusammen und hat exzellente Recherchen in den Bereichen Finanzen, ID und Erziehung) oder auch Matthew Ehret.

    1. Leider fehlen bei Krause die letzten beiden Teile der Serie, einer davon ist frei zugänglich auf englisch

      https://www.zerohedge.com/political/huxleys-ultimate-revolution-battle-your-mind-relativity-madness

      In diesem Teil ist auch die Erziehung des jungen Krishnamurtis durch Vertreter der NWO ausgeführt, die mit indischem Kastensystem und allerlei Geistern das materiell harte Schicksal künftiger niederer Ränge mittels okkulter Bräuche und Drogen zu versüssen trachteten und die New Age Bewegungen forcierten.

    2. Was lange währt…

      Es gibt einen Podcast dazu und dort sind auch die 4 Folgen von C. Chung auf substack; verlinkt
      https://m.youtube.com/watch?v=QyJB2v9TTYcF

      Ich habe die vier Teile im letzten Jahr noch auf sc lesen können und halte sie für wichtig. Daher stelle ich sie hier zur Verfügung.

      Ich fand es schwierig, die okkulten Versatzstücke, die untrennbar zum Materialismus der Eugenik gehören, zu verstehen: Freimaurer spielen eine Rolle und deren Orden, Illuminaten auch, die nicht wirklich verschwunden sind, und vor allem die Missionstechniken der Jesuiten.

      Deren Erfolgsmodell hatte neben der vollständigen Unterwerfung unter eine irdische Autorität stets den Einfluss auf Bildung in höheren kreisen bestanden.

      Die Wesentliche Technik dabei war der Synkretismus, die Inkulturation. D.h. fur eigene Inhalte der Jesuiten wurden Anknüpfungspunkten in der zu missionierenden Kultur gefunden und zu einem verschmolzen. Beispiel ist z.B. der südamerikanische Begriff Pachamama als schöpferisches Prinzip. Jesuiten gelang es, hier die christliche Figur der Maria zu verbinden, denn Menschen nehmen neue Inhalte leichter an, wenn man sie in gewohnte verpackt. So ähnlich funktioniert auch die Verbindung Arjuna-Jesus.

      Die Ideologie der Jesuiten nach deChardin besteht im Grunde im vergessen, dem symbiontischen aufgehen in der Materie, mit der man eins wird. Der orphische Kult der Illuminaten hingegen fusst auf der Idee, aus der Asche eines getöteten Gottes aufzusteigen, reiner Geist zu sein, der Materie überwindet.

      Die Erfüllung beider Sehnsüchte scheint in den Methoden des Transhumanismus zu liegen.

      1. „Ich fand es schwierig, die okkulten Versatzstücke … zu verstehen“

        Schwierig fand ich soweit aus den Artikeln zu entnehmen, wie die Autorin Spiritualität im Rahmen des eigenen Weltbildes einordnet, das blieb mir etwas schleierhaft, was für das Verständnis der Ausführungen nicht immer hilfreich war. Irgendwie spirituell ist ihre Perspektive wohl schon, würde ich vermuten? Oder täuschte ich mich da?

        1. Irgendwie spirituell ist ihre Perspektive wohl schon, würde ich vermuten?

          Ich habe bis jetzt nur einen Teil gelesen. Darin werden diese New Age Kasper historisch seziert. Lesen Sie halt selber, dann werden Sie ja sehen, ob es „irgendwie spirituell“ ist. Wichtiger für Sie ist doch, wie Sie selber Spiritualität einordnen. 🙂

        2. Die Krankheit des Humanismus ist, dass er den Menschen veranlasst, sich von Sachfragen abzuwenden und statt dessen nach Menschengottheiten zu suchen, ständig und ausnahmslos andere Menschen zu prüfen, ob sie gut genug sind…… um am Ende jede der Ikonen fallen zu lassen, weil sie niemals ‚gut genug‘ sind.

          Dazu kommt, dass man niemanden, der nicht diesen absurden Anforderungen genügt, mehr zuhört, prüft, was er zu sagen hat, denn vermutlich ist er besonders dann nicht göttlich, wenn einem die Botschaft nicht passt, weil sie den eigenen Gewohnheiten und Vorlieben widerspricht.

          Humanismus scheitert also am Ende an sich selbst, an der Vielzahl ernannter und verworfener Menschengötter, die alle nicht halten, was sie versprechen, und es auch nicht können.

          Chungs Haltung ist der Dugins sehr ähnlich. Mit Spirituosen hat sie nichts zu tun. Ihre Gebiete sind Geschichte und Kulturen. Voreingenommen ist sie auf die ähnliche Weise wie Röper (prorussisch) und Magufuli (prochinesisch).

          Mit ihrer hier von mir empfohlenen Untersuchung der Tavistock-konzipierten psychischen Dekonstruktion des Westens hat das soviel zu tun, wie die Untersuchung und Berichterstattung des Mordes durch Röper mit seiner Haltung zu tun hat.

          Sapere aude!

          1. [quote]Dazu kommt, dass man niemanden, der nicht diesen absurden Anforderungen genügt, mehr zuhört, prüft, was er zu sagen hat, denn vermutlich ist er besonders dann nicht göttlich, wenn einem die Botschaft nicht passt, weil sie den eigenen Gewohnheiten und Vorlieben widerspricht.[/quote]

            Du aber wendest jedem gleiche Aufmerksamkeit zu, achtest nicht manche mehr als andere?

            [quote]Chungs Haltung ist der Dugins sehr ähnlich. Mit Spirituosen hat sie nichts zu tun. Ihre Gebiete sind Geschichte und Kulturen.[/quote]

            Und darunter auch spirituelle Positionierung (nicht gleichzusetzen mit Pharmazieversuchen)? Wieso würde sonst teils betont Dugina sei „orthodox“ gewesen?

            [quote]Mit ihrer hier von mir empfohlenen Untersuchung der Tavistock-konzipierten psychischen Dekonstruktion des Westens hat das soviel zu tun, wie …[/quote]

            Wenn es so einfach wäre …

            … übrigens:

            [quote]Man kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber ich glaube, dass mindestens 80% oder mehr (vielleicht auch viel mehr) dieser Bevölkerung Teil der kollektiven Herde sind, die wenig oder gar nicht in der Lage ist, in wichtigen Fragen selbständig zu denken.[/quote]
            https://axelkra.us/wie-wacht-man-auf-gary-d-barnett

  20. Zur Philosophie von Alexander Dugin
    Im Prinzip habe ich an anderer Stelle es ähnlich geschrieben.
    In verkürzter Fom:
    Gott oder die Natur, wie auch immer man es sehen will, hat jedem Menschen eine Heimat gegeben und ihn so gut es geht an diese Umgebung angepasst. Das heißt nicht, dass es keinen Austausch geben kann oder dass jemand besser oder schlechter ist. Nur verstößt man gegen diese Gesetzmäßigkeit, wenn der Austausch, also die Durchmischung für politische Zwecke missbraucht wird und die kulturelle, sowie die ethnische Basis in Bedrängnis gerät. Die Kraft zur Assimilation ist begrenzt und aus Zuwanderung entsteht dann schnell eine Invasion. Meine Sicht scheint also einige Schnittpunkte zu haben.

    Zum Mord an Darja Dugina
    Von Anfang an hatte das für mich einen Beigeschmack und ich musste dabei an Jörg Haider denken, nun kann man zu der Person Haider stehen wie man will, aber mit Jörg Haider hätte es 2015 & Co. nicht gegeben. Was hat das nun mit Darja Dugina zu tun? Ich könnte mir vorstellen, dass sie in gewissen Kreisen als Putin Nachfolgerin gehandelt wurde und dass einige, insbesondere westliche Einflüsse, keine russisch patriotische Neuauflage von Putin haben wollten. So könnte es ein politischer Mord für die zukünftige Politik in Russland gewesen sein, ähnlich wie es bei Haider der Fall war. Es wurde also die aussichtsreichste Kandidatin ausgeschaltet, bevor sie überhaupt von der Politik oder Öffentlichkeit wahrgenommen wurde. Wäre es ein Terroranschlag oder würde die Ukraine dahinterstecken, dann würde es eindeutige Bekenner geben, weil das der Sinn und Zweck von Terroranschlägen ist. Nur Geheimdienste oder eine kriminelle Opposition tötet auf die Weise. Sie wollen das Problem ausschalten, ohne dabei ins Licht treten zu müssen. Terroristen töten, weil sie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit suchen. Es bleiben nicht viele Gründe, weshalb eine junge Frau auf diese Weise getötet wird und ich gehe auch nicht davon aus, dass der Vater gemeint war. Wer solch einen Anschlag vorbereitet und durchführt, wird dafür sorgen, dass es das richtige Zielperson ist. Wenige Tage VOR dem Anschlag habe ich irgendwo ein Video gesehen, leider finde ich es nicht wieder, wo davon berichtet wurde, das russische Oligarchen das Land in ihren Privatjets in Richtung Dubai verlassen und das es große Flugbewegungen zwischen Moskau und dem Ural gibt. Nun muss das eine nichts mit dem anderen etwas zu haben. Aber das sich die Oligarchen absetzen, obwohl der goldene Pass seine Gültigkeit verliert und ihre Vermögen im Ausland eingefroren sind, scheint im zeitlichen Zusammenhang mit dem Anschlag zumindest bemerkenswert zu sein.

    1. Haider hat kurz vor seinem vorzeitigen Ableben in der Glotze ein paar Wahrheiten zum globalen Bankgeschäft gemacht. Das wars dann. Man kennt ja auch ihre Methoden: Sie machen sich im Nachhinein auch noch lustig über ihr Opfer, so verstand ich die begleitende Legende: Besoffen und schwul.

      1. Was bei Haider gelaufen ist, weiß niemand so wirklich. Doch ist es ziemlich auffällig, das Österreich ein Schlüssel in die EU war, da viele über Österreich eingereist sind. Das wäre mit Haider niemals möglich gewesen.
        Gerald Grosz dürfte vermutlich der nächste auf der Liste sein.

    2. ich musste dabei an Jörg Haider denken […] Ich könnte mir vorstellen, dass sie in gewissen Kreisen als Putin Nachfolgerin gehandelt wurde

      Na, Sie haben ja eine blühende Phantasie! Haider wurde doch als Unfall verkauft, zuviel Alk, zu schnell gefahren. Und wie Sie aus dem armen Mädel nun die Nummer Eins im Kreml machen wollen, ist mir auch ganz schleierhaft. Sie war doch sozusagen die Unschuld vom Lande, eine Studentin der Philosophie.

      1. Seltsam ist, dass es andere Politiker nicht passiert, es trifft gerade den umstrittensten Politiker Europas. Schicksal scheint eine Bitch zu sein.
        Und die Unschuld vom Lande wurde von ihrem Vater ganz offensichtlich gezielt auf Linie erzogen und bevor sie zu einem Jemand werden konnte, wurde sie aus der Geschichte entfernt. So wie sich das für mich darstellt, war sie nämlich auf einen Weg in den Kreml und Putin wird nicht ewig dort sitzen. 10 Jahre können da sehr viel verändern und es scheint Kräfte zu geben, die solange im Voraus denken, da auch Haider Jahre vorher aus dem Spiel genommen wurde. Natürlich ist das nur Phantasie, aber die Zusammenhänge lassen diese zu, was für sich bereits die Wahrscheinlichkeit erhöht.

        1. „So wie sich das für mich darstellt, war sie nämlich auf einen Weg in den Kreml und Putin wird nicht ewig dort sitzen. “

          Wo haben Sie das her? riecht nach Westpropaganda!
          Sie war Journalistin in erster Linie.
          Putin wird ganz sicher Kandidaten haben aber die sind nicht im Journalismus zu finden.
          Vielleicht sollte man sich eher mal sein Kabinett genauer anschauen wen er da so hat….die Wenigsten von denen sind prominent in den Medien unterwegs!

          1. Wie wir aus unserer Politik wissen, ist der Beruf oder überhaupt eine berufliche Ausbildung für eine politische Laufbahn nicht notwendig, warum auch immer. Es spielt also keine Rolle, ob sie Journalistin war, es ist entscheidend, was sie vertreten und wer sie erzogen hat. Im russischen Kabinett wird es nicht viel anders aussehen wie bei uns. Gut, vielleicht nicht ganz so schlimm, aber niemand wird sich dort halten können, wenn er nicht ein Ja Sager ist, ansonsten könnte Putin nicht so regieren, wie er es nun einmal macht. Das heißt, aus diesen Reihen kann es keinen Nachfolger für Putin geben. Natürlich würden die USA das gerne so haben, weil Russland dann über Nacht wieder eine Jelzin Regierung hätte. Daher kann Putin aus diesen Reihen niemanden nehmen und da er selbst ein Quereinsteiger ist, hätte eine Person, dessen Vater nachgesagt wird eine gewisse Kremlnähe zu haben, bestimmt gute Karten gehabt. Vielleicht wurde sie auch schon als solche intern aufgebaut und das haben einige mitbekommen, die lieber wieder einen Jelzin hätten, da die Oligarchen unter Jelzin gut gelebt haben. Man darf dabei nicht von heute auf morgen denken, sondern von heute auf 10 Jahren. Man hat also der Schlange nicht den Kopf abgeschlagen, sondern die Schlange bereits im Ei zerdrückt. Putin wird seine Nachfolge nicht dem Zufall überlassen, weil er weiß, dass Russland dann wieder an den Westen verkauft wird. Soweit ich ihre Vita kenne, wäre sie jedenfalls eine geeignete Person gewesen.

            Was ich hier schreibe kann nicht belegen, wenn ich es könnte, hätten wir vermutlich jetzt einen dritten Weltkrieg, da sich westliche Mächte in die inneren Angelegenheiten von Russland eingemischt haben. Für mich haben hier russische Oligarchen ihre alten Kontakte in den Westen benutzt, um die Zeit nach Putin zu beeinflussen. Natürlich ist das nur Spekulation, ich schreibe hier also nur meine Gedanken, meine Meinung zum Thema, wofür ich keinen Nachweis führen muss.

            1. Putin wird ganz sicher nicht selber seinen Nachfolger auswählen. Im „Kreis der Macht“ gibt es erstklassige Fachleute und Strategen und einen Wettstreit der Ideen, sonst wären die genauso „alternativlos“ in der Sackgasse wie „Unsere“.

              Putin ist eher der erste unter Gleichen, der im Zweifel die Entscheidungen trifft, was davon wie umgesetzt wird. Auch als Nachfolger wird dieser Kreis geeignete mehrheitsfähige Persönlichkeiten auswählen, die letzte Entscheidung hat nämlich das Volk durch die Präsidentenwahlen.

              Nun hat Dugin sehr mächtige Anhänger, die dabei ein Wort mitzureden haben. Und die werden wohl einen Kandidaten bevorzugen, der deutlich entschiedener „eurasisch“ ist als Putin, der im russischen Spektrum eher zur liberalen Seite gehört.

            2. @WerWieWasWarum
              „Wie wir aus unserer Politik wissen, ist der Beruf oder überhaupt eine berufliche Ausbildung für eine politische Laufbahn nicht notwendig, warum auch immer. Es spielt also keine Rolle, ob sie Journalistin war, es ist entscheidend, was sie vertreten und wer sie erzogen hat.

              Im russischen Kabinett wird es nicht viel anders aussehen wie bei uns.“

              Hm….dazu „wissen“ wir hier viel zu wenig über die russ. Parteienlandschaft & deren politischen Nachwuchs… nicht mal annähernd eine Ahnung haben wir.
              Immer von „uns auf andere“ zu schließen , mag bequem sein, dann muss man sich nämlich nicht damit beschäftigen – was wirklich recherchemäßig eine sau Arbeit wäre.

              „Gut, vielleicht nicht ganz so schlimm, aber niemand wird sich dort halten können, wenn er nicht ein Ja Sager ist,

              *ansonsten könnte Putin nicht so regieren, wie er es nun einmal macht. *

              Das heißt, aus diesen Reihen kann es keinen Nachfolger für Putin geben. “

              🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
              Lassen Sie mich raten! Sie haben Frau Flintenuschi gelauscht, die doch glatt behauptete, “ in der russ. Autokratie bräuchte Putin nur einen Stempel auf einem Blatt Papier machen & morgen würde das umgesetzt! ABER in UNSERER „Demokratie“ geht das so nicht weil wir ja demokratisch sind““

              „Soweit ich ihre Vita kenne, wäre sie jedenfalls eine geeignete Person gewesen.“

              Nach „deutschem Maßstab“ glauben Sie es!

              Wer sich Russland etwas angeschaut hat seit Putin dort Präsident ist, sollte eigentlich bemerkt haben, dass Journalisten & Geisteswissenschaftler eher weniger in der Regierung vorkommen.

              Putin macht ja nicht alles selber, das wäre unmöglich bei dem was dort in den letzten 20 Jahren geleistet wurde & das auf fast ALLEN – unterschiedlichsten – Gebieten!

              So wie Lawrow eine ausgezeichnete & hochintelligent Außenpolitik betreibt, die gemeinsam mit hochintelligenten Wirtschaftsfachleute zusammenarbeiten usw usf – wird es auf nahezu allen Gebieten diese Leute geben.
              Ich vermute eher, DAS ist die Voraussetzung um in der Regierung zu arbeiten zuzüglich anderer Charakter- & sonstigen Persönlichkeitseigenschaften.
              Sicher ist da manchmal auch ein „faules Ei“ dabei….. aber das bemerkt man nach einiger Zeit….
              Aus russ. Kreisen hörte man schon vor einigen Jahren, dass Putin viele junge Leute in wichtige Positionen holt, die entsprechende Kenntnisse haben. Einfach mal beobachten, wer Putin begleitet – im Hintergrund der Bilder kann man diesen & jenen doch öfter wiederfinden.

              1. Natürlich macht Putin nicht alles selbst, aber er entscheidet was gemacht werden soll, umsetzen müssen das dann andere und auch die Lösungen finden, damit es überhaupt umgesetzt werden kann. Aber dafür braucht es ein Talent, Intelligenz reicht nicht aus. Und man sollte nicht nur auf ihren Beruf achten, sie hätte jeden anderen haben können, man muss beachten, dass sie mehr eine Publizistin, als Journalistin gewesen ist. Sie hat also nicht Informationen verbreitet, sondern Ideen vermittelt, was eine unmittelbare Folge ihrer Erziehung durch Alexander Dugin gewesen ist. Und wer wäre besser als Staatsführer geeignet, als eine Person, die im Prinzip seit frühster Kindheit darauf vorbereitet wurde? Wie gesagt, ich weiß nicht, ob es so gewesen ist und ich weiß auch nicht, wer als Nachfolger von Putin sonst in Frage kommen könnte oder ob es überhaupt geeignete Kandidaten gibt. Doch was ich von ihr inzwischen weiß, halte ich sie, gerade als Quereinsteigerin, für mehr als geeignet, da sie ihr ganzes Leben lang auf die Thronnachfolge vorbereitet wurde.

          2. Ziel war nicht Darja Dugina, sondern ihr Vater, weil der zum Kreis von Konstantin Malofeev und Jevgenij Prigoshin gehört, als deren „Ideengeber und Propagandist“. In Afrika sind die Erfolge dieses Trios durchschlagend, der „Westen“ fliegt dort Land für Land heraus.

            Prigoshin ist „Wagner“, „Trollfarm in St. Petersburg“, hat Trump „zum Präsidenten gemacht“, einer der 13 Angeklagten von Mueller, und vieles mehr. In den USA „Staatsfeind Nr. 1“. Der ist gut geschützt, also nimmt man ihm „das Gehirn“, Dugin. Prigoshin nahm an der Trauerfeier für Dugina teil:

            — „Nur stärker gemacht“

            Der Tod von Daria Dugina sei zwar tragisch, habe aber den Patriotismus der Russen nur gestärkt, sagte der Geschäftsmann Jewgeni Prigoschin, der an einer zivilen Trauerfeier teilnahm.

            „Ich habe ihren Vater immer glühend beneidet und dachte, dass es für ihn ein Leichtes wäre, in der Not zu sterben, weil seine Tochter seine Arbeit fortsetzen würde. Aber höchstwahrscheinlich muss er noch stärker sein, um sicherzustellen, dass der russische Patriotismus, die russische Stärke, nicht zerstört werden kann“, so Prigozhin gegenüber FAN.

            «Сделали только крепче»: Пригожин указал на подъем патриотизма после трагической гибели Дугиной
            23 августа 2022
            https://polit.info/23604497-_sdelali_tol_ko_krepche_prigozhin_ukazal_na_pod_em_patriotizma_posle_tragicheskoi_gibeli_duginoi

          3. Frankreich-Russland: Mali und die Zentralafrikanische Republik im Zentrum eines Facebook-Krieges um Einfluss.

            Das amerikanische soziale Netzwerk löschte mehrere Dutzend gefälschte Konten, die sich der Förderung der französischen Außenpolitik und der Kritik an der russischen Außenpolitik widmeten. Die Kampagne, die auf Mali und die Zentralafrikanische Republik abzielte, wurde angeblich von „Personen, die mit der französischen Armee in Verbindung stehen“, durchgeführt. Die Versuche, die öffentliche Debatte auf Facebook zu manipulieren, scheinen auf dem Kontinent zuzunehmen. …

            Ein von Frankreich aus gesteuertes Netzwerk
            Es ist das erste Mal, seit Mark Zuckerbergs Plattform Jagd auf das macht, was sie als „koordiniertes unauthentisches Verhalten“ definiert, dass eines dieser Netzwerke in Frankreich angesiedelt ist.

            Es bestand aus 84 Konten, sechs Seiten und neun Facebook-Gruppen sowie 14 Instagram-Konten und zielte vor allem auf die Zentralafrikanische Republik und Mali ab. Dabei wurden falsche Konten verwendet, mit denen sich in Frankreich ansässige Personen als lokale Bürger ausgeben konnten.

            Diese verschiedenen Konten – insgesamt 6.800 auf Facebook und Instagram – veröffentlichten und kommentierten auf Französisch und Arabisch Nachrichten, mit denen für den Einsatz der französischen Streitkräfte in der Sahelzone und andere sechseckige Initiativen im frankophonen Afrika geworben werden sollte.

            In der Zentralafrikanischen Republik lancierten oder verbreiteten diese Fake-Accounts unter anderem „Behauptungen über eine potenzielle Einmischung Russlands in die Wahlen“, „positive Kommentare über die französische Armee“ oder „Kritik an der Beteiligung Russlands im Land“. In Mali, wo sich einige Botschaften um die Förderung der Maßnahmen der französischen Entwicklungsagentur drehten, griffen andere direkt die russische Politik gegenüber Bamako an. „Der russische Imperialist gangsangiert Mali! Vorsicht vor der zarischen Lobotomisierung!“, hieß es in einer der von den Facebook-Teams hervorgehobenen Botschaften.

            Auch Niger, Burkina Faso, Algerien, die Elfenbeinküste und der Tschad wurden ins Visier genommen, allerdings „in geringerem Maße“, wie Nathaniel Gleicher auf der Konferenz sagte. „Obwohl die Personen hinter [dieser koordinierten Kampagne] versucht haben, ihre Identität zu verbergen, hat unsere Untersuchung Verbindungen zu Personen ergeben, die mit der französischen Armee in Verbindung stehen“, fügte Facebook in einer Erklärung hinzu, ohne jedoch weitere Details zu nennen.

            Kampf der Ideen
            Facebook und die Partner, mit denen das soziale Netzwerk zusammenarbeitet, wie die kalifornische Stanford-Universität oder das Unternehmen Graphika, betonen, dass die Plattform in diesem Fall mehr als nur ein Versuch war, sich in die öffentliche Debatte einzumischen, sondern vielmehr der Schauplatz eines echten Kampfes zwischen französischen und russischen Einflussnetzwerken in einem fremden Land war, wobei die einen versuchten, die Beiträge der anderen zu diskreditieren, indem sie über Kommentare oder andere Posts darauf antworteten.

            Auf russischer Seite stehen die beiden gelöschten Netzwerke in Verbindung mit dem russischen Oligarchen Jewgeni Prigoschin, dem Besitzer der Warner Group, der Söldner vermittelt und in der Zentralafrikanischen Republik aktiv ist. Sie zielten auf dieses Land und in geringerem Maße auf Madagaskar, Kamerun, Äquatorialguinea, Mosambik, Südafrika sowie auf die zentralafrikanische Diaspora in Frankreich. …

            Bereits Ende Oktober 2019 hatte Facebook angekündigt, ein ähnliches Netzwerk zerschlagen zu haben, das mit dem Geschäftsmann in Verbindung stand, der als enger Vertrauter von Wladimir Putin und Finanzier der Internet Research Agency, einem russischen Propagandaorgan, dargestellt wurde.

            France-Russie : le Mali et la Centrafrique au cœur d’une guerre d’influence sur Facebook
            Source: Jeune Afrique- AFRIQUE MEDIA Publié le: 17 décembre 2020 Posté dans Afrique © /AP/SIPA
            https://afriquemedia.tv/2020/12/17/france-russie-le-mali-et-la-centrafrique-au-coeur-d-une-guerre-d-influence-sur-facebook/

        2. WerWieWasWarum meint weiter oben:

          So wie sich das für mich darstellt, war sie nämlich auf einen Weg in den Kreml

          Sie war – vielleicht – auf dem Weg in die Duma, aber keinesfalls auf dem Weg in den Kreml. Was soll sie da auch?

          Ich kann kaum russisch, aber Darja hat in Bordeaux studiert, französisch gelernt und ein paar Interviews für französische réinfo Medien gemacht. Davon hab ich welche gehört. So habe ich einen Eindruck von ihrer Person und ihren Ansichten bekommen. Machen Sie das gleiche, um mehr über sie zu erfahren. Dann wird die Sache sich Ihnen realistischer darstellen.

  21. Ich hätte da noch einen “educated guess” zum Thema:

    (x)http://www.defenddemocracy.press/intelligence-expert-believes-cia-behind-car-bomb-assassination-of-daughter-of-alexander-dugin/

    und es wird ein Zusammenhang hiermit hergestellt:

    (x)https://covertactionmagazine.com/2022/08/21/world-class-ballerina-and-twelve-year-old-protege-among-those-murdered-by-ukraine/

  22. „Und der nächste Schritt – für die Schönheit rein englischer Morde – wäre es, Natalia Vovk irgendwo zu erwürgen und Russland die Schuld zu geben. So könnte man das Ganze abschließen. Und die Spuren wären verwischt.“

    Ist offensichtlich schon geschehen. Die Attentäter in ist ermordet in einem Hotel in Österreich aufgefunden worden.

    https://halturnerradioshow.com/index.php/en/news-page/world/ukrainian-assassin-who-bombed-russian-darya-dugina-found-stabbed-to-death

  23. „Und der nächste Schritt – für die Schönheit rein englischer Morde – wäre es, Natalia Vovk irgendwo zu erwürgen und Russland die Schuld zu geben. So könnte man das Ganze abschließen. Und die Spuren wären verwischt.“

    Ist offensichtlich schon geschehen. Die Attentäterin ist ermordet in einem Hotel in Österreich aufgefunden worden.

    https://halturnerradioshow.com/index.php/en/news-page/world/ukrainian-assassin-who-bombed-russian-darya-dugina-found-stabbed-to-death

      1. Da muss ich mal zustimmen, das Foto ist wohl eindeutig aus dem Video. Hätte mich aber auch gewundert: so bald nach der Tat und dann noch auf diese Weise. Das wäre fast ein Beweis für einen Geheimdienst-Mord. Nä so auffällig arbeiten die nicht. 😀

      2. Wo der Ursprung der Story ist, weiß man nicht aber im Ösiland wurde es groß gebracht!

        Erstaunlich nur, dass da kein Novitchok im Spiel war…dann hätten doch alle gewußt, WER ihre Mörder sind…

  24. Es ist eine widerwärtige Schande, daß wir das eindrucksvolle Bild der Darja Dugina direkt unter der menschenunwürdigen Fratze der nuoviso – Werbung sehen müssen.

    Vor 20 Jahren hätten noch viele protestiert, aber die Leute gewöhnen sich halt an die zunehmende Aggressivität der Werbung.

    Werbung darf im WerteWesten alles, auch die Menschenwürde mit Füßen treten…

  25. RT berichtet, dass ein Komplize der Attentäterin ausgemacht wurde. Laut FSB soll es ein Mitglied einer ukrainischen Sabotage- und Terrorgruppe sein – der im Jahr 1978 geborenen ukrainischen Staatsbürger Bogdan Petrowitsch Zyganenko.

    https ://de.rt.com/europa/147374-wowks-komplize-identizifiert-fsb-veroffentlicht-weitere-beweis-videos-mordfall-dugina/

    Dasha RIP.

  26. Im korrupten Russland kriegst du für Geld alles.

    „Das Wechseln der Nummernschilder war für Vovk kein Problem. In der Hauptstadt bieten zahlreiche Unternehmen ihre Dienste an, um jedes beliebige Autokennzeichen herzustellen. In nur wenigen Minuten ist das Nummernschild fertig. Hier ist eine schöne Autonummer und wir haben sie ohne Ausweis oder Fahrzeugpapiere machen lassen. Das ist nur eine Frage des Geldes.“

    1. Armes ahnungsloses Hascherl 😀 In Deutschland kriegst du sowas auch in ner halben Stunde.

      Außerdem hat diese Frau mit der Unterstützung der SBU gehandelt, da sind gefälschte Nummernschilder immer irgendwo vor – organisiert. Ein Geheimdienst, der das nicht im Repertoire hat, sollte gleich den Laden dicht machen 😀

  27. „Und der nächste Schritt – für die Schönheit rein englischer Morde – wäre es, Natalia Vovk irgendwo zu erwürgen und Russland die Schuld zu geben.“

    Die Briten würden mit Sicherheit wieder Novichok verwenden, damit jeder weiß, dass es die Russen waren 😉

    „Ich denke, man kann mich nur insofern als Nihilisten bezeichnen, als ich die Universalität der modernen westlichen Werte ablehne. Ich halte sie nicht für universell, ich halte sie für westlich.“

    Das ist auch der Punkt, den Dugin in einem Gespräch mit Francis Fukuyama macht: die „westlichen Werte haben keine universelle Gültigkeit.“

    Man kann ja durchaus für Demokratie und die Menschenrechte sein, aber wenn der Westen erklärt, dass diese Werte universelle Gültigkeit haben, dann wird dieser Anspruch zu einer Waffe für imperialistische Expansion. In Afghanistan, Syrien, Libyen, usw., haben wir gesehen, wozu das führt.

    1. „Man kann ja durchaus für Demokratie und die Menschenrechte sein, aber wenn der Westen erklärt, dass diese Werte universelle Gültigkeit haben, dann wird dieser Anspruch zu einer Waffe für imperialistische Expansion. In Afghanistan, Syrien, Libyen, usw., haben wir gesehen, wozu das führt.“

      Na ja, damit wurde Dugin doch bestätigt & der Wertloswesten hat sich selber überführt!
      „Menschenrechte & Demokratie“ sind für den Westen eher KEINE Werte sondern man bekämpft genau das!

  28. Novitschok verwenden die Russen sicherlich nicht mehr das wirkte ja bei Nawalny nicht obwohl der Geheimdienst das Wasser das er getrunken hat sowie seine Unterhose damit vergiftet hatten. Dilettante dieser russ. Geheimdienst. 😂😁🤔🙄

  29. Ich hab hier gerade eine Telegrammeldung erhalten, nicht verifiziert. Es geht um Sprengstoff, der angeblich in D zur Verwendung kommen sollte. Die Spur führt nach Armenien. Mir kam da nur der Gedanke, ob der Sprengstoff evtl. auch in Moskau eingesetzt wurde.🤔

    Naja Bild, aber wer weiß…

    „Hamburg – Das Szenario ist so furchterregend, dass man sich die Ausmaße gar nicht vorstellen mag: Nach BILD-Recherchen sollen Kriminelle einen Sprengstoff-Anschlag auf ein deutsches Atomkraftwerk geplant haben. Ein Verdächtiger soll mit dem Sprengstoff immer noch auf der Flucht sein!

    ► Rückblick, die Nacht zum 20.August: Mit dem Panzer-Fahrzeug „Survivor“ stürmen Polizisten und Sprengstoffexperten ein Waldgrundstück in Asendorf (Niedersachsen).

    Zeitgleich durchsuchen Elite-Polizisten zwei Wohnungen in Hamburg. Dort finden sie eine Pistole und eine „Scorpion“-MP, über 90 Schuss Munition und Schalldämpfer. Ein Mann wird festgenommen, kommt in U-Haft. Zunächst geht es noch um den Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

    Doch BILD-Recherchen ergeben einen viel brisanteren Hintergrund!

    ► Bei dem spektakulären Einsatz im Wald hatten die Ermittler 200 Kilogramm C4-Sprengstoff gesucht – aber nichts gefunden!

    Der explosive Stoff (siehe Kasten) könnte 2014 aus einem Militärdepot in Dänemark gestohlen und über die Grenze nach Deutschland geschmuggelt worden sein.

    Nach BILD-Informationen waren Ermittler aus Baden-Württemberg auf einen Armenier aufmerksam geworden und hatten die Behörden in Hamburg alarmiert.

    Daraufhin übernahm die dortige Generalstaatsanwaltschaft den Fall. Laut Oberstaatsanwältin Liddy Oechtering ermittelt nun die Zentralstelle Staatsschutz gegen den 34-jährigen „wegen Straftaten nach dem Waffengesetz und dem Kriegswaffenkontrollgesetz“.

    Der Verdächtige soll mit den Waffen gehandelt haben – die „Ermittlungen erstrecken sich auch auf mögliche Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz“. Laut der Oberstaatsanwältin gebe es aber keine Anzeichen für ein „geplantes Sprengstoffattentat“.

    Nach BILD-Informationen soll die Polizei jedoch prüfen, ob ein Komplize mit dem C4-Sprengstoff in einem Auto unterwegs ist!

    Und: die Behörden sollen einen Hinweis haben, dass mit dem C4 ein Anschlag auf das stillgelegte Atomkraftwerk Greifswald geplant war. Daneben liegt ein Zwischenlager mit radioaktivem Abfall!

    C4 ist die Kurzform für den englischen Begriff „Composite Compound 4“ (deutsch: Verbundwerkstoff 4).

    C4 ist ein hochexplosiver, formbarer Plastiksprengstoff, dessen Beschaffenheit an Knete erinnert. C4 wird häufig vom Militär verwendet und gilt als relativ sicher, da weder Feuer, Elektrizität noch Stöße es explodieren lassen. Es explodiert selbst dann nicht, wenn es von einer Gewehrkugel getroffen wird.

    Damit der Sprengstoff nicht für Attentate missbraucht wird, werden Substanzen beigemischt, die von Sprengstoffhunden erschnüffelt werden.

    Außerdem wird C4 mit Metallstaub angereichert, um es mit Metalldetektoren entdecken zu können.

    Es ist um 35 Prozent explosiver als TNT. 200 Kilo C4 entsprechen in etwa dem Volumen einer Euro-Palette voller Cola-Dosen.“

  30. https://mid.ru/ru/press_service/spokesman/official_statement/1829350/

    09.09.2022 18:00
    Erklärung des russischen Außenministeriums im Zusammenhang mit der mangelnden Reaktion der Führung des UNESCO-Sekretariats auf die Ermordung des russischen Journalisten D.A. Dugina (Platonowa)
    1837-09-09-2022

    Trotz wiederholter öffentlicher und diplomatischer Aufrufe der russischen Seite an die Führung des UNESCO -Sekretariats , den brutalen Mord an dem russischen Journalisten D.A. zu verurteilen, geschah dies nicht.

    In der Zwischenzeit wurde gemäß dem von den Mitgliedstaaten der Organisation in der Resolution der 29. Sitzung der Generalkonferenz der UNESCO vom 12. November 1997 „Verurteilung von Gewalt gegen Journalisten“ erteilten Mandat der Generaldirektor dieser spezialisierten Agentur von Das UN-System sei verpflichtet, „Tötungen und jede körperliche Gewalt gegen Journalisten als Verbrechen gegen die Gesellschaft zu verurteilen“. Gleichzeitig stellen wir fest, dass der derzeitige Leiter der Exekutivstruktur der UNESCO, O. Azule, in der Öffentlichkeit angemessen auf eine Reihe anderer gewaltsamer Todesfälle von Vertretern ausländischer Medien reagiert hat, die sich nach dem 20. August, in einigen Fällen, ereignet haben der Tag des Vorfalls.

    Wir betrachten diese Situation als eine klare Manifestation der zutiefst voreingenommenen Herangehensweise der Führung des UNESCO-Sekretariats an die Erfüllung ihrer offiziellen Pflichten, als eine grobe Verletzung des Grundsatzes der Unparteilichkeit und Äquidistanz, wie in Artikel VI Absatz 5 des UNESCO-Welterbegesetzes definiert Charta der Organisation. Versuche, sich auf technische Gründe zu berufen, die angeblich ein Hindernis für die gewissenhafte Ausübung des Mandats des Generaldirektors geworden sind, werden nicht akzeptiert. Solche Handlungen, oder vielmehr unmoralische Untätigkeit, werden beim Aufbau einer weiteren Linie in Bezug auf das Sekretariat der Organisation sicherlich berücksichtigt.

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